Partys, Ausfahrten und Events

Tuning World Bodensee 2022

Das Mekka der Branche meldet sich zurück!

Nach zwei Jahren Pause kehrt die Tuning World endlich zurück an ihre gewohnte Umgebung. Völlig klar, dass wir auch dabei sein mussten. Nicht nur weil zahlreiche Freunde und Bekannte dort ausstellten, sondern um einfach wieder einmal die Essenz der Szene zu spüren! Über 80.000 Begeisterte an einem Ort, da müssen wir hin!

Natürlich gab es vorweg und danach die üblichen Problemchen unserer Zeit. Der Bürgermeister einer anderen Gemeinde am Bodensee schimpfte gleich vorweg über das Event. Die Miss Tuning Wahl war abgesagt damit die Dauerempörten gar nicht erst ihre erhobenen Zeigefinger präsentieren konnten, dementsprechend fanden sich auch weniger Messegirls als noch vor einigen Jahren und die Polizei zog wie gewohnt ihre Kreise um das Event. Wie passend, dass man im Nachgang auch gleich die Schlagzeile „Die Polizei lässt mehr als 30 Autos stilllegen“ lesen konnte. Wow, bei 87.300 Besuchern wurden 31 Autos still gelegt. Das ist doch eine Schlagzeile wert, natürlich immer mit dem Hinweis, dass die Anwohner seit Jahren genervt sind von der Veranstaltung. Das ist ungefähr so, wie wenn man das Oktoberfest an betrunkenen Schreihälsen und besoffenen Randalierern fest machen würde. Da fänden sich bestimmt mehr als 31 "Einzelfälle" und genervte Anwohner gibt es hüben wie drüben sowieso immer. Am Besten einfach alles was man nicht noch teurer machen kann verbieten, dass wäre doch eine super Sache, oder?

Aber vergessen wir die Ironie und betreten wir lieber die Messe. Der Geruch von Burgern und Pommes weht über den Hof, auf dem bei der „Wheels vs. Gravity“ Show die Motorräder durch die Luft fliegen. Im Wechsel dazu drehen auf dem Platz hinter dem A Block die Drifter ihre Runden. Verbrannter Gummi und Lärm, oldschool Unterhaltung im besten Sinne. Den Leuten gefällt es und das ist das Wichtigste. Ein Stückchen alte Normalität in diesen verrückten Zeiten. Spannend ging es auch beim European Tuning Showdown zu, bei dem u.a. auch unserer Michi von K-City Cars mit seinem BMW E39 teilnahm. Am Ende aber gewann ein Volvo V70, herzlichen Glückwunsch nach Schweden! So oder so waren wirklich zahlreiche echte Hochkaräter dabei, kein Wunder bei insgesamt mehr als 1500 Autos vor Ort, von denen aber nur 48 am Show Down teilnahmen.

Highlights gab es selbstverständlich auch anderswo, abseits von den großen Bühnen: Viele schöne Fahrzeuge, zahlreiche Aussteller und natürlich die Clubstände machten den Besuch erst richtig sehenswert. Unsere Freunde vom Tuning Team Altmühltal, empfingen ihre Besucher z.B. in ihrem „bayerischen Biergarten“, da haben auch wir gerne gerastet und ein Bierchen getrunken.

Aber auch sonst freuten wir uns über viele Gespräche und Wiedersehen, egal ob mit den Jungs und Mädels vom BMW Club Munichs, vom Tuning Club Erding oder noch mit vielen anderen. Wir kommen gerne wieder und hoffen, dass diese Institution noch lange bestehen bleibt!

Text: Andreas Leffler, Bilder: Andreas Leffler, Teresa Zellner

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Tuningautos mit Aussicht auf Regen

Tuning Gear an neuer Location

Lange ist es her, dass ich auf ein Treffen in Augsburg und Umgebung gefahren bin. Aktuell hocke ich im Cabrio und es schüttet aus Eimern in Mering, etwa 18 Kilometer Fahrstrecke vom Ziel entfernt, und ich habe gerade den Wunsch begraben noch schnell das Auto zu waschen. Aber ich lass mir nicht die Freude auf das Event nehmen. Davor treffe ich mich mit Freunden von den Ford Freunden Süd und fahre mit ihnen zusammen aufs Treffen.

Wir fahren also geschlossen hin und werden bei der Einfahrt auf den Parkplatz auf das Messegelände nicht enttäuscht – Tuningautos wohin das Auge reicht. Moment mal? Messegelände? War Tuning Gear nicht immer in Gersthofen? Ja, die Veranstalter sind umgezogen und ich glaube der Schritt war nicht schlecht. Wie immer hat es sich bei der Einfahrt gestaut, aber für mich gehört das einfach dazu. Die Mädels am Einlass haben so schnell wie möglich versucht dem Andrang Herr zu werden. Ich denke, ich habe keine fünf Minuten warten müssen, also hier schon mal alles gut.

Und was sich dann auf dem Parkplatz abspielt katapultiert mich wieder zurück in die Anfangszeit meiner Treffenfahrerei: Viele verschiedene Auto verschiedener Marken, nette Leute, lockere Polizei. Herz was willst du mehr? Ich persönlich bin irgendwie nicht recht zum fotografieren gekommen weil an jeder Ecke ein bekanntes Gesicht ist, dass man irgendwie die letzten zwei bis drei Jahre wenig oder gar nicht gesehen hat. Persönlich hab ich auch viele neue Leute kennengelernt und war von vielen Autos sehr begeistert. Ich hab echt nur einen kleinen Kritikpunkt: Als Liebhaber guter Burger fühlt sich die lange Warteschlange geradezu endlos an und darf durchaus eher als Durststrecke bezeichnet werden. Aber so wie ich die Veranstalter kenne werden sie das beim nächsten Treffen in Juni sicherlich ändern. Das war immer schon so und ist auch der Grundstein für ein solch erfolgreiches Treffenformat. Ich werde wenn es geht gerne wiederkommen, solche Treffen habe ich sehr lange vermisst.

Text: Fabian Zellner, Bilder: Fabian Zellner

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Season Open 2022 Regenstauf

by Muschifresh

Als ich das erste Mal durch Facebook auf das Treffen aufmerksam wurde, klang bereits die Ausschreibung  sehr sympathisch. Ein einfaches Treffen ohne komplizierte Beschreibung und vor allem ohne Ticket Vorverkauf, einfach vorbei kommen an der Kasse Ticket ziehen und fertig. Super dachte ich mir, da fahre ich hin. Ich hatte mich erst ein paar Tage vorher über den neusten Trend aufgeregt, dass wir in unseren Breitengraden nur noch mit Ticket im Vorverkauf arbeiten. Also frage ich bei uns in die Vereinsrunde wer noch mitkommen mag. Der erste Dämpfer kam umgehend zurück: Da ist Muttertag! Ja, dachte ich mir, stimmt! Wer verdammt macht am Muttertag ein Treffen, vermutlich würde das zumindest für mich auch nichts werden. 

Doch spontan bin ich dann zusammen mit Chris doch noch hingefahren. Am Vorabend nochmal alle Daten gecheckt: Wetter passt, Ticket vor Ort, Einlass ab 9.30 Uhr, Waschmöglichkeiten vor Ort! Klang alles gut. Eine Frage blieb offen: Was kostet der Spaß? Ja, keine Ahnung, das haben sie vergessen zu schreiben oder ich war zu blind, man weiß es nicht. Wir waren jedenfalls pünktlich um 9.30 Uhr an der Kasse. Die positive Überraschung: 10€ pro Fahrzeug und Punkt! Super Sache! Parken wo man möchte, es gibt kein VIP oder Club Bereich, alles easy. Bitte ordentlich parken, so dass andere auch noch Platz haben. Kein Einweisen nötig. Zum Platz: typischer Hagebaumarkt Parkplatz, sauber und ordentlich, Mülltüten hangen an den Lichtmasten bereit. Direkt gegenüber eine Avia mit einer Waschanlage und vier sehr gut besuchten SB-Waschboxen die der Besitzer nach Absprache mit dem Veranstalter schon ab 10 Uhr freischaltete. Direkt daneben findet sich das Restaurant zum goldenen M und so war eigentlich für alles gesorgt. Zusätzlich baute ein kleiner Süßigkeiten Verkauf auf, ähnlich wie auf einem Volksfest und daneben fand sich ein mäßig besuchter Stickerstand ein. Die Polizei war auch vorort und hat bis zum frühen Nachmittag ein paar Runden gedreht, aber alles gut.

Im Allgemeinen war es sein sehr schönes und einfaches Treffen ohne viel Tamtam. Eine DB Messung für Auspuff und Anlage sorgte für Kurzweil, ansonsten war man so zusagen sich selbst überlassen, was ja aber auch ok ist. Ab Mittag wurde es dann langsam randvoll und einige Fahrzeuge wurden in der Umgebung auf Parkplätzen und in Seitentraßen geparkt.

Unter dem Strich: Es war ein buntes Publikum mit vielen Oldtimern, Motorrädern, US-Cars, einem typischen Überhang an deutschen Fabrikaten und zwei Supersportlern, wobei der McLaren der größere Publikumsmagnet war. Allgemein wurden wir sehr gut aufgenommen. Es dauerte keine 30 Minuten und wir waren in die ersten Benzingespräche verwickelt. Die Reise (ca. 120 km einfach) haben wir jedenfalls nicht bereut.

Text: Armin Hauber, Bilder: Armin Hauber

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Customized Salzburg

Eine Besuch auf der Tuningmesse im Nachbarland

Die "Customized Salzburg" ist eine kleine feine Tuningmesse, die sich über fünf kleinere Hallen erstreckt. Ich wollte mir das gerne mal anschauen und machte mich schließlich auf ins Nachbarland. Hinter dem Eingang der Messe betrat man als erstes die "Motorsport" Halle. Hier waren Firmen wie "Gassner Motorsport", "ÖAMTC Fahrtechnik" und "KTM" vertreten. Außerdem gab es einen Simracing Simulator in der Halle. In den nächsten beiden Hallen waren die "Privat Cars" unter gebracht. Hier war für jeden was dabei, ob Oldschool typisches "3F" oder komplette Einzelstücke. Auch Markentechnisch war eine große Vielfalt geboten. In einer Halle waren dann die Starter der EMMA Eurofinals 2022 vertreten und lieferten sich in lautstarken und druckvollen Battels starke Duelle.

Den Abschluss bildete dann eine Halle voller Carhifi Aussteller. Auch die Motorsport bzw Driftfreunde kamen nicht zu kurz, denn im Außenbereich zwischen den Hallen war ein kleiner Drift Parcours aufgebaut. Alles in allem eine kleine feine Tuningmesse die nach 2 Jahren Coronapause endlich mal wieder gut tat und Lust auf mehr Veranstaltungen dieser Art macht.

Text: Michael Bertrams, Bilder: Michael Bertrams

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Bavarian Car Meeting 9.0

Endlich geht es wieder richtig los

Hallo liebe Freunde der Automobilkultur! Kurz zu mir, ich bin die Tschuly, (mir gehört der „Sakura“-Lancer mit den geairbrushten Kirschblüten, einige werden mich bzw. meinen Wagen bestimmt kennen), und Mitglied bei den Asphalthelden seit 2021. Heute schreibe ich den Bericht zum Bavarian Car Meeting 9.0 in Ingolstadt vom Sonntag, den 24.04.2022 für euch.

 

Der Veranstalter und seine Crew hatten das Treffen (wie bereits in den letzten Jahren zuvor auch) super organisiert und so stand dem für uns (Tuning-Team Altmühltal) ersten Treffen im Jahr 2022 nach der gefühlt viel zu langen Corona-Zwangspause nichts mehr im Wege. Die Tickets waren nur im Online-Vorverkauf zum Preis von 15 Euro zu haben und jeder Beifahrer kostete 5 Euro extra, das wurde bereits frühzeitig im Internet bekannt gegeben und somit haben wir uns unsere Eintrittskarten bereits einige Wochen vorher bestellt und ausgedruckt. Das nasskalte und regnerische Wetter war nicht ganz so toll für solch eine Veranstaltung (mangels Unterstellmöglichkeiten), wofür jedoch niemandem die Schuld gegeben werden kann. Aber wir und unsere Autos sind ja nicht aus Zucker, und deshalb hieß es frühmorgens um 07:00 Uhr – Regenjacken eingepackt und los!

Location war der Audi-Sportpark Ingolstadt, welcher ziemlich zentral in der Mitte Bayerns liegt und deshalb eigentlich aus allen Richtungen per Autobahn bzw. Landstraße gut zu erreichen ist. Für das leibliche Wohl sorgten unter anderem die supernetten Eheleute Bernd und Renate Gomringer mit ihrem Crepes-Stand (die Crepes sind einfach der Hammer). Der Pokal für „Best of Verpflegung“, den ihnen der Veranstalter am Ende verliehen hat, war mehr als verdient. Publikums- und –besuchertechnisch gab es viele neue und vorwiegend auch junge Gesichter zu sehen, aber auch altbekannte Freunde. Es lag merklich so was wie eine „Tut-gut-endlich-mal-wieder-ein-paar-Stunden-nicht-an-die-Corona-Thematik-denken-zu-müssen“ – Stimmung in der Luft. Die Mischung der anwesenden Fahrzeuge war wie immer bunt gemischt, aber auch sehr ausgeglichen, vom Showcar über´s Muscle-Car bis hin zum individualisierten Alltags-Vehikel war alles dabei.

Auffällig war leider, dass der VIP-Bereich auf der Plaza etwas ausgedünnt war, was daran lag, dass von den 35 angemeldeten VIP-Fahrzeugen nur etwa 20 den Weg zum Meeting gefunden haben, was sehr schade und auch irgendwo dem Veranstalter gegenüber nicht wirklich fair war. Denn dadurch wurde evtl. leider anderen schönen Wagen die Möglichkeit dieser „Fahrzeugpräsentation“ genommen. Mit einer frühzeitigen Absage hätten diese Plätze vielleicht in einem online Schnellauswahlverfahren noch belegt werden können. Aber sei´s drum. Es gibt Schlimmeres.

 

Die Pokalvergabe wurde etwas früher als geplant wie immer auf einer kleinen Bühne auf der Plaza inmitten der VIP-Fahrzeuge abgehalten, was aufgrund des schlechten Wetter´s absolut in Ordnung war. Die Bewertung kostete 5 Euro und fand in zwei Teilen statt. Die VIP-Fahrzeuge auf der Plaza wurden durch den Veranstalter bewertet, alle anderen über ein Public-Voting-System. Es gab die bewährten Top-30- Pokale, von denen die besten 5 nochmal extra unterteilt waren.

Mein Sakura kam unter den Top 5 auf den 5. Platz, und mein Mann mit seiner Eclipse unter die Top 40, worüber wir uns beide sehr gefreut haben, weil es ja eine Publikums-Bewertung war und für uns somit ein Beweis, dass unsere Autos nicht nur uns, sondern auch anderen Leuten gefallen. Also – alles richtig gemacht bisher.

Mein Fazit: Ein rundum gelungenes Treffen bei nicht ganz so gelungenen Witterungsverhältnissen, bei dem wir immer wieder gerne zu Gast sind. Und nach der virusbedingten Zwangspause ein Lichtblick für die Auto- & Tuningszene, die endlich aus ihrem Dornröschen-Schlaf erwachen will. Wir sehen uns auf der Tuning-World Bodensee!

Text: Tschuly Kleinert, Peter Kleinert

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Oldtimerschau Aichach

Ein schöner Sonntagsausflug

Mehr oder weniger durch Zufall entdeckten wir ein kleines Schild "Oldtimer" an einer Straßenlaterne in Aichach, als wir uns am Samstag auf dem Rückweg von einem Fotoshooting fürs kommende Asphalthelden Magazin befanden. Eine Internetrecherche später wussten wir: Der Motorsport Club Lech-Schmuttertal veranstaltet am nächsten Tag eine Oldtimershow. Die Wettervorhersage war zwar eher traurig, aber wir nahmen uns vor auf jeden Fall einmal vorbei zu schauen.

Die Innenstadt von Aichach war für die Oldtimer komplett gesperrt und natürlich bietet sie auch eine wundervolle Kulisse für ein Oldtimer Treffen. Wir selbst waren zwar passend zum Thema mit unserem W124 Coupe gekommen, aber leider hatten wir verpasst uns anzumelden. So parkten wir also vor den Toren und spazierten hinein. Der Eintritt für Besucher war gratis und sogar eine Band die Klassiker von Dean Martin und ähnliche zeitgenössische Musik spielte war vor Ort. Aus uns nicht nachvollziehbaren Gründen waren leider die meisten Gastrobetriebe in der Innenstadt geschlossen, was irgendwie schade war. So ein Kaffee direkt im Geschehen wäre nett gewesen. Die Teilnehmer jedoch ließen sich die Stimmung weder davon noch vom wolkigen Wetter vermießen. Viele schöne Fahrzeuge aus der Geschichte des Automobils waren gekommen. Chromglitzernde Klassiker von Jaguar, Alfa oder Mercedes, Raritäten wie ein Matra Murena, ein paar zeitgenössiche Tuningfahrzeuge, von denen mir vor allem wirklich sehr gut umgebauter Golf ins Auge gefallen ist, und natürlich noch ganz viel mehr Autos von Fiat bis GMC waren vor Ort. Die Stimmung war wie auf Oldtimertreffen üblich sehr gut und gechillt. Alles in allem ein netter und lohnender Ausflug in unsere Kreisstadt und um 13.30 Uhr machte dann endlich auch noch eines unserer Lieblingscafes auf, also Ende gut alles gut.

Text: Andreas Leffler, Bilder: Teresa Zellner

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Immer einen Besuch wert!

Die Motorworld München

Mehr oder weniger ungeplant hat es mich letzten Sonntag in die neue Motorworld München verschlagen. Ich kannte sie bis dato nur als Baustelle, auf der einmal vor einigen Jahren ein Luxusauto-Treffen statt gefunden hatte. Aber jetzt waren die Tore offiziell offen, also Grund genug für mich, einmal vorbei zu fahren.

 

Die beste Nachricht vorweg: Es gibt viel zu sehen und es kostet keinen Eintritt. Auch wenn der riesige Gebäudekomplex noch nicht voll ausgebucht ist, die Lagerboxen für Oldtimer weitgehend leer stehen und da ich an einem Sonntag da war, auch noch einige Läden geschlossen hatten, so ist es doch ein schöner und vor allem empfehlenswerter Ausflug für Menschen mit Benzin im Blut.

 

Parken kann man mit etwas Glück kostenlos im Industriegebiet vor der Türe oder eben für erträgliche 2,50 Euro die Stunde am hauseigenen Parkplatz. Im Gebäude selbst gibt es vor allem Autos, Läden die irgendwas mit Autos zu tun haben und Gastroangebote. Wir haben uns problemlos zwei Stunden um die Ohren geschlagen und wenn man genauer hinschaut oder auch noch essen gehen mag, dann kann man hier sicher noch einige Zeit länger verweilen.

Highlights gibt es nun viele - alt, neu, schnell, teuer, klein, groß, besonders, selten - alles ist da und vermutlich findet jeder etwas, was er gerne mitnehmen würde, wenn der Geldbeutel es denn zulässt. Für mich die Nummer 1: Bei GT-A Racing steht der Skyline aus Fast and Furious in dem ich zu Beginn meiner Asphaltheldenzeit schon mal sitzen durfte und den ich auch fast gefahren hätte. Naja, fast ist eben nicht ganz. Aber trotzdem eine schöne Erinnerung den Wagen wieder zu sehen. Weiter geht es mit einem Brabus Boot, Niederlassungen von McLaren und Alpine und natürlich ganz vielen anderen Händlern und Ausstellern. Für mich aber der Knaller, die moderne Interpretation der "roten Sau"!

Anonsten bleibt mir nur zu sagen, die Gastropreise sind zwar münchentypisch hoch, aber es lohnt sich definitiv schon alleine deshalb draussen auf einem der Sofas mit einem Drink in der Hand zu sitzen, um zu beobachten welche Gästeautos so auf den Parkplatz rollen. Carwatching statt Peoplewatching sozusagen. Denn nicht nur in den Hallen steht viel spannendes Edelblech, sondern auch die Besucher kommen mit viel Sehenswertem, von Rolls Royce bis zum Nissan GTR. Ich werde sicher wieder kommen und hoffe die Motorworld einmal mit einem Event verknüpfen zu können. Bis dahin - gönnt euch!

Text: Andreas Leffler, Bilder: Andreas Leffler

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Asphalthelden Talk 2020

Dreharbeiten im Automuseum Wolfegg

Auch dieses Jahr nutzten wir die Möglichkeit weitere Teile unserer Talk Show zu drehen. Mit dem Chef des Museums Nicolas Flosbach, unseren beiden Kfz-Meistern Fabi und Armin, sowie Micha und mir selbst hatten wir eine launige und auch fachkundige Runde zusammen. Nicolas hatte für uns die perfekte Ecke zum Dreh mitten im Museum zwischen den zahllosen historischen Ausstellungsstücken vorbereitet. Ingesamt hatten wir drei Themen zu besprechen, nämlich:

  • Die Zukunft des Tuning
  • Altblechliebe
  • Das große Markensterben

Natürlich hab es jede Menge zu reden, zu diskutieren und zu lachen und so haben wir es gerade noch an einem Tag geschafft, alle Folgen abzudrehen. Inzwischen könnt ihr alle drei Sendungen, jeweils aufgeteilt in 2 Teilen, auf unserer Facebookseite angucken. Viel Spaß dabei! Und falls ihr auch einmal das Automuseum besuchen wollt, es ist (abgesehen von Corona Regeln aller Art) sofern erlaubt fürs Publikum geöffnet. Mehr Informationen findet Ihr HIER!

Text: Andreas Leffler Bilder: Fabian Zellner

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Münchener Autotage 2020

Alpine, Corsa-e und jede Menge SUVs

Jedes Jahr denke ich mir, nächstes Jahr fahre ich nicht hin und immer wieder zieht es mich trotzdem auf die Münchner Autotage. Es ist ja so, die Autotage sind ein Teil der F.R.E.E., also der Messe für Reisen und Camping. Wer seine Reisen aber auch ohne Messe bucht, wie ich und wer darüberhinaus kein Campingfreund ist, für den bleibt im Wesentlichen eine einzelne Halle, die Autotage. Dafür muss man erst mal 8 Euro Parkgebühr und 12 Euro Eintritt abdrücken. Der erste 20er ist also weg und ich bin drin. 

 

Da es in München ja sonst nicht grade gut steht um das Thema Automesse ist man froh wenn überhaupt etwas geboten ist und ich bin ja nicht nur aus Spaß hier, sondern ich habe zwei Wünsche, die ich mir gerne erfüllen würde. Das Highlight der Autotage war ja schon immer, dass die einzelnen ausstellenden Händler stets auch jede Menge Autos zum Probefahren anbieten. Ich will also endlich mal einen Abarth fahren, den für mich seit Jahren coolsten Kleinwagen, den ich mir auch selber noch gerne auf das letzte kleine freie Plätzchen in der Garage stellen würde. Außerdem würde ich gerne eine Wissenslücke in der 250+ Kompaktklasse füllen und eine Runde im Hyundai i30N drehen. Lange Rede kurzer Sinn, die Fiat Leute haben keinen Abarth zum fahren dabei und die Hyundai Leute keinen i30N. Na toll! Ich trinke erst mal einen Kaffee und sehe mich dann in Ruhe um. So eine Halle ist ja schnell erkundet. 

Mein absolutes Highlight - eine Alpine A110S am Renault Stand. Habe ich bis dato noch nicht mal gesehen, hier rolle ich den Schalensitz zurück und quetsche mich rein. Irgendwie geil und draussen steht sogar auch eine, die man vermutlich fahren kann. Leider bin ich mir größenmäßig nicht sicher ob ich sie fahren sollte. Also passe ich. Danach wird die Luft dünn. Der coolste Stand ist von Jeep, wo man noch Abenteuer und freie Welt riechen kann. Alfa ist immer schick aber mit Giulia und Stelvio mit der 280 PS Maschine finde ich nichts was ich familienbedingt nicht schon gesehen hätte. Am Subaru Stand steht ein BRZ zwischen allerlei Nutzblech, kennt man auch. Audi punktet immerhin noch mit Pomp und RS. Leider ist der Audistand in der ansonsten recht leeren Halle der einzig überlaufene und man kommt kaum in eines der Fahrzeuge, von passablen Fotos gar nicht zu reden. Bei Ford gibts u.a. den neuen Puma. Der ist ganz hübsch geworden für so ein Mini SUV auf Fiesta Basis. Vielleicht sogar das Mini SUV mit dem aktuell spannendsten Design. Innen gehts allerdings kuschlig zu. Da sind wir auch schon beim Thema. Gefühlt die halbe Halle ist voll mit SUVs, wer die nicht mag ist hier falsch. Immerhin der neue Cadillac XT4 kann zumindest von außen bestaunt werden. Beim gelangweilten schlendern fällt mir anschließend der Peugeot 2008 auf. Mega geiler Innenraum für ein 30.000 Euro Auto. Sehr modern und wertig, da könnte sich so mancher deutscher Premium-Primus eine Scheibe abschneiden. Auch der neue Nissan Juke, hier in einer seltsamen aber schön ausgestatteten Löwen Sonderedition ist anwesend. Innen und Außen ein Quantensprung zum letzten Juke mit den gruseligen Scheinwerfern.

Keine Stunde später bin ich durch mit der Messe und durch und durch gelangweilt. Irgendwas muss ich noch machen. Ich entscheide mich ein bisschen verzweifelt für das E-Thema und setze mich in den E-Up. Der ganze Innenraum ist so gar nicht meines und dann noch ca. 25.000 Euro. Ich gehe mal lieber weiter und lande bei Opel. Wo früher OPC und Cascada standen steht jetzt der Corsa-e. Ich bitte um eine Probefahrt und nachdem ich alle meine persönlichen Daten und fast noch meine Leber abgegeben habe bekomme ich sofort eine Zusage. Die Jungs von Opel waren übrigens wie alle anderen auf der Messe sehr freundlich. Das gilt auch für die Truppe, welche die Probefahrten organisiert. Schließlich habe ich also doch noch etwas positives gefunden. Kurz drauf drehe ich meine Runde im elektrifizierten Corsa. Mein Begleiter zweifelt ob der Wagen schon an ist und macht ihn aus Versehen wieder aus, aber so ein E-Auto ist halt recht leise. Ich habe ausreichend Platz, die 136 Elektro PS schieben den Kleinen ordentlich voran und alles in allem gefällt er mir viel besser wie der E-Up. Der Begleiter von der Probefahrttruppe und ich sind uns einig, es macht Sinn dass es alternative Antriebe gibt, denn alle Ressourcen sind endlich, also besser wenn sich das auf mehrere Techniken verteilt.

Aber zurück auf der Messe frage ich mich schon, wer denn bitte die ganzen E-Autos kaufen soll, wenn wir unser Land nicht in eine DDR 2.0 verwandeln wollen und man uns dazu zwingt? Der Corsa-e kostet Messepreis 26.990 Euro incl. Umwelt- und Elektrobonus. Alleine im Messeprospekt des ausstellenden Opel Händlers werden 10 Autos quer durch die Opelpalette feil geboten. Teurer ist nur der große Grandland X mit Hybrid Antrieb 224 PS und Top-Ausstattung. Einen Zafira Life mit Platz für die Großfamilie gibts zum selben Preis wie den Corsa-e, alles andere ist deutlich günstiger. Zwei Benzin-Corsas stehen für 12.900 bzw. 13.900 im Prospekt. Auch wenn ich als alter Petrolhead kein großer Elektrofan bin, weil mir das alles zu synthetisch ist, der Corsa-e macht auf den ersten Kilometern einen guten Eindruck, aber wenn ich so die Preise vergleiche dann frage ich mich wer diese Summe für einen Corsa auf den Tisch packt, nur um sein Gewissen bei steigenden Strompreisen, unsicherer Infrastruktur und zumindest diskutabler Ökobilanz zu befriedigen. Schade eigentlich! 

Das Ende vom Lied: Ich, als alter Autofan, verlasse eine Automesse ohne emotionale Regung. Keine feuchten Hände, keine Prospekte in denen ich mir etwas ausrechne, keine schlaflosen Nächte. Wenn das die Zukunft des Autos ist, dann gute Nacht Autoindustrie. 

Text: Andreas Leffler Bilder: Andreas Leffler

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Das 24 Stunden Rennen

Nürburgring 2019

Normalerweise lockt die grüne Hölle über den Vatertag tausende Rennsportbegeisterte in die Eifel. Dieses Jahr wurde das ADAC TOTAL 24h Rennen aber auf Juni verschoben, wegen dem gut gefüllten europäischen Rennsport-Event-Kalender.

Im Mai ist die Eifel tückisch vom Wetter her, wir alle kennen die Bilder von schneeweißen Streckenabschnitten durch Hagel oder plötzlichen sintflutartigem Regen. Der Juni scheint da etwas berechenbarer und sonniger zu sein. Rennsportlegende Jochen Rindt sagte einst über die unvergleichliche Herausforderung, „Schwer zu fahren, leicht zu sterben“…Niki Lauda beschrieb seine Hassliebe zum Ring mit den Worten, „Wer behauptet, er liebt diese Strecke, der lügt.

 

Für die Hardcore 24h Rennen Fans beginnt das Event des Jahres nicht erst am Samstag und auch nicht am offiziellen Eventbeginn am Donnerstag. Echte Fans stehen schon am Sonntag zuvor vor den Eingängen der Camping Areas. Keine Sorge hier herrscht nicht das Chaos. Die Autos und Transporter, teilweise inkl. Hängergespann, stehen ordentlich aufgereiht auf dem Parkplatz. Man sitzt gemütlich beisammen und wartet das am Montag Vormittag die Tore der Campingplätze geöffnet werden. Ab Montag geht der Trubel in den Camping Areas u.a. am Adenauer Forst, dem Brünnchen und am Hatzenbach los. Hier wird gehämmert, gesägt und geschraubt was das zeug hält um für ein paar Tage das eigene Rennsportwohnzimmer unter freiem Himmel zu bauen.

 

Ab Mittwochnachmittag geht dann das Vorprogramm für die Besucher los. Einige Rennsportteams und Fahrer treffen sich in Adenau. Am Adenauer Racing Day verwandelt sich die Adenauer Hauptstraße in eine riesige Meet and Greet Bühne, bei der Besucher kostenlos einige ADAC TOTAL 24h  & WTCR Teams, deren Autos und die dazugehörigen Rennfahrer hautnah erleben können. Ein absolutes Highlight ist der Rennwagen Korso. Hier fahren einige der 24h Teilnehmer Autos direkt von der Strecke, durch Adenau bis zum Marktplatz. Dieser Korso lässt die Herzen von allen Rennsportfans höher schlagen. Wir nehmen uns zwar jedes Jahr vor an diesem Event teilzunehmen, schaffen es aber  leider irgendwie nicht rechtzeitig nach Adenau.

 

Ab Donnerstag geht schließlich das offizielle Rahmenprogramm auf dem Nürburgring los. Schon im Ring Boulevard kann man das Rennsportfeeling fühlen. Einige Fahrzeugherstellen lassen es sich nicht nehmen und zeigen sich hier von Ihrer besten und familienfreundlichen Seite. Bei Hyundai kann man neben den neuen I30n Modellen auch am Glücksrad tolle Merchandisingartikel gewinnen und für große und kleine Fans gibt es noch gratis Popcorn. Bei BMW konnte man die aktuelle M Flotte begutachten und den brandneuen BMW M4 GT4 bestaunen. Neben den leistungsstarken Verbrennungsmotoren waren Porsche und Nissan auch mit Ihren E Fahrzeugen aus der Formel E anwesend um die Rennsportfans für diese neue Rennserie zu begeistern. Für große Begeisterung sorgten zwei andere besondere Autos im Boulevard, besonders bei Kindern und Ihren Vätern. Der blaue Bugatti Chiron der aus tausenden von Legosteinen gebaut wurde und der halb Lego und halb original Porsche 911 RSR. Diese liebevolle Arbeit bis ins kleinste Detail war einer der Hingucker im Ring Boulevard.

Auf der Rennstrecke ist ab Donnerstag auch schon viel los. Der Donnerstag wird von allen vier Rennserien zum Freien Training und später am Tag zum ersten Qualifying auf der gesamten Strecke genutzt.

Die Rennserien sind der Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup, der wie der Name schon sagt eine Rennserie ist, nur für Audi R8 Fahrzeuge aus verschiedenen Rennnteams.

Des weiteren ist die FIA WTCR am Start, der FIA Tourenwagen Weltcup war früher bekannt unter WTCC.  Hier liefern sich weltweit modifizierte Fahrzeuge der bekannten Marken Alfa Romeo, Audi, Cupra, Honda, Hyundai, Lynk & Co, Peugeot und Volkswagen spannende Rennen auf verschiedenen Rennstrecken.

Eine Rennserie mit Tradition ist die ADAC 24h-Classic. Bei dieser Rennserie gehen Autos, Fahrer und Zuschauer auf eine Reise zurück in die Vergangenheit, als der Rennsport noch geprägt war von charakteristischen Fahrzeugen, die von ihren Fahrern beherrscht und durch die grüne Hölle geprügelt wurden. Dieses Jahr haben über 200 „Oldies“, Legenden und Klassiker an diesem historischen Rennen teilgenommen. Uns persönlich hat es sehr gefreut das dieses Jahr ein roter Nissan Skyline R32 GT-R aus England teilgenommen hat. Das englische Ehepaar konnte das Rennen leider nicht beenden, sondern mussten wegen eines technischen Problems das Rennen frühzeitig beenden. Sie versuchen aber nächstes Jahr zurück zu kommen!

Am Freitag ist den ganzen Tag Hochbetrieb auf der Rennstrecke, es gibt immer etwas zu sehen und hören. Es gibt verschiedene Qualifyings und die ersten Rennen beim Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup und dem FIA WTCR und auch bei der ADAC 24h-Classic. Man kann sich Freitags schon gemütlich auf den Tribünen oder mit einem Klappstuhl auf den Campingplätze an die Strecke setzten und das Rennsportgefühl genießen. Der Wettergott musste an diesem Wochenende auch ein Rennsportfan gewesen sein, da ab Freitag über der grünen Hölle die Sonne lachte.

Am Freitagabend gibt es wieder die alljährliche Falken Drift Show an der Müllenbachschleife. Hier raucht erbarmungslos der Gummi beim Highspeed Drift. Wer dann immer noch nicht genug gesehen hat, kann danach noch gemütlich in der Boxengasse beim abendlichen Pitwalk spazieren gehen und in Ruhe die Fahrzeuge und Teams in den Boxen beobachten und mit einigen von ihnen noch  ein wenig fachsimpeln.

Am Samstag ist auf dem Ring, am Ring und um den Ring herum Ausnahmezustand. Die Besucher der letzten zwei Tage scheinen sich an diesem Tag plötzlich zu verdoppeln und jeder von ihnen sucht mit seinem Auto einen Parkplatz, um so nah wie möglich an die Strecke zu kommen.

Bis zum Start um 15:30 Uhr ist überall für die Besucher noch viel geboten. Es gibt Führungen zu den Hotspots des Rings, oder auch im Historischen Fahrerlager die Driftshow mit dem berühmten Formula D Meister James Dean. Er fährt für das Team Falken in seinem umgebauten Eurofighter HGK BMW E 92 mit einem 2 JZ Motor Swap.

Auf der Strecke kämpfen die Fahrer der  FIA WTCR und dem Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup und dem FIA WTCR um wichtige Punkte und den Sieg. Unsere Gratulation an die Sieger vom Rennen 1 der WTCR an Hyundai mit dem i30 N für den ersten Platz und Honda mit dem Civic Type R für die Plätze zwei und drei.

Vor dem Rennen drehte Volkswagen eine Showrunde mit dem Elektro-Rennwagen Prototyp ID. R

Ab 15 Uhr stieg die Anspannung und Vorfreude auf das 47. ADAC TOTAL 24 h Rennen am Nürburgring. Die Teams machten sich bereit  und begaben sich in die vorläufige Startaufstellung. Es wird in Gruppen mit einem sogenannten Fliegenden Start das Rennen begonnen. Somit versucht man Chaos und Unfälle beim Start von fast 200 Fahrzeugen zu vermeiden.

 

Dieses Jahr gab es im Startfeld einige altbekannte und neue Gesichter. Alt bekannt und heiß geliebt und und bleibt der Kult Manta mit dem Fuchsschwanz, ebenfalls altbekannt und gefürchtet waren die Teams Black Falcon, Team Audi Land und Manthey Racing. Neu war dieses Jahr das reine Frauenteam von Giti. Hier fuhren nicht nur Rennfahrerinnen sondern auch in der Box waren nur weibliche Mechanikerinnen. Das ganze Team war in reiner Frauenhand mit echter Frauenpower. Ebenfalls neu waren dieses Jahr 3 Fahrzeuge aus dem Hause Nissan mit den furchteinflösenden 3 Buchstaben GT-R. Zwei auswärtige Team brachten drei Nissan R35 GT-R Nismo GT 3 an den Ring.

Dieses Jahr war beim Rennen irgendwie der Wurm drin und das obwohl das Wetter perfekt war. Direkt beim Start ging es schon los: Der Aston Martin musste beim Start angeschoben werden, da er es aus eigener Kraft nicht über die Startlinie schaffte. Die Einführungsrunde verlief dann noch friedlich aber direkt danach gingen der harte Kampf und die Materialschlacht los. In der ersten Kurve wurde der erste von sechs BMW M6 vom Team Schnitzer, durch massiven Kontakt gedreht. Während des gesamten Rennens wurden die BMW M6 auf der Strecke immer weniger bis zum Schluss nur noch ein BMW M6 im Feld übrig blieb. Die Marke BMW hatte allgemein Pech, den auch ein BMW E46 M6 GTR landete in der Leitplanke. Das Frauenteam Giti mit seinem Golf war ebenfalls vom Pech verfolgt und hatte während des Rennens Motorprobleme und war gezwungen den Motor komplett zu tauschen. Das Männer Team Giti war ebenfalls mit Problemen geplagt.

Während des Rennens gab es sehr spektakuläre und außergewöhnliche Fahr- und Überholmanöver. Es wurde ohne Rücksicht auf Verluste über die Curbs und sogar das Grün überholt. Viele Autos landeten im Grün oder im Kies und rissen sich dadurch einige Teile am Fahrzeug ab. Es kam immer wieder zu Kontakt zwischen den Autos, so das das Carbon nur so durch die Gegend flog.

Es kam zu schweren Unfällen, mit großem Materialschaden aber zum Glück nur mit geringem Personenschaden. Meist ist man mit dem Schrecken davon gekommen. Eine von zu vielen Schreckmomenten war der Unfall eines Porsche Cayman S, der ziemlich hart in die Leitplanke eingeschlagen ist. Alle Zuschauer hielten für einen Moment den Atem an, als die ersten Bilder auf den Bildschirmen erschien. Das BMW Team Rowe verlor im Rennen beide Autos und das Team war extrem niedergeschlagen. Der Opel Manta hat sich wegen eines Fahrfehlers mit einer gebrochenen Vorderachse selbst ins Aus geschossen. Abends wurde der Nissan GT-R durch eine Unachtsamkeit eines Porschefahrers spektakulär von der Strecke geschossen. 

Nachts fielen die Fahrzeuge reihenweise aufgrund von Unfällen, Fahrfehlern oder technischen Defekten aus und das obwohl die Nacht sogar Regen und Nebelfrei war. Der neue Toyota Supra GT 4 wurde von einem Mercedes AMG GT3 vom Team Black Falcon gerammt. Der Supra hatte nur eine Delle in der Tür und für den AMG war das Rennen wegen des massiven Schadens vorbei, gekrönt von den Worten des Fahrers „Fuck Fuck Fuck“.

Die wohl amüsanteste Aktion war die offene Motorhaube eines BMW M4 GT4. Währen der Fahrt ging die Motorhaube auf und versperrte dem Fahrer die Sicht. Der Fahrer versuchte vorsichtig und langsam in Richtung Boxengasse zu fahren, er verfehlte sein Ziel aber ganz knapp und fuhr fast in Zeitlupe an der Boxengasseneinfahrt in die Leitplanke wo er stecken blieb. Diese Bilder gingen um die Welt.

 

Nach einem wirklich spannenden und ereignisreichen Rennen fuhren verbleibenden Fahrer Schleich und endlich übers Ziel. Gratulation an den Sieger, das Audi Sport Team Phoenix mit seinem Audi R8 LMS. Persönlich freuen wir uns ebenfalls über den Erfolg des Nissan Teams Kondo Racing mit dem Nissan R35 GT-R Nismo GT3 zum 9. Platz (bzw. nach nachträglichem Ausscheiden des Manthey Teams zum 8 Platz.) in der Gesamtwertung.

Für uns war es wieder ein großartiges Rennwochenende und wir freuen uns jetzt schon auf 2020. Wer noch nie beim 24h Rennen war sollte es sich unbedingt einmal Live ansehen. 

Text: Jasmin Stuelpner, Bilder: Ralf Eberhardinger

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HONDAy 2019 in Tschechien

Fahren statt stehen

Kürzlich waren unsere beiden Asphalthelden, Armin und Peggy, mit ihrem Civic Kompressorumbau erstmalig in Tschechien bei einem Hondatreffen. Dort fanden sie ein tolles Event zu einem supergünstigen Preis, eine Rennstrecke, Leute die lieber fuhren als rum standen und nette Gastfreundschaft. 

Klar, der Weg war ziemlich weit und wir haben es uns gut überlegt, aber es war einfach mal Zeit für etwas ganz anders. Die erste positive Überraschung erwartete uns dann auch gleich bei der Ankunft: Der Eintritt betrug bei Fahrern 450 Kronen (ca. 18€), bei Beifahrern 250 Kronen (10€). In diesem Preis war bereits alles enthalten und damit meine ich nicht nur die üblichen Spiele, Musik, Pokale oder WC Duschen. Nein, er beinhaltete auch freies fahren auf der kleinen Rennstrecke, einzelnes Zeitfahren am Samstag Nachmittag und die Möglichkeit dort auch noch ein paar Runden mit dem Kart zu drehen. Damit man das Gelände gar nicht erst verlassen musste gab es auch ein Restaurant und einen Imbiss.

Die Stimmung und auch die Ausrichtung  des Events war ganz anderes wie in Deutschland, es gab einen kostenfreien Waschplatz, den haben aber wie wir beobachten konnten, nur 2 Fahrzeuge genutzt. Man könnte auch sagen Auto waschen war auf diesem Treffen überbewertet. Die Leute sind teilweise rein gefahren, haben ihr Zelt und ihre sonstige Ausrüstung auf die Wiese gelegt ohne es aufzubauen und sind dann direkt auf die Strecke. Hier ging es rein um den Spaß auf der Rennstrecke, einfach ein geniales Feeling und alle waren sehr nett und freundlich und die Sprachbarrieren waren kein Problem. 

 

Auf den ersten Blick war es so, dass die Strecke „unbewacht“ war, zumindest für uns Deutsche also sehr ungewohnt nicht „überall“ Posten zusehen. So war es aber nicht und es wurde doch genau geschaut, dass alle ordentlich und rücksichtsvoll fahren. Driften war ebenfalls nicht erlaubt und die Lautstärke wurde dieses Jahr erstmalig auf 103 dB begrenzt. Wenn man sich nicht an dieses Regeln gehalten hat wurde man der Strecke verwiesen und das ziehmlich zügig. Ein wiederholtes auffahren auf die Strecke wurde dann mit einem Platzverweis geahndet. Also man kann sagen, dass es trotz einem lockeren Eindruck sehr gut organisiert war und daher auch alles ordentlich ablief.

Allgemein war der Charakter des Treffens einfach sportlich ausgerichtet. Aber auf der Strecke wurde Rücksicht aufeinander genommen und es kam zu keinen großen Zwischenfällen. Auf dem Platz selbst konnte man beobachten wie alle miteinander redeten, Gedanken austauschen und fleißig an ihren Autos schraubten - ein Paradies für Menschen mit Benzin im Blut. Selbst ich hab mich auf die Strecke getraut und es war recht lustig mit den anderen zu fahren. Es war übrigens für die meisten selbstverständlich mit zwei Reifensätzen anzureisen

Wir konnten auch einige längere Gespräche führen und erfuhren dabei, dass das Thema Tuning in Tschechien auch nicht so einfach ist. Da es sowas wie "eintragen" nicht gibt ist man gezwungen entweder nur kleinere und unauffällig Änderungen vorzunehmen oder auf das Wohlwollen der Ordnungshüter zu hoffen, die das Ganze aber wohl oft auch eher wohlwollend betrachten, zumindest so lange man nicht unangenehm auffällt. Unter dem Strich war es jedenfalls definitiv eine Reise die sich gelohnt hat! 

Text: Armin Hauber, Bilder: Peggy Hansen & Armin Hauber

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Familenparty am See

3. internationales Ford Treffen

Naherholungsgebiet, Rothsee bei Zusmarshausen. Vom 21-23. Juni war es wieder soweit. Ford Fahrer aus allen Ecken Deutschlands und auch Europas trafen sich in Schwaben und feierten ein Wochenende lang ihre Marke, sich selbst und den Spaß am Auto. Wir waren natürlich dabei!

 

Bereits kurz nach dem 2. internationalen Ford Treffen 2018, welches unser letzter Anlaufpunkt der großen Deutschlandtour für Ap Sportfahrwerke war, bekamen wir die Anfrage der Jungs und Mädels von den Ford Fahrern Schwaben/Allgäu ob wir denn nicht 2019 auch wieder vorbei schauen wollen. Natürlich wollten wir. Erstens ist es eine tolle, familiäre Veranstaltung, zweitens ist es bei uns mehr oder weniger um die Ecke und drittens ist es immer schön wenn sich die Leute freuen, dass wir vorbei schauen. 

Letztes Jahr hatten wir ja mehr oder weniger den Jahrhundertsommer und das treffen war gepackt voll. Dieses Jahr war es zwar wieder ausverkauft, aber das Wetter spielte nicht so recht mit. Vorhersagen „a`la Weltuntergang am 14 Uhr“ ließen doch den ein oder anderen zögern. Aber drückender Schwüle und nahendem Ungemach zum Trotz hatten sich immer noch genug Gäste eingetroffen um das Treffen zum Erfolg zu machen. 

Genug Essensstände, Bespaßung und Pokale gab es auch und das schöne Gelände mit dem nahen See ist sozusagen serienmäßig. Natürlich gab es darüberhinaus auch ausreichend zu quatschen, nicht nur mit den Leuten vom Veranstalter, sondern auch mit Christian Schauer von Stripes and Polish, der sozusagen vor Ort arbeitete, mit den Leuten vom Autohaus Ostertag oder mit Markus Schmidbauer von S&B Fotos. 

Am Ende bleibt ein weiteres gelungenes Treffen in Erinnerung. Für uns ist jetzt mal zwei Wochen „Treffen Pause“ aber die Ford Fahrer Schwaben/Allgäu planen schon am 4. internationalen Ford Treffen 2020. 

Text: Andreas Leffler, Bilder: Carina Kell, Andreas Leffler

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Mission (Im)possible

Das internationale BMW Treffen in München

Ich habe es ja schon letztes Jahr gesagt. Es ist mehr als nötig, dass München ein eigenes BMW Treffen hat und seit letztem Jahr hat der BMW Club Munichs das auch in seine professionelle Hände genommen. So hiess es vergangenes Wochenende zum zweiten Mal - herzlich Willkommen zum internationalen BMW Treffen. Natürlich waren wir wieder mit dabei und haben mal für euch geguckt, was es alles so zu sehen und zu erleben gab. 

Schwüle Sommerhitze liegt über dem Autokino in Aschheim und ich weiß schon beim Eingang, ich bin wieder mal zu dick angezogen. Drinnen haben meine zwei Kollegen mit ihren BMWs schon unseren Stand aufgebaut. Das Promocar von www.petschko.de steht auch bei uns am Stand. Ich würde ja sagen, das ist schon mal eine Hausnummer, aber hier geben sich prominente BMW Modelle aller Baujahre quasi die Klinke in die Hand. 

BMW Pickup? Seltene Alpinas? Örtlich bekannte Szene BMW`s wie Bellas oranges Meisterwerk oder der Black Bimmer von Adis? Die bekannten BMWler aus Karlsruhe um unseren Freund Steffen? Egal, alle sind da. Natürlich gibts auch Pokale und jede Menge Bespassung, Händler und viele Szenefotografen. Aber das ist hier ja nur die Spitze des Eisbergs. 

Das Autokino Aschheim bietet eine hervorragende Infrastruktur mit richtigen Toiletten und mehr als ausreichendem Essens- und Getränkeangebot. Und wo wir schon im Autokino sind, wird es natürlich am Abend auch noch einen Film geben: Mission Impossible Roque Nation. Passend dazu werden auch gleich noch ein paar Filmrequisten ausgestellt. 

Zu guter Letzt gibt stehen dann ja auch noch viele weitere Autos der Gäste und natürlich die Fahrzeuge vom BMW Club Munichs vor Ort, von denen ja einige schon richtige Kracher sind, inklusive des „Return of the 2002“ von Georg Schuster selbst. 

Also ich sag es einfach in kurzen Worten: Wenn du auf BMW stehst, dann ist das Event ein absolutes Muss, ohne Punkt und ohne Komma!

Text: Andreas Leffler Bilder: Florian Wolfstädter, Andreas Leffler

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Stars & Stripes in Augsburg

ACFA goes XXXL - American Lifestyle Festival

Gehe ich noch hin, gehe ich nicht hin? Das Wochenende ist schon wieder total voll gepackt mit Arbeit und dann ist da gleich um die Ecke auch noch dieses "American Lifestyle Festival" vom ACFA. Lifestyle? Mehr als nur ein Autotreffen? Ach, was solls: Ich fahre schnell rüber und gucke mal. Gute Idee!

 

Ich bin weder eingeladen noch angemeldet. Mein Mustang steht auch daheim in der Garage weil ich sowieso maximal 2 Stunden Zeit habe. Also komme ich als Fußgänger anmarschiert und am Eingang zahle ich erst mal 5 Euro. Neben der Kasse liegt auch gleich eine Begründung warum auch "Zuschauer" 5 Euro zahlen müssen. Steigende Anforderungen an die Veranstalter, Auflagen und Regeln etc. Naja, ganz ehrlich, wer heute was veranstaltet weiß was das alles für einen Rattenschwanz nach sich zieht. Also aus meiner Sicht völlig ok. Zumal der XXL Parkplatz vom XXXL Lutz vor amerikanischem Lifestyle nur so überquillt. 

Platz für 1300 Fahrzeuge, der auch weitgehend ausgefüllt ist, Amis von damals bis heute, Mustangs, Camaros und Corvettes aber auch viele totale Exoten und Besonderheiten: Heckflossen, Police-Cars, ein Feuerwehrtruck, Bikes, K.I.T.T. und vieles mehr. Man ist sozusagen fast erschlagen von den ganzen US-Cars und ich muss sagen, das ist schon ein richtiges Megaevent. 

Dazu gibt es noch eine gar nicht mal so kleine Händlermeile, jede Menge Essensstände und sogar Live Musik. American Lifestyle inmitten von Augsburg. Man hätte hier locker einen halben oder auch ganzen Tag verbringen können. Naja, nächstes mal weiß ich es besser und plane mehr Zeit ein. Bis dahin - keep on rollin!

Text: Andreas Leffler, Bilder: Andreas Leffler

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Der Schalldruck und das liebe Wetter

Tuning Gear Saisoneröffnung 2019

Der Wecker klingelt recht spät für diesen Sonntag, ist ja auch klar, die Anfahrt zum Saisonstart 2019 by Tuning-Gear in Gersthofen bei Augsburg ist für mich die kürzeste für dieses Jahr. Auch das Wetter scheint es gut zu meinen, es ist zwar recht frisch, aber die Sonne blinzelt zwischen den Wolken hindurch!

Der Platz ist wohlbekannt aus den letzten Treffen, der teilüberdachte Parkplatz des Selgros bietet viel Platz für schöne Autos und Benzingespräche. Der VIP- Bereich unter der Überdachung ist schon um 10 Uhr gut belegt!

Die Verpflegung ist durch die Pizzeria vor Ort gesichert und so steht einem gelungenen Tag nichts im Wege.

Das Programm mit Fahrzeugbewertung (digital!!), Tombola, Fotostrecke mit Greenscreen, kleiner Händlermeile und Fotos mit dem Flyer- Girl lässt das Tuning- und Autoliebhaberherz höher schlagen. Ein weiteres Highlight war die dB- Messung, bei der sich sogar die Windschutzscheibe eines Mercedes Vans dem Schalldruck geschlagen geben musste und gesprungen ist.

Wettertechnisch war für jeden was dabei: Vom leichten Sonnenschein in der Früh und am Nachmittag bis zu starker Bewölkung mit Regenschauern und teilweise sogar Schneeregen (ja, richtig gelesen! ) war alles dabei.

10 Euro Eintritt für Fahrzeug und Fahrer, 5 Euro für Beifahrer und Besucher halte ich für einen fairen Preis für das was geboten wird! Wir sehen uns wieder!

Text: Florian Wolfstädter, Bilder. Florian Wolfstädter

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Ostermontag in Altötting

Porsche, Oldtimer und bekannte Gesichter

Wie es der Zufall manchmal will, fahre ich nichtsahnend am Ostermontag mit der Familie nach Altötting. Wir wandern also über den bekannten Kapellplatz, der bevölkert ist von österlichen Touristen. Es ist heiß, also erst mal in eines der nahen Restaurants in die Sonne setzen und ein kühles Getränk bestellen. Während wir da so sitzen höre ich aus der unmittelbaren Nähe immer wieder das bekannte Boxer Fauchen der Zuffenhausener Sportwagenschmiede. Irgendwas seltsames geht hier vor und dann rollen auch noch zwei wohlbekannte Autos, die wir auf der letztjährigen Sommertour kennen lernen durften, an uns vorbei. Zeit mal genauer nachzugucken!

 

Kaum um die Ecke gebogen säumen zahlreiche Porsche die Straße. Mitten drin, die Legende. Also ich meine nicht den 911, der hier zahlreich vertreten war, sondern Walter Röhrl. Ich durfte echt schon viele Berühmtheiten aus dem Motorsport und Tuningbereich kennen lernen, von Vaughn Gittin Jr., über die Jungs von West Coast Customs bis zu Kato von Liberty Walk. Aber Walter Röhrl, Legende meiner Jugend! Mir fällt fast die Kamera aus der Hand und dann bin ich auch schon zu langsam. Umringt von zahllosen Menschen verschwindet er und mir bleibt nur, mich über die Autos zu freuen. 

Blöd gelaufen, könnte man sagen. Aber kaum gehe ich durch einen nahen Torbogen gibt es weiteres Erfreuliches zu berichten. Direkt neben dem Porschetreffen findet ein kleines Oldtimertreffen statt. Mittendrin, der Manta Dany mit zwei von seinen Schmuckstücken, die vorhin an mir vorbei gefahren sind. Apropos Walter Röhrl, der Dany hat seinen Ascona i400 dabei, so einen mit dem Walter 1982 zur Rallye WM gefahren ist und natürlich durfte sein „Manta Manta“ Film Nachbau auch nicht fehlen. Mein Vater freut sich über einen DKW, sein erstes Auto damals und über die Borgwards, ich stehe ja mehr auf den Camaro und den E-Type, aber so ist eben für jeden etwas dabei. 

Unter dem Strich, ein schönes Erlebnis mit wirklich tollen Autos vor einer zauberhaften Frühlingskulisse. Gerne jederzeit wieder und vielleicht schaffe ich es ja dann bis zum Walter. 


Unser erster Auftritt 2019

United Streaker Team Season Opening 2019

Schnee hat er gesagt, der liebe Wettermann und Schnee gab es auch. Aber zum Glück nicht in Donauwörth sondern z.B. in Baden Württemberg. Also ging es auf zur Saisoneröffnung des United Streaker Teams in Donauwörth. Pünktlich um 10 sind wir zur Eröffnung da und freuen uns auf einen Tag unter Gleichgesinnten. Wir erlebten eine sehr nette Funkstreife, den Auftritt eines örtlichen Fernsehsenders und ein paar Geschenke habe ich auch bekommen, aber beginnen wir am Anfang. 

 

Keine Pokale, keine Händler, keine Stände, kein gar nix und ich meine das keineswegs negativ. Ich finde die ganz normalen Parkplatztreffen haben einfach auch was. Kein großer Aufriss, Rückbesinnen auf das, was eigentlich mal wichtig war. Das Auto, das diskutieren über Autos, das Treffen von Freunden und Bekannten. Gibts hier alles und das für 2 Euro Einfahrt. Dafür bekommt man dann auch gleich noch ein paar Putzmittelproben und eine Tuning Zeitschrift in die Hand gedrückt. Na da sind die 2 Euro doch schon mal gut angelegt und stehen darf ich hier auch den ganzen Tag. Letztens habe ich am Flughafen für 2 Stunden parken 20 Euro bezahlt, just saying!

Das Wetter mag sich leider nicht so recht entscheiden. Immerhin bleibt es trocken aber der Wind pfeift ordentlich und wir entscheiden uns gegen den brandneuen Asphalthelden Pavillon und für „einfach Asphalthelden Schilder auf die Autos klatschen“ und die Stühle in den Windschatten einer Einkaufswagen Sammelbox, in die ab und zu aufblitzende Sonne, stellen. 

Wir sind noch nicht lange da und die Rennleitung erscheint. Langsam fahren sie über den Platz. Jasmin ruft ihnen zu: coole Folierung! Der gut gelaunte Polizist fragt uns ob wir auch so eine wollen. Wir sagen ja, aber nur in rosa. Leider hatten sie keine in der Farbe, aber so kann es zwischen Tuner und Polizei eben auch gehen. Schön dass es noch Städte gibt, die sich nicht an der allgegenwärtigen Hexenjagd gegen Leuten die gerne auf Parkplätzen sitzen beteiligen. 

Leider gibts auch hier Clowns die hart daran arbeiten, genau diese Hexenjagd zu entfachen. Nicht unbedingt auf dem Platz aber auf der Straße vor dem Event. Zwei bis drei Kameraden drücken mehrmals richtig aufs Gas, um ein bisschen Radau zu machen und fahren 2-3 mal vor dem Parkplatz auf und ab. Natürlich kommen sie nicht rein, die 2 Euro Eintritt hatte man wohl schon für den Endschalldämpfer ausgegeben. Aber genervte Nachbarn kann sowas schnell auf den Plan rufen und während Mr. Radaubruder dann schon längst das Weite gesucht hat, hat der Veranstalter den Ärger, wenns denn mal blöd läuft. Gar nicht cool!

Aber sonst alles gut. Meine kleinen Asphalthelden versorgen mich mit Essen, ein öffentlicher Fernsehsender filmt fleißig, wir machen Fotos, filmen auch ein bisschen und vertrödeln den Tag. Auch schön. Bis zum nächsten mal! 

Text: Andreas Leffler Bilder: Ralf Eberhardinger, Florian Wolfstädter, Andreas Leffler






Das Buch zur Reise quer durch die USA
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