Partys, Ausfahrten und Events

Schalldruck und Wetterkapriolen

Tuning Gear Saisoneröffnung 2019

Der Wecker klingelt recht spät für diesen Sonntag, ist ja auch klar, die Anfahrt zum Saisonstart 2019 by Tuning-Gear in Gersthofen bei Augsburg ist für mich die kürzeste für dieses Jahr. Auch das Wetter scheint es gut zu meinen, es ist zwar recht frisch, aber die Sonne blinzelt zwischen den Wolken hindurch!

Der Platz ist wohlbekannt aus den letzten Treffen, der teilüberdachte Parkplatz des Selgros bietet viel Platz für schöne Autos und Benzingespräche. Der VIP- Bereich unter der Überdachung ist schon um 10 Uhr gut belegt!

Die Verpflegung ist durch die Pizzeria vor Ort gesichert und so steht einem gelungenen Tag nichts im Wege.

Das Programm mit Fahrzeugbewertung (digital!!), Tombola, Fotostrecke mit Greenscreen, kleiner Händlermeile und Fotos mit dem Flyer- Girl lässt das Tuning- und Autoliebhaberherz höher schlagen. Ein weiteres Highlight war die dB- Messung, bei der sich sogar die Windschutzscheibe eines Mercedes Vans dem Schalldruck geschlagen geben musste und gesprungen ist.

Wettertechnisch war für jeden was dabei: Vom leichten Sonnenschein in der Früh und am Nachmittag bis zu starker Bewölkung mit Regenschauern und teilweise sogar Schneeregen (ja, richtig gelesen! ) war alles dabei.

10 Euro Eintritt für Fahrzeug und Fahrer, 5 Euro für Beifahrer und Besucher halte ich für einen fairen Preis für das was geboten wird! Wir sehen uns wieder!

Text: Florian Wolfstädter, Bilder. Florian Wolfstädter

Asphalthelden ist powered by: www.petschko.de und www.k-city-production.de


Sommer, Sonne, Sonnenschein

Saisoneröffnung des Tuning Clubs Erding 2019

Eines ist ja mal völlig klar: Die Erdinger essen immer brav auf. Anders ist es nicht zu erklären, dass bei jeder Saisoneröffnung von ihnen, bei der ich jemals war, allerbestes T-Shirt Wetter im April herrscht. Ich lerne es natürlich nie und bin auch dieses Jahr wieder zu warm angezogen, aber was soll`s! Werfen wir lieber einen Blick auf das Treffen. 

Was kann ich sagen? April, blauer, klarer Himmel, Sonne, Hitze, alle wollen endlich ihre Autos zeigen….. das Ergebnis: Es wird rappelvoll! Dabei bin ich schon einige Minuten nach der offiziellen Eröffnung da und die Autos strömen bereits ohne Unterlass herein. Cobra, Porsche, Lamborghini - check, check, check. 

Die db Messung war mehr eine richtige Show mit Showbühne als eine einfach db Messung. Also das entwickelt sich hier wirklich richtig groß. Dazu eine beachtliche Händlermeile, Pokale und einiges mehr an Bespaßung und Unterhaltung. 

Das große Plus für mich und vermutlich auch für viele andere Besucher war wie immer hier, dass die Zusammenarbeit des TCE mit dem Ordnungsamt offensichtlich sehr gut funktioniert. Man fühlt sich irgendwie recht willkommen und nicht „kriminalisiert“ und das ist sehr erfreulich. 

12 Euro im Vorverkauf ist auch ein fairer Preis und die Tatsache, dass Besucher umsonst rein dürfen zieht sicherlich auch Neugierige aus der nahen Erdinger Innenstadt an. Alles in allem ein schönes Event für die ganze Familie, aber ich denke auch für die Gemeinde, die damit ein echtes Highlight im Veranstaltungsprogramm hat. 

Text: Andreas Leffler Bilder: Andreas Leffler, Florian Wolfstädter


Ostermontag in Altötting

Porsche, Oldtimer und bekannte Gesichter

Wie es der Zufall manchmal will, fahre ich nichtsahnend am Ostermontag mit der Familie nach Altötting. Wir wandern also über den bekannten Kapellplatz, der bevölkert ist von österlichen Touristen. Es ist heiß, also erst mal in eines der nahen Restaurants in die Sonne setzen und ein kühles Getränk bestellen. Während wir da so sitzen höre ich aus der unmittelbaren Nähe immer wieder das bekannte Boxer Fauchen der Zuffenhausener Sportwagenschmiede. Irgendwas seltsames geht hier vor und dann rollen auch noch zwei wohlbekannte Autos, die wir auf der letztjährigen Sommertour kennen lernen durften, an uns vorbei. Zeit mal genauer nachzugucken!

 

Kaum um die Ecke gebogen säumen zahlreiche Porsche die Straße. Mitten drin, die Legende. Also ich meine nicht den 911, der hier zahlreich vertreten war, sondern Walter Röhrl. Ich durfte echt schon viele Berühmtheiten aus dem Motorsport und Tuningbereich kennen lernen, von Vaughn Gittin Jr., über die Jungs von West Coast Customs bis zu Kato von Liberty Walk. Aber Walter Röhrl, Legende meiner Jugend! Mir fällt fast die Kamera aus der Hand und dann bin ich auch schon zu langsam. Umringt von zahllosen Menschen verschwindet er und mir bleibt nur, mich über die Autos zu freuen. 

Blöd gelaufen, könnte man sagen. Aber kaum gehe ich durch einen nahen Torbogen gibt es weiteres Erfreuliches zu berichten. Direkt neben dem Porschetreffen findet ein kleines Oldtimertreffen statt. Mittendrin, der Manta Dany mit zwei von seinen Schmuckstücken, die vorhin an mir vorbei gefahren sind. Apropos Walter Röhrl, der Dany hat seinen Ascona i400 dabei, so einen mit dem Walter 1982 zur Rallye WM gefahren ist und natürlich durfte sein „Manta Manta“ Film Nachbau auch nicht fehlen. Mein Vater freut sich über einen DKW, sein erstes Auto damals und über die Borgwards, ich stehe ja mehr auf den Camaro und den E-Type, aber so ist eben für jeden etwas dabei. 

Unter dem Strich, ein schönes Erlebnis mit wirklich tollen Autos vor einer zauberhaften Frühlingskulisse. Gerne jederzeit wieder und vielleicht schaffe ich es ja dann bis zum Walter. 


Unser erster Auftritt 2019

United Streaker Team Season Opening 2019

Schnee hat er gesagt, der liebe Wettermann und Schnee gab es auch. Aber zum Glück nicht in Donauwörth sondern z.B. in Baden Württemberg. Also ging es auf zur Saisoneröffnung des United Streaker Teams in Donauwörth. Pünktlich um 10 sind wir zur Eröffnung da und freuen uns auf einen Tag unter Gleichgesinnten. Wir erlebten eine sehr nette Funkstreife, den Auftritt eines örtlichen Fernsehsenders und ein paar Geschenke habe ich auch bekommen, aber beginnen wir am Anfang. 

 

Keine Pokale, keine Händler, keine Stände, kein gar nix und ich meine das keineswegs negativ. Ich finde die ganz normalen Parkplatztreffen haben einfach auch was. Kein großer Aufriss, Rückbesinnen auf das, was eigentlich mal wichtig war. Das Auto, das diskutieren über Autos, das Treffen von Freunden und Bekannten. Gibts hier alles und das für 2 Euro Einfahrt. Dafür bekommt man dann auch gleich noch ein paar Putzmittelproben und eine Tuning Zeitschrift in die Hand gedrückt. Na da sind die 2 Euro doch schon mal gut angelegt und stehen darf ich hier auch den ganzen Tag. Letztens habe ich am Flughafen für 2 Stunden parken 20 Euro bezahlt, just saying!

Das Wetter mag sich leider nicht so recht entscheiden. Immerhin bleibt es trocken aber der Wind pfeift ordentlich und wir entscheiden uns gegen den brandneuen Asphalthelden Pavillon und für „einfach Asphalthelden Schilder auf die Autos klatschen“ und die Stühle in den Windschatten einer Einkaufswagen Sammelbox, in die ab und zu aufblitzende Sonne, stellen. 

Wir sind noch nicht lange da und die Rennleitung erscheint. Langsam fahren sie über den Platz. Jasmin ruft ihnen zu: coole Folierung! Der gut gelaunte Polizist fragt uns ob wir auch so eine wollen. Wir sagen ja, aber nur in rosa. Leider hatten sie keine in der Farbe, aber so kann es zwischen Tuner und Polizei eben auch gehen. Schön dass es noch Städte gibt, die sich nicht an der allgegenwärtigen Hexenjagd gegen Leuten die gerne auf Parkplätzen sitzen beteiligen. 

Leider gibts auch hier Clowns die hart daran arbeiten, genau diese Hexenjagd zu entfachen. Nicht unbedingt auf dem Platz aber auf der Straße vor dem Event. Zwei bis drei Kameraden drücken mehrmals richtig aufs Gas, um ein bisschen Radau zu machen und fahren 2-3 mal vor dem Parkplatz auf und ab. Natürlich kommen sie nicht rein, die 2 Euro Eintritt hatte man wohl schon für den Endschalldämpfer ausgegeben. Aber genervte Nachbarn kann sowas schnell auf den Plan rufen und während Mr. Radaubruder dann schon längst das Weite gesucht hat, hat der Veranstalter den Ärger, wenns denn mal blöd läuft. Gar nicht cool!

Aber sonst alles gut. Meine kleinen Asphalthelden versorgen mich mit Essen, ein öffentlicher Fernsehsender filmt fleißig, wir machen Fotos, filmen auch ein bisschen und vertrödeln den Tag. Auch schön. Bis zum nächsten mal! 

Text: Andreas Leffler Bilder: Ralf Eberhardinger, Florian Wolfstädter, Andreas Leffler


Winter Slowdown 2018

Unser Jahresabschluss

Zum zweiten Mal fand diesen Dezember unser Jahresabschlussevent statt. Frei nach dem Motto: „One last ride" trafen wir uns auch dieses Jahr wieder auf einen gemütlichen Jahresabschluss in der Off-Season. Noch einmal Freunde treffen, noch ein paar letzte Benzingespräche, Spaß mit kitschigen Aufklebern und bunt-rostigen Winterautos, Christkindlmarkt und Glühwein und natürlich die ewige Suche nach dem Schnee. 

Wie immer begann alles mit einem Facebookcasting, wie immer haben sich viele beworben und wie immer haben einige einen Tag vor der Veranstaltung abgesagt. Aber wie immer hat uns das nicht aufgehalten und fast unter Vollbesetzung haben wir uns dann mit etwa 25 Autos und ca. 50 Personen beim McDonalds in Sulzemoos getroffen. Darunter unser Sponsor Andi Petschko von der Car-Tuning & Wheels GmbH, Georg Schuster von Renntechnik Schuster, Mike vom Murxa`s Driftteam, Foobitec, Holger von Kfz Eggstein, Franz von Racing Ducato, Sebastian von TZ-Produktion, einige Leute vom Tuning Club Erding, vom BMW Club Munichs, von Tuning Gear, von der Import Society Germany, fast alle Asphalthelden Team Mitglieder, JJGraphy und STH Car Photography, einige Gäste die schon aus großer Entfernung am Vortag angereist waren oder in den frühen Morgenstunden aufgebrochen waren und viele andere. Also erst mal ein Kaffee, einchecken, brav den DSGVO Bilder Release unterschreiben damit auch unserer wunderbaren Regierung genüge getan ist und schließlich eine kurze Ansprache meinerseits. Das Wetter hatte erfreulich aufgeklart. Da Schnee ob des wochenlangen Föhnsturms ohnehin nicht mehr zur Debatte stand gab es nur die Wahl zwischen Regen und kein Regen und im Moment war sogar die Sonne noch auf unserer Seite. 

Fünfundvierzig Minuten nach dem offiziellen Treffen ging es dann für alle los in Richtung erstem Zwischenziel. „Tanke, Kaffee, Hunger Pipi“ war erst einmal genüge getan und nachdem sich die meisten hinter den, seit Jahren fehlerlos fahrenden, Timo geklemmt hatten, schaffte es nicht einmal das Roadbook für Verwirrung zu sorgen. Es ging über abgelegene Straßen nach Süd-Westen und alle kamen relativ zeitnah zusammen an einem Parkplatz am Lech an. Der Wind war leider inzwischen so heftig, dass wir nicht mal mehr eine Drohne einsetzen konnten aber wie immer gabs Plätzchen - sogar die inzwischen bekannten Asphalthelden Plätzchen von Jessy - die berühmte Limo vom Fabi, Spezi vom Flo und sogar eine Zapfanlage für Glühwein (alkoholfrei für Fahrer und nicht ganz so alkoholfrei für Beifahrer) im Opel Astra. Einige Mitfahrer hatten mir auch noch Weihnachtsgeschenke mitgebracht, was schon eine sehr nette Anerkennung meiner Arbeit hier ist. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal dafür!

Die Stimmung war gut, die Gruppe hat wieder mal gepasst, ich merke auch, wir werden älter. Kinder und Hunde sind plötzlich dabei und ich finde das schön. Ein familiäres Ambiente in der so oft beschworenen „Auto Family“ über die meist viel gesprochen wird aber die nicht immer gelebt wird. Hier bei uns aber schon und das macht mich stolz und glücklich. 

Dann aber wurde es Zeit für ein bisschen Wärme und Zickzack über die Landstraßen nach Landsberg, hinunter durch die historische Altstadt und in die Siperia, ein wirklich ziemlich stylisches Cafe und Restaurant im Industriegebiet. Italienische Roller, italienische Pizza, italienischer Cafe, italienische Bedienung und das alles auch noch zu günstigen Preisen. Die Orga des Besitzers hat problemlos geklappt und einmal mehr hat sich die Mittagslocation als Volltreffer erwiesen. 

 

Während sich draussen das Wetter langsam aber sicher verdunkelte ging es für uns auf die dritte und längste Etappe, von Landsberg in Richtung Allgäu. Entlang am hohen Peissenberg wurde die Straße richtig eng und kurvig und das Wetter dafür feucht-fröhlich.

Immer knapp am Schneefall vorbei blieben die immer dicker werdenden Tropfen leider Regen aber das sollte der Laune keinen Abbruch tun und so erreichten wir unsere letzten Zwischenstop in Schongau. Der McDonalds war leider brechend voll, die Raucher verstecken sich halbwegs mehr oder weniger windgeschützt hinter dem Kinderspielplatz, fast wie in einem Schulausflug wenn ich so drüber nachdenke, und ich selbst habe mich mit ein paar Damen in die nahe Tankstelle verkrümelt. Dort gabs nämlich Kaffee, Platz und super freundliches Personal. 

 

Aber irgendwann konnte ich den Frierenden nicht mehr zuschauen und es ging auf die letzte Etappe. Bevor wir uns aber dem Ziel näheren vielleicht noch eine Frage nach den Autos. Natürlich hat man bei einer Winterausfahrt nie so viele coole Autos wie bei den Sommerevents aber dennoch hat man Spaß oder vielleicht hat man sogar fast mehr Spaß weil es weniger „Wettbewerb“ gibt und man auch mal über sein eigene Fahrzeug lachen kann. Mit einem Dodge Nitro, einem Mitsubishi ASX und einem BMW X5 hatten wir zumindest drei passende Winterautos dabei. Jasmin hatte ihren BMW wieder mit Schneeflocken beklebt und ich, ihrem Vorbild vom letzten Jahr folgend, meinen Cascada dieses Jahr mit Schneeman, Sternen und Christbaumkugeln. Christians BMW hatte vorne blinkende Weihnachtslichter am Parkplatz und ein Lupo kam im Marienkäfer Look. Dazu gab es einige szenebekannte Autos wie den Porzelack Insignia von Andree und Bianca, den DawnoftheMeth BMW von Timo, das Nismo Pulsar Projekt von Micha, den Forza Cam von Wolfgang oder auch den Hulk Bus von Markus und Ayse. Erstmalig hatten wir sogar einen Hybrid Toyota dabei. Ja, im Winter ist tatsächlich alles möglich. Mein persönliches Autohighlight war allerdings der Can Am Traxter Hd10 vom Sir Krampfl und er und seine Beifahrer sind mit dem offenen Teil tatsächlich die ganze Strecke gefahren durch Wind und Wetter. Respekt für so viel Winterfreude. Man möge mir alle nicht aufgezählten Fahrzeuge verzeihen aber auf den Bildern findet sich noch einiges mehr, von Audi bis Lexus. 

 

Wir alle landeten schließlich wie geplant in Marktoberdorf auf dem Weihnachtsmarkt. Marktoberdorf ist Deutschlands höchst gelegene Kreisstadt mit 758 Meter über dem Meer. Leider half auch diese hohe Lage nicht den Regen in Schnee zu verwandeln aber egal. Mit genügend Glühwein und Bratwurstsemmeln blieb die Laune gut. Bis 19 Uhr war es dann für die Meisten Zeit heim zu fahren und mit den letzten 10 ging es für mich noch zum Abendessen ehe wir irgendwann zwischen 12 und eins in die Betten fielen. 

Unter dem Strich endet das Autojahr 2018 für mich mit diesem sehr positiven Erlebnis. Die Gruppe war wieder mal toll, die Laune war gut und man merkt über die Jahre immer mehr, dass unser „aus der Szene für die Szene“ Motto wirklich wertgeschätzt wird. Ein dickes Danke dafür. Zum Abschluss noch eine kleine Anekdote zum Thema „sage ich ab oder komme ich doch“ bei allerlei Events. Letztes Jahr um die gleiche Zeit ist Jasmin das Winterevent mit Gipsfuss und Krücken mitgefahren und dieses Jahr kam Lexy mit, die sich 3 Tage vorher mit dem Auto auf der Autobahn überschlagen hat. Von den Mädels kann man sich echt eine Scheibe abschneiden. 

In diesem Sinne - danke für einen tollen Tag mit euch, für eine tolle Saison und Merry Christmas an alle von uns Asphalthelden. 

Text: Andreas Leffler Bilder: Asphalthelden, JJGraphy, STH Car Photography, Georg Schuster & Carina Kell


Die Saison nähert sich dem Ende

Saisonabschluss Tuning Club Erding

Wie jedes Jahr so führt mich auch dieses Jahr der Weg wieder mindestens einmal nach Erding zum Volksfestplatz. Dort wo sich seit Jahren eines der größten Treffen unserer Region entwickelt, dort wo die Jungs und Mädels immer Glück mit dem Wetter zu haben scheinen und dort wo man sich irgendwie auf friedlich, positive Weise mit Gemeinde und Rennleitung geeinigt hat. Also los gehts, zum vermutlich letzten Treffen für mich dieses Jahr. 

 

Ich komme früh in Erding an, nicht weil ich gerne in der Warteschlange stehe oder die Straße blockiere, sondern weil ich vorher noch in der schönen Erdinger Innenstadt einen Cafe trinken will. Die Ruhe vor dem Sturm sozusagen. Blöderweise sind bei uns in Bayern bald Wahlen und die Krakeeler mit ihren immer gleiche Versprechungen und bunten Werbeballons von allerlei Parteien die X sagen, Y meinen und Z tun, sind unterwegs, um noch ein paar Wählerstimmen abzugreifen und vorbei ist es mit der Ruhe. Also flugs zurück zum Autothema. 

 

Um etwa halb zwölf komme ich am Treffen an und es ist noch nicht voll, geradezu seltsam für Erdinger Verhältnisse. Aber was nicht ist kann ja noch werden und sommerlicher wie heute wird es vermutlich dieses Jahr ohnehin nicht mehr. Den VIP Eingang für mich finde ich schon sehr süß, kleine Gesten die das Leben schöner machen. 

 

Das Treffen selbst in kurzen Worten: Pokale, Moderation, db Messung, Showbühne, Moderation und Bespaßung, Händlermeile, Essen, Pokale und Kinderhüpfburg. Über letztere gab es eine kleine Diskussion, denn was könnte wohl eine Kinderhüpfburg auf einem Tuningtreffen verloren haben? Naja, genauso gut könnte man fragen, was eine Familie auf dem Tuningtreffen verloren hat. Die Leute werden halt älter, bekommen Kids und die wollen auch Spaß haben. Also wo ist bitte das Problem?! 

 

Ansonsten habe ich positiv vermerkt, dass auch dieses Jahr wieder einige echt schicke Autos da waren und dass Fußgänger und Kinder gratis rein dürfen. Während man im April, Mai ja oft gar nicht mehr weiß auf welches Treffen man zuerst fahren soll, ist es im Oktober dann schon so, dass man sich freut nochmal viele bekannte Gesichter zu sehen und selbige waren definitiv in Erding zu finden. Insofern, ich wünsche euch alle eine schöne Winterpause, man sieht sich…. Moment, man sieht sich ja spätestens bei unserem eigenen Wintervent am 8. Dezember. Aber so warm wie heute wird es da vermutlich nicht mehr sein. 

Text: Andreas Leffler Bilder: JJGraphy, Andreas Leffler

 


Linedance, Mustangs und eine Regenpause

US Car & Bike Treffen zu Gunsten des Tierheims Nördlingen

Kaiserwiese in Nördlingen aber kein Kaiserwetter. Nachdem vielleicht heissesten Sommer seit die Kreuzfahrer ins heilige Land geschippert sind, ist heute Herbstanfang und den Regen hat er schon voraus geschickt. Doch fürs Tierheim hat sogar Petrus ein Einsehen und so treiben zwar finstere Wolken übers Firmament aber es bleibt erst einmal trocken. Vor den Toren der historischen Stadt Nördlingen treffen sich US- Cars und Bikes der verschiedensten Baujahre für einen guten Zweck. Für jede Menge Essen und Kurzweil ist auch gesorgt und ich mache mich auf den Weg. 

 

Mustang, der Inbegriff des amerikanischen Traums, das vielleicht bekannteste Auto der Welt (oder ist es der Käfer, man weiß es nicht), der meistverkaufte Sportwagen der letzten Jahre, einst der Retter der Ford Motor Company sowie das einzige Musclecar, dass seit seiner Einführung in den 60er Jahren durchweg und ohne Pause produziert wurde und dabei ist der Mustang ja streng genommen gar kein Muscle- sondern ein Ponycar. Aber egal, lassen wir die Pfennigfuchserei. Mustangs sieht man jedenfalls auf jedem US-Car Treffen in großer Menge, fast schon in zu großer Menge und das sage ich als Mustang Fahrer und Mustang Liebhaber. Spätestens seit der 6er Mustang auch beim deutschen Ford Händler bezogen werden kann, ist es einfach „der dominierende Ami“ in Deutschland. So auch hier, in Nördlingen aber zu meiner Überraschung sehe ich auch gleich zwei meiner Liebingsmustangs, zwei Mach 1 der ersten Generation stehen fast nebeneinander. Katzentreppchen, wie man die Heckjalousien liebevoll nennt, verdunkeln die Sicht nach hinten und die Form ist noch so, wie sie Ende der 60er Jahre eben war - wundervoll. 

 

Da sind wir auch schon beim Thema: Amis bauen natürlich auch heute immer noch richtige geile Autos, egal ob Mustang, Challenger, Raptor oder Corvette. Aber so ungezügelt wie anno dazumal werden sie wohl nie wieder. Damals, als in den 70ern die Spaßbremsen plötzlich aus ihren Löchern krochen und allerlei Sicherheits- und Umweltvorschriften aus den Polyesterärmeln schüttelten, beendeten sie die sogenannten Musclecarwars. Die Zeiten in der das Design von Designern gemacht wurde, in denen niemand was von cw-Wert wusste oder wissen wollte, in denen einfach jeder Hersteller ein noch cooleres und noch schnelleres Auto als die Konkurrenz haben wollte und geflügelte Namen wie Roadrunner oder Charger das Licht der Welt erblickten gingen damals ihrem Ende zu und sollten wohl in dieser Form niemals mehr wieder kommen. 

 

Zum Glück gibt es sie heute aber hier in Nördlingen, die Heckflossen, chromblitzende Cadillacs, wild gurgelnde Straßenkrieger längst verblasster Epochen, giftgrüne Camaros, Coke-Bottle-Corvettes, die Coronets und die Bel Airs. Ja, ich gebe es zu, ich gucke mir lieber die alten Autos an als die Neuen, aber das fällt mir vor allem bei US-Car Treffen auf. Denn im Alltag, auf Deutschlands Straßen oder auch beim Tuningtreffen um die Ecke, da sticht auch ein neuer Ami raus wie ein bunter Hund und egal ob Ram, Charger oder eben Pony, wo ein V8 blubbert muss ich hingucken. 

 

Wer alle Autos gesehen hat kann in die Halle pilgern wo man vor dem nicht anwesenden Regen Schutz suchen könnte oder einfach der Country Band zuhört und den Linedancern zugucken kann. Dazu eine kleine Händler- sowie eine größere Essensmeile und ein sexy Car-Wash soll auch noch kommen habe ich gehört. Alles in allem ein schönes Treffen mit guter Stimmung, so wie ein US Treffen sein soll. 

 

Ich selbst wandere ein paar Meter weiter und kehre noch in Simons Diner ein. Das gehört eigentlich nicht mehr zum Treffen aber ich bekomme dort den besten Burger des Jahres, deswegen muss ich es erwähnen. Black Angus, mit mehr Curly Fries als ich essen kann und einem großen Cola (natürlich light, man achtet ja auf die Kalorien) für gut 11 Euro. Nördlingen hat sich also in jeder Beziehung gelohnt und als ich vor Simons Diner sitze rollt ein GMC Sierra im Colt Seavers Style an mir vorbei, wo der wohl hin will?! 

Text: Andreas Leffler, Bilder: Andreas Leffler


Tuning Gear Saisonende 2018 in Gersthofen

Alte Bekannte und ein neuer start für uns

Einige wissen es schon oder haben es vermutet, für uns hat sich einiges verändert seit dem megavollen und bombastischen Saisonstart bei Tuning Gear, dieses Frühjahr, auf dem wir ja mit Sponsorenstand und Filmcrew vertreten waren. Damit die Reise weiter geht, damit wir weiter über die Szene berichten können, die Show produzieren können, tolle Events veranstalten können und damit wir letztlich auch an Tagen wie letzten Sonntag über eure Events berichten können, brauchen wir neue Partner und umso erfreulicher ist es, wenn sich jemand wie die Firma Car- Tuning & Wheels by Petschko (www.petschko.de) spontan als Erste bereit erklärt, mit uns den Weg weiter zu gehen. Ein erster Lichtblick am Ende des Tunnels und für uns die Möglichkeit wie gewohnt mit Kamera und guter Laune bewaffnet auf euren Events aufzutauchen, so auch letzten Sonntag in Gersthofen, bei unseren langjährigen Freunden von Tuning-Gear. 

 

Der Regen war zurück, aber damit kennt man sich ja bei Tuning-Gear inzwischen aus. Das Gute dabei ist, wer sich mit Regen auskennt hat auch ein Dach über dem Großteil des Geländes. Aber mal ganz ehrlich, die meiste Zeit war es trocken, so schnell rosten die Autos heute ja auch nicht mehr und ich fand es allemal angenehmer als die Bullenhitze der vergangenen Monate. Es ist selbstverständlich natürlich, dass eine Veranstaltung bei zweifelhaftem Wetter immer ein paar weniger Besucher anzieht aber für mich ist dies noch lange kein Grund nicht zu kommen. Abgesehen davon, wie viele Treffen wird es dieses Jahr noch geben, wieviele Möglichkeiten die Kumpels aus der Szene nochmals zu sehen?! 

 

Generell möchte ich an dieser Stelle auch mal eine Lanze für alle Veranstalter treffen. Diese gehen mit ihrer Organisation, der Platzmiete und all diesen Dingen erstmal in Vorleistung und Erfolg oder Nicht-Erfolg hängt eben nicht immer nur vor der Organisation, sondern auch vom Wetter ab. Von daher muss ich einfach mal sagen, es macht schon Sinn gerade auch die „Schlechtwetter Events“ zu besuchen, denn auch die Veranstalter sind nur Menschen, sie hoffen auf ein positives Feedback für ihre Bemühungen und sie gehen natürlich auch ein gewisses finanzielle Risiko. So oft wird der „Zusammenhalt der Szene“ eingefordert und hier ist er meines Erachtens besonders von Nöten, damit es auch in Zukunft weiter viele tolle Treffen und Events geben wird. 

 

Das „Saisonende von Tuning-Gear“ jedenfalls war für mich ein Stop-and-Go von bekanntem Gesicht zu bekanntem Gesicht und ich bin froh, dass wir mit JJGraphy noch eine zweite Fotografin vor Ort hatten, sonst hätte ich vermutlich bis übermorgen bleiben müssen. 

 

Die Veranstaltung selbst war gewohnt professionell durchgeplant. Nicht umsonst veranstaltet Tuning Gear seit einigen Jahren zahllose, erfolgreiche Events im Raum München-Augsburg. Moderation, Pokale, Essen und Club Area, alles gut. Danke auch für die vielen Nachfragen nach den nächsten Asphalthelden Events. Wird es eine Winterausfahrt geben? Wird es wieder eine Rallye geben? Wir werden sehen wie es weiter geht hoffen, dass wir auch kommende Saison die Szene mit jeder Menge Unterhaltung bespaßen können. In diesem Sinne - der Saisonabschluss hat begonnen. Ich denke wir werden dieses Jahr noch auf 2-3 Events auftauchen und dann sehen wir ob wir selbst noch etwas organisieren. Bleibt uns gewogen!

Text: Andreas Leffler Bilder: JJGraphy und Andreas Leffler


Alles zur 1. Asphalthelden Rallye, hier im Blog von ap Sportfahrwerke. 


Zufallstreffer im Burger-Land

Das US-Car Saison Opening Nördlingen

Ich habe den Wagen erst kurz, aber irgendwie mache ich mir schon Sorgen wegen dem Quietschen an der Hinterachse. Ach, du meinst das Singen aus dem Differential und ab und an ein bisschen Quietschen? Ja, singen und quietschen und manchmal rappelt es auch. Sorgen musst du dir erst machen, wenn das alles weg ist, das wäre echt unnormal. 

 

Mit selbiger Diskussion zwischen einem Mustang-Neuling und einem Mustang-Veteranen wurden wir auf dem US-Car Saison Opening in Nördlingen begrüßt. Humor ist wenn man trotzdem lacht und wer auf deutsche Perfektion der Besserwisserei steht ist bei einem „Ami“ sowieso schlecht aufgehoben. Als Mustang Besitzer jedenfalls, konnte ich als unfreiwilliger Zeuge des Gesprächs herzhaft lachen. 

Unfreiwillig war übrigens auch der Besuch in Nördlingen, denn ich hatte zwar irgendwann auf Facebook auf „interessiert“ gedrückt, das Event aber dann völlig vergessen, weil ich über Ostern mit der ganzen Familie verreist war. Ein Glück, dass wir auf dem Rückweg, von der Sonne getrieben, in Nördlingen auf einen Kaffee raus fahren wollten und dabei zufällig am Veranstaltungsplatz vorbei tuckerten. Natürlich nicht im passenden Ami (der schlief zuhause noch in der Garage), sondern im Käfer, aber egal.

 

Eine Stunde Kurzweil und Träume von Größe, Weite, blubbernden V8`s und Design jenseits von faden cw-Wertberechnungen später, hatte sich der Halt definitiv gelohnt. Ein dicker Bonus war der Burger schwangere Geruch, der aus Simons American Diner strömte, welches sich für das Event verantwortlich zeichnete. Blöd nur, dass wir nach drei Tagen Ostern mit Familie dick und rund abgefüttert waren und sich einfach kein Hunger einstellen wollte. Aber egal, wir kommen wieder, mit dem Mustang zu den Burgern, auch wenn grad kein Autotreffen dort ist. Mahlzeit! 

Text: Andreas Leffler Bilder: Andreas Leffler


Low in the Snow - Winterevent mit ap-Sportfahrwerke - klick me
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V8 Träume bei bestem Spätsommerwetter

Das 12. US-Car Treffen in Gunzenhausen

Eigentlich war es Zufall, dass ich das 12. US Car Treffen in Gunzenhausen während meines Kurzurlaubs ganz in der Nähe entdeckt habe. Das Schlimme dabei ist, ich hatte nicht einmal meinen Mustang dabei, sondern wir waren im Familienvolvo unterwegs. Aber egal, die Sonne hat gelacht, Gunzenhausen hat unter dem wohligen V8 Gebrabbel vibriert und wir waren dabei!

 

Man kann US Car Fan sein oder auch nicht, aber US Car Treffen haben schon immer etwas ganz Besonderes. Petticoat meets Chrome, Burger und Heckflossen, längst vergangene Zeiten treffen auf Highperformance Sportwagen. Hier gibt es alles, nur kein automobiles Einerlei. Als US-Car Besitzer ist das einzige Problem, dass man am liebsten immer gleich zwei solcher Schmuckstücke hätte. Einen „Neuen“ für den Alltag und einen „Alten“ fürs Auge. Mir geht es zumindest so und so baut sich in meinem Kopf beim Schlendern übers Gelände ganz rasch eine Wunschliste auf. 

 

Letzteres ist hier auch kein Wunder, der ganze Platz strotzt nur so voller Blech gewordener Autoträume und überall in der Stadt hört und sieht man sie, die „Amis“. Leckerer Grillfleischgeruch weht aus dem Zelt, zahlreiche US spezifische Händler bieten ihre Waren an und sogar ich werde verleitet mir „mal was zu kaufen“. Heute Nacht schlaf ich bestimmt schlecht, zu viele Wünsche und Träume gesehen. Ein neuer Shelby GT350 oder doch der alte Chevy Nova? Vielleicht weiß ich ja die Antwort bis zum 13. US Car Treffen in Gunzenhausen?

Text: Andreas Leffler Bilder: Andreas Leffler & Felix Schmidt


Chrome, Holz und Supersportwagen

MOTORWORD Oldtimertage in Fürstenfeld

Jaguar, Maserati, Giulia, Plymouth, Mustang, Flügeltürer, Göttinnen und Spirit of Ecstasy  - Träume längst vergangener Tage, als man sich ein edles Gefährt noch leisten musste und nicht für 399 Euro/Monat leasen konnte, als Damen noch Pelz tragen durften und Herren noch Hüte trugen und keine Snapbacks. So lange ist es nicht her und dennoch fühlt es sich an wie eine andere Welt. So dachte ich mir, heute gönne ich mir so eine kleine Zeitreise. Deshalb habe ich mich selbst eingeladen zu den Motorworld Oldtimertagen im Kloster Fürstenfeld. Dazu brauchte ich nicht einmal den ausgestellten DeLorean mit Fluxkompensator, sondern nur ein Tagesticket und gute Schuhe. 

 

Leider komme ich beruflich oft viel zu selten dazu, einfach nur anzugucken ohne Verpflichtung, ohne Muss und ohne Zeitdruck. Entschleunigung, das gilt hier für mich aber auch für die ausgestellten Fahrzeuge. Es regnet fein und das Wasser perlt langsam ab, von all den metall-gewordenen Erinnerungen an die glorreichen Zeiten des Automobilbaus. Chrome, Holz und Leder statt Plastik, Karbon und 6inch Display. Konzentration auf das Wesentliche, fühlen, riechen und staunen. Was auch immer in der Zukunft kommen mag, nie mehr werden Autos so schön sein wie zu Zeiten ohne Cw-Wert Berechnung, ohne Crash-Test Vorschriften und ohne nutzlose Innenstadtplakette. 

 

Ein riesiger Teilemarkt, eine Versteigerung, Mitfahrgelegenheiten, ein Concours d‘ Elegance (das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen), zahllose nostalgische Imbiss-Gelegenheiten und vieles mehr sind ein wirklich fantastisches Gesamtpaket für den Autoliebhaber und weterfest sind sie auch, die wilden Damen und Herren der alten Zeit, als man Cabrio noch ohne Heißluftgebläse in der Nackenstütze und statt dessen mit Ledermützchen fuhr. Anders ist es nicht zu erklären, dass das Gelände trotz des Wetters bestens gefüllt ist. 

 

Und am Ende gibt es dann doch nochmal „Beschleunigung“. Das P4 Treffen ist gleich nebenan. Supersportwagen und PS-Rausch. Für jeden ist also etwas dabei. Alles in allem eine wunderbare Veranstaltung und ein Muss für alle Menschen mit Benzin im Blut. 

Text: Andreas Leffler, Bilder: Andreas Leffler

 


Summer Cruise 2017 mit ap-Sportfahrwerke - klick me
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Gänsehaut und Kindheitserinnerungen

Oldtimermarkt in Augsburg 2017

Auch wenn es eigentlich nicht meine Domäne ist, dachte ich mir, ich gucke mir mal ein Oldtimer Event direkt vor meiner Haustüre an. Oldtimermarkt in Augsburg, klingt gut. Cabriodach runter und los gehts. Vorweg - der Weg hat sich schon gelohnt, lange bevor ich dort bin. Ich sehe auf halber Strecke zum Ziel einen Ferrari Daytona Spider in freier Wildbahn. Heiliger Sonny Crockett, so einen habe ich noch nie auf der Straße gesehen und ich bete und hoffe, dass der Wagen auch zum Oldtimertreffen fährt. Dort angekommen entdecke ich ihn zwar zu meinen großen Bedauern nicht aber der Weg hat sich dennoch gelohnt. Noch ehe ich drin bin rollt ein knallgelber De Tomaso Pantera an mir vorbei. Das ist ja wie Autoquartett aus glücklichen Kindertagen! Hier bin ich definitiv richtig!

 

Also entweder es liegt an mir, weil ich doch keine 20 mehr bin, oder es liegt an den Autos heute, ich weiß es nicht: Aber ältere Autos haben irgend etwas, was all das vernetzte Hightech Spielzeug, die Elektro Kistchen, die 600 PS Riesenlimousinen der heutigen Zeit mit serienmäßigem Ausblenden der Umwelt, die Assistenzsysteme und SMS Vorlesefunktionen nicht haben und das ist Charme und Charakter. 

 

Laut Veranstalter kommen jährlich bis zu 5000 Leute und 600 Autos. Bämm! Hier stehen noch Autos für richtige Fahrer, Träume aus Blech und Hoffnungen des Wirtschaftswunders dicht beieinander. Opel Ascone, GT und Kadett, Ford Capri und Escort, Mercedes aller Baujahre, BMW`s von Isetta bis zum M1 - dem Traum meiner Kindheit, Hot-Rods & Heckflossen Schiffe aus den USA, putzige Fiats neben einem unbezahlbaren Jaguar, Reisebusse, die man sonst nur aus schwarz-weiß Filmen aus Omas Zeiten kennt, Kübelwägen, ein Willys Jeep und sogar ein Schwimmwagen. Gänsehautfeeling für Menschen mit Benzin im Blut. 

 

Dazu gibt es eine riesige Händlermeile auf der alle Arten von Teile, Zubehör und Andenken angeboten werden, einige Catering-Stände und zum Glück auch die überdachte Tribüne des Sandbahnstadions, auf der man vor den gelegentlichen Regenschauern Deckung finden kann. Das alles für 5 Euro Eintritt. Ganz ehrlich, einer der besten Events der letzten Zeit für mich. Nächstes Jahr sehen wir uns definitiv wieder! 

Text: Andreas Leffler, Bilder: Andreas Leffler

 


Auf der 50. SEMA in Las Vegas - klick me
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Mein erstes Tuning Treffen in den USA - klick me
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Grill-out 2016 mit ap Sportfahrwerke - klick me
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Unser Summer-Cruise 2016 mit ap Sportfahrwerke - klick me
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Unsere Herbstausfahrt 2015 mit ap Sportfahrwerke - klick me
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Das Buch zur Reise quer durch die USA
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