Partys, Ausfahrten und Events

Das DTM Finale 2019

Wetterkapriolen am HOCKENHEIMRING

Vom 04.10.2019 bis zum 04.10.2019 waren wir am Hockenheimring zum Saisonfinale der DTM. Dieses Finale war aber anders als die DTM Finales der letzten Jahre. Warum und Wieso? Das Wetter spielte komplett verrückt. Aber das besondere Highlight dieses Jahr waren neben dem DTM Saison Sieger René Rast die drei Gast-Fahrzeuge aus der japanischen Super GT Serie. 

 

Wieso lädt die deutsche Tourenwagen Masters, japanische Rennwägen ein? Warum lässt man neben einem ausländischen Hersteller wie Aston Martin noch zusätzliche Marken in den, durch die deutschen Marken geprägten, DTM Rennsport? Die Antwort ist simpel. Seit dem Ausstieg von Mercedes sind nur noch Audi und BMW als Hersteller am Start. Das begrenzt die Begeisterung der Fans deutlich und drückt somit die Besucherzahlen. Die Rennsport Events leben von spannenden Rennen und von vollen Tribünen bei denen jung und alt dem Motorsound bejubeln.

Seit 2019 fährt nun die Marke Aston Martin vertreten durch das Team R-Motorsport 1 und R-Motorsport 2 mit jeweils 2 Astion Martin Vantage DTM Fahrzeugen. Das erste Jahr der Teams war sehr hart, sie müssen sich ihren Platz zwischen den DTM Größen von Audi und BMW schwer erarbeiten. Man merkt aber den Fahrern den Kampfgeist an und auch die Fahrzeuge kämpfen sich tapfer durch die Saison. 

Um die Freude durch die Markenvielfalt wieder zur beleben, geistert seit einigen Jahren die Idee der Class One durch die internationale Tourenwagen-Welt. Der DTM Chef Gerhard Berger ist nun mit dem Ceo der Super GT Masaaki Bandoh dabei den Traum der einheitlichen Class-One zu realisieren. Das entscheidendste bei der Class One ist es den verschiedenen Hersteller mit ihren Rennboliden zu ermöglichen in den Rennserien gegeneinander anzutreten. Das neue einheitliche Reglements der Class One basiert dabei auf drei Säulen: Sicherheit, Kostenreduzierung und Chancengleichheit. Wir sprechen über einen einheitlichen 2.0 Liter Turbomotor und einer vereinfachten Aerodynamik.

Ein erster wichtiger Meilenstein dabei war der Eintritt der Marke Aston Martin. Der  R-Motorsport-Teamchef Florian Kamelger bestätigte die Zusammenarbeit zwischen Berger und Banjo und war der Grund für den Team Einstieg in die DTM.

Gerhard Berger schwärmt: „Dieses Reglement ermöglicht es Herstellern und Teams, zu überschaubaren Kosten spektakulären Motorsport auf zwei Kontinenten zu betreiben und damit viele Menschen zu erreichen.“ 

Eine Demonstation dieser möglichen neuen Rennserie haben wir am DTM Saisonfinale in Hockenheim gesehen. Hier wurden extra drei Fahrzeuge der Super GT an den Start gestellt. Die Fahrzeuge der Marken Honda, Nissan und Lexus durften an diesem Wochendende an den Rennen teilnehmen. Leider war das einheitliche Reglement noch nicht in allen Fahrzeugen umgesetzt worden. So gab es Abweichungen ein großer Unterschied war das Reifenthema. In der Super GT herrscht die Markenvielfalt der Reifenhersteller Bridgestone, Dunlop, Michelin & Yokohama. In der DTM wird ausschließlich auf Hankook Reifen gefahren. Die japanischen Teams hatten bisher nur sehr wenig Erfahrung mit den Reifen des DTM Serienpartner Hankook. Die DTM Fahrzeuge verfügen zusätzlich über den sog. „Push to Pass“ Knopf der beim drücken für 30 Extra PS sorgt und den auf Knopfdruck verstellbaren „DRS“ Heckflügel, zur kurzzeitigen Verminderung des Luftwiederstandes. Die Super GT Fahrzeuge waren zwar aktuelle Modelle die in der Saison 2019 fahren, aber es sind reine Testfahrzeuge der Super GT, das heißt der Nissan GT-R, der Honda NSX und der Lexus LC 500 werden nicht zum aktiven Renneinsatz genutzt. Die Fahrer Jenson Button  (Honda), Ronnie Quintarelli (Nissan), Tsugio Matsuda (Nissan), Ryo Hirakawa (Lexus) und Nick Cassidy  (Lexus) hatte zwar Vorteile durch ihre bessere Bremsen- und Motortechnik, diese konnten sie aber auf der unbekannten Rennstrecke bei schlechtem Wetter nicht voll ausschöpfen.

Dieses Jahr gibt es noch ein Gegenbesuch der DTM in Japan. Das Dream Race Event soll eine einzigartige Demonstration werden, wie das Class One Reglement von der DTM und der Super GT umgesetzt werden kann. Einheitliche Reifen „Ventus Race“ von Hankook, es gibt  kein DRS und „Push to Pass“ und es gibt einen Pflicht-Boxenstopp, bei dem alle vier Räder getauscht werden. Das Nachtanken oder Fahrerwechsel sind verboten. 

Zu diesem Event meint Gerhard Berger: „Das ‚Dream Race‘ im November markiert einen weiteren Meilenstein in der Partnerschaft von GTA und ITR. Auf Basis der gemeinsamen Überzeugung, dass das gleiche technische Reglement sowohl in Europa als auch in Asien etabliert werden kann, haben wir dann die Planungen vertieft und die Gespräche fortgeführt, um einheitliche Regularien einzuführen und Kosten zu reduzieren.“ 

Ein sehr schönes Highlight am gemeinsamen Rennen in Hockenheim war die Ausstellung japanischer Fahrzeuge durch den Veranstalter „Reisbrennen“. Das Reisbrennen Team hat einige sehr schönes Fahrzeuge aus der Europäischen JDM Szene ausgestellt. Ihm Rahmen der German Time Attack Masters und der Hot Import Area waren viele verschiedene asiatische Automarken vertreten. Das Reisbrennen Team organisierte ebenfalls eine Fan Tribüne, die zur Unterstützung der japanischen Teams und Fahrer für ordentlich Stimmung sorgten. Wir waren selbst auf dieser Tribüne und haben die Fahrer lautstark bejubelt. Danke an das Reisbrennen Team, dass wir JDM Fans die Fahrer der japanischen Teams supporten konnten!

Text: Jasmin Stuelpner, Bilder: Ralf Eberhardinger

Asphalthelden is powered by: www.petschko.de und www.k-city-production.de


Fridays for Hubraum

Autofans für die umwelt teil 1

In der letzten Septemberwoche gründete ich den Ableger der Gruppe Fridays for Hubraum für Baden Württemberg/ Karlsruhe und Umgebung. Mit Hilfe von zwei weiteren Administratoren entwickelte sich die Gruppe schnell weiter, so bestehen wir bereits heute aus mehr als 2500 Mitgliedern, in der sich mindestens ein Drittel aktiv am Informationsaustausch innerhalb der Gruppe beteiligt. Höhepunkt der letzten Woche war jedoch das, was wir am 04.10.2019 gemeinsam mit rund 50 Menschen auf dem TÜV-Gelände in Karlsruhe erreicht haben. 

 

Hierzu noch ein paar Informationen, was im Voraus alles organisiert wurde:

Um diesen Tag so erfolgreich wie möglich zu gestalten wurde eine Woche vorher Kontakt zu den örtlichen Behörden aufgenommen. Unter Anderem wurden hierzu dem Oberbürgermeister in Karlsruhe telefonisch über seine Mitarbeiter die Ziele unserer Gruppe offen gelegt. Zudem wurde angeboten, den Erlös einer Baumspendenaktion der Stadt Karlsruhe zu Gute kommen zu lassen.

Natürlich sind die behördlichen Hindernisse bei solchen und ähnlichen Aktionen nicht zu unterschätzen und so landeten wir schließlich beim Förster der Gemeinde Weingarten und diskutierten mit ihm die Möglichkeiten. Begeistert von der Idee und unserer Bewegung sagte er sofort zu uns 100 junge Eichenbäumchen zur Verfügung zu stellen, um diese in einer gemeinsamen Spendenaktion auszulösen.

Hierzu musste, um den offiziellen Weg zu beschreiten, der Bürgermeister von Weingarten in Kenntnis gesetzt werden. Dies erfolgte per Zusendung einer schriftlich verfassten Stellungnahme, in Form einer E-Mail. Somit war die erste Aktion zur Aufforstung unserer Wälder fertig organisiert und wir konnten die Bäume auf einem Anhänger zu unserer Veranstaltung transportieren.

Am Freitag den 04.10. war der Tag gekommen. Leider schien Petrus nicht auf unserer Seite zu sein und uns wurde schnell klar, dass wir aufgrund des starken Regefalls nicht mit dem Erscheinen aller Teilnehmer, die zugesagt hatten, rechnen dürfen. Was uns dann aber positiv überraschte, war das Erscheinen von fast 50 Menschen, welche teils mit ihren Oldtimern und Sportwagen angereist waren. Nach einem freundlichen Kennenlernen untereinander übernahm ich das Wort und stellte mich selbst und natürlich die geplante Aktion noch einmal genau vor. Alle Gäste waren von der Idee begeistert und die Spendenaktion wurde eröffnet. Bäumchen konnten ausgelöst werden, die dann zum Aufforsten benutzt werden würden. Schnell waren dann auch die ersten 30 Bäumchen ausgelöst worden, was für diesen regnerischen Tag ein voller Erfolg war.

Alles in allem war es eine gelungene Aktion, welche am 11.10.2019 auf dem gleichen Gelände wieder stattfinden wird. Bis heute haben sich übrigens weitere 11 Spender der gemeinsamen Aktion angeschlossen.

Unser nächster Schritt ist jetzt, die ausgelösten Bäume an einem passenden Tag der Gemeinde Weingarten zu überreichen und gemeinsam mit dem Forstamt die Bäume zu pflanzen. Hierzu soll die örtliche Presse wie der SWR und eventuell noch Baden-TV erscheinen und berichten.

Ziel sollte es sein in den Medien aufmerksam zu machen das die anstehende CO2 Steuer keine Verbesserung der Luft darstellen wird. Es ist und bleibt nur ein weiterer Griff in die Tasche des kleinen Bürger. Trotzdem sollte sich jeder einmal Gedanken machen, wie es um unsere Umwelt derzeit steht. Wir aus Karlsruhe halten an weiteren Aktionen fest. Viele Grüße aus Karlsruhe und freuen uns über viele weitere Teilnehmer und Helfer!

Text: Christian Hofmeister, Bilder: Christian Hofmeister


Regen hält uns nicht ab!

Saisonende des tce in erding

Hurra, ich darf heuer noch auf ein Treffen!!! Sogar mit meinem neuen (noch serienmäßigen) Daily. Und alleine fahr ich auch nicht hin: Asphaltheldin Peggy wollte unbedingt mitfahren! Aber es ist etwas anders gekommen wie gewohnt.

 

Normalerweise stellt man sich ein Treffen in unseren Breitengraden immer so vor: Tolles Wetter, angenehme Temperaturen, einen Haufen netter Leute und bombastische Stimmung. Das alles gibt es immer bei den Treffen der TCE. Immer? Nicht immer. Heuer hatte Petrus Sonderschicht auf dem Oktoberfest und hat sein Aufgabengebiet dadurch etwas vernachlässigt. Dieses Mal war es kalt, regnerisch und windig. Muss es deswegen ein schlechtes Treffen sein? Weit gefehlt! Es war richtig etwas geboten!

Wir sind kurz nach dem Start der Veranstaltung auf das Gelände gefahren und müssen zugeben: Die Mädels und Jungs der TCE haben sich wieder richtig ins Zeug gelegt und ein wirklich tolles Treffen auf die Beine gestellt! Angefangen von der Fahrzeugbewertung über DB-Messung der Abgasanlagen bis hin zur kulinarischen Rundumversorgung war wieder alles perfekt organisiert. 

Wer richtig angezogen war und auch einen oder zwei Regenschirme dabei hatte konnte einen wunderschönen Herbstsamstag auf dem Volksfestplatz in Erding verleben. Von der (jetzt schon fahrenden) Wintermöhre bis zum perfekt gemachten Tuningfahrzeug war alles vertreten. Auch waren altbekannte Gesichter aus dem süddeutschen wie auch aus dem österreichischen Raum vertreten. Zwar nicht so viele wie gewohnt, aber so etwas ist halt dann dem Wetter geschuldet. 

Der Tenor der Anwesenden war jedenfalls immer gleich: Schlechtes Wetter gibt es nicht, nur unpassende Klamotten! Kleines Beispiel: Die Besatzung eines Mazda MX5 hat sich nicht die Laune verderben lassen und fuhr mit offenen Verdeck auf das Gelände. Die Blicke der Treffenbesucher waren da sehr verdutzt und erstaunt. Auch die SPL-Leute haben ihre Autos dabei gehabt und auch hören lassen was ihre Carhifisysteme können. Tanzende Regentropfen auf dem Auto, herrlich! 

In dieser Hinsicht muss auch mal positiv angesprochen werden, dass sich die Ordnungshüter wirklich von ihrer guten Seite gezeigt haben. Ich will kein Loblied darüber absingen, aber die Erdinger Polizei zeigt wie es gehen kann. Freundlicher Kontakt der Fußstreifen, die über das Gelände gehen, informative Gespräche und oft viel Witz. Es geht doch!

Was soll ich als Fazit schreiben? Gelungenes Treffen, dass ein paar mehr Besucher verdient gehabt hätte. Wetter hin, Wetter her! Leider ist die Saison schon wieder vorbei, die Meisten werden ihre Autos in die Winterruhe schicken. Eingehüllt in Autopyjamas warten sie auf das nächste Frühjahr. Aber es war schön, auf dem Treffen der TCE gewesen zu sein. Und ich persönlich kann es kaum erwarten nächstes Jahr wieder auf die Saisoneröffnung zu fahren. Dann auch wieder mit einem getunten Fahrzeug!

Text: Fabian Zellner, Bilder: Fabian Zellner, Peggy Hansen

Asphalthelden is powered by: www.petschko.de und www.k-city-production.de


Das 24 Stunden Rennen

Nürburgring 2019

Normalerweise lockt die grüne Hölle über den Vatertag tausende Rennsportbegeisterte in die Eifel. Dieses Jahr wurde das ADAC TOTAL 24h Rennen aber auf Juni verschoben, wegen dem gut gefüllten europäischen Rennsport-Event-Kalender.

Im Mai ist die Eifel tückisch vom Wetter her, wir alle kennen die Bilder von schneeweißen Streckenabschnitten durch Hagel oder plötzlichen sintflutartigem Regen. Der Juni scheint da etwas berechenbarer und sonniger zu sein. Rennsportlegende Jochen Rindt sagte einst über die unvergleichliche Herausforderung, „Schwer zu fahren, leicht zu sterben“…Niki Lauda beschrieb seine Hassliebe zum Ring mit den Worten, „Wer behauptet, er liebt diese Strecke, der lügt.

 

Für die Hardcore 24h Rennen Fans beginnt das Event des Jahres nicht erst am Samstag und auch nicht am offiziellen Eventbeginn am Donnerstag. Echte Fans stehen schon am Sonntag zuvor vor den Eingängen der Camping Areas. Keine Sorge hier herrscht nicht das Chaos. Die Autos und Transporter, teilweise inkl. Hängergespann, stehen ordentlich aufgereiht auf dem Parkplatz. Man sitzt gemütlich beisammen und wartet das am Montag Vormittag die Tore der Campingplätze geöffnet werden. Ab Montag geht der Trubel in den Camping Areas u.a. am Adenauer Forst, dem Brünnchen und am Hatzenbach los. Hier wird gehämmert, gesägt und geschraubt was das zeug hält um für ein paar Tage das eigene Rennsportwohnzimmer unter freiem Himmel zu bauen.

 

Ab Mittwochnachmittag geht dann das Vorprogramm für die Besucher los. Einige Rennsportteams und Fahrer treffen sich in Adenau. Am Adenauer Racing Day verwandelt sich die Adenauer Hauptstraße in eine riesige Meet and Greet Bühne, bei der Besucher kostenlos einige ADAC TOTAL 24h  & WTCR Teams, deren Autos und die dazugehörigen Rennfahrer hautnah erleben können. Ein absolutes Highlight ist der Rennwagen Korso. Hier fahren einige der 24h Teilnehmer Autos direkt von der Strecke, durch Adenau bis zum Marktplatz. Dieser Korso lässt die Herzen von allen Rennsportfans höher schlagen. Wir nehmen uns zwar jedes Jahr vor an diesem Event teilzunehmen, schaffen es aber  leider irgendwie nicht rechtzeitig nach Adenau.

 

Ab Donnerstag geht schließlich das offizielle Rahmenprogramm auf dem Nürburgring los. Schon im Ring Boulevard kann man das Rennsportfeeling fühlen. Einige Fahrzeugherstellen lassen es sich nicht nehmen und zeigen sich hier von Ihrer besten und familienfreundlichen Seite. Bei Hyundai kann man neben den neuen I30n Modellen auch am Glücksrad tolle Merchandisingartikel gewinnen und für große und kleine Fans gibt es noch gratis Popcorn. Bei BMW konnte man die aktuelle M Flotte begutachten und den brandneuen BMW M4 GT4 bestaunen. Neben den leistungsstarken Verbrennungsmotoren waren Porsche und Nissan auch mit Ihren E Fahrzeugen aus der Formel E anwesend um die Rennsportfans für diese neue Rennserie zu begeistern. Für große Begeisterung sorgten zwei andere besondere Autos im Boulevard, besonders bei Kindern und Ihren Vätern. Der blaue Bugatti Chiron der aus tausenden von Legosteinen gebaut wurde und der halb Lego und halb original Porsche 911 RSR. Diese liebevolle Arbeit bis ins kleinste Detail war einer der Hingucker im Ring Boulevard.

Auf der Rennstrecke ist ab Donnerstag auch schon viel los. Der Donnerstag wird von allen vier Rennserien zum Freien Training und später am Tag zum ersten Qualifying auf der gesamten Strecke genutzt.

Die Rennserien sind der Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup, der wie der Name schon sagt eine Rennserie ist, nur für Audi R8 Fahrzeuge aus verschiedenen Rennnteams.

Des weiteren ist die FIA WTCR am Start, der FIA Tourenwagen Weltcup war früher bekannt unter WTCC.  Hier liefern sich weltweit modifizierte Fahrzeuge der bekannten Marken Alfa Romeo, Audi, Cupra, Honda, Hyundai, Lynk & Co, Peugeot und Volkswagen spannende Rennen auf verschiedenen Rennstrecken.

Eine Rennserie mit Tradition ist die ADAC 24h-Classic. Bei dieser Rennserie gehen Autos, Fahrer und Zuschauer auf eine Reise zurück in die Vergangenheit, als der Rennsport noch geprägt war von charakteristischen Fahrzeugen, die von ihren Fahrern beherrscht und durch die grüne Hölle geprügelt wurden. Dieses Jahr haben über 200 „Oldies“, Legenden und Klassiker an diesem historischen Rennen teilgenommen. Uns persönlich hat es sehr gefreut das dieses Jahr ein roter Nissan Skyline R32 GT-R aus England teilgenommen hat. Das englische Ehepaar konnte das Rennen leider nicht beenden, sondern mussten wegen eines technischen Problems das Rennen frühzeitig beenden. Sie versuchen aber nächstes Jahr zurück zu kommen!

Am Freitag ist den ganzen Tag Hochbetrieb auf der Rennstrecke, es gibt immer etwas zu sehen und hören. Es gibt verschiedene Qualifyings und die ersten Rennen beim Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup und dem FIA WTCR und auch bei der ADAC 24h-Classic. Man kann sich Freitags schon gemütlich auf den Tribünen oder mit einem Klappstuhl auf den Campingplätze an die Strecke setzten und das Rennsportgefühl genießen. Der Wettergott musste an diesem Wochenende auch ein Rennsportfan gewesen sein, da ab Freitag über der grünen Hölle die Sonne lachte.

Am Freitagabend gibt es wieder die alljährliche Falken Drift Show an der Müllenbachschleife. Hier raucht erbarmungslos der Gummi beim Highspeed Drift. Wer dann immer noch nicht genug gesehen hat, kann danach noch gemütlich in der Boxengasse beim abendlichen Pitwalk spazieren gehen und in Ruhe die Fahrzeuge und Teams in den Boxen beobachten und mit einigen von ihnen noch  ein wenig fachsimpeln.

Am Samstag ist auf dem Ring, am Ring und um den Ring herum Ausnahmezustand. Die Besucher der letzten zwei Tage scheinen sich an diesem Tag plötzlich zu verdoppeln und jeder von ihnen sucht mit seinem Auto einen Parkplatz, um so nah wie möglich an die Strecke zu kommen.

Bis zum Start um 15:30 Uhr ist überall für die Besucher noch viel geboten. Es gibt Führungen zu den Hotspots des Rings, oder auch im Historischen Fahrerlager die Driftshow mit dem berühmten Formula D Meister James Dean. Er fährt für das Team Falken in seinem umgebauten Eurofighter HGK BMW E 92 mit einem 2 JZ Motor Swap.

Auf der Strecke kämpfen die Fahrer der  FIA WTCR und dem Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup und dem FIA WTCR um wichtige Punkte und den Sieg. Unsere Gratulation an die Sieger vom Rennen 1 der WTCR an Hyundai mit dem i30 N für den ersten Platz und Honda mit dem Civic Type R für die Plätze zwei und drei.

Vor dem Rennen drehte Volkswagen eine Showrunde mit dem Elektro-Rennwagen Prototyp ID. R

Ab 15 Uhr stieg die Anspannung und Vorfreude auf das 47. ADAC TOTAL 24 h Rennen am Nürburgring. Die Teams machten sich bereit  und begaben sich in die vorläufige Startaufstellung. Es wird in Gruppen mit einem sogenannten Fliegenden Start das Rennen begonnen. Somit versucht man Chaos und Unfälle beim Start von fast 200 Fahrzeugen zu vermeiden.

 

Dieses Jahr gab es im Startfeld einige altbekannte und neue Gesichter. Alt bekannt und heiß geliebt und und bleibt der Kult Manta mit dem Fuchsschwanz, ebenfalls altbekannt und gefürchtet waren die Teams Black Falcon, Team Audi Land und Manthey Racing. Neu war dieses Jahr das reine Frauenteam von Giti. Hier fuhren nicht nur Rennfahrerinnen sondern auch in der Box waren nur weibliche Mechanikerinnen. Das ganze Team war in reiner Frauenhand mit echter Frauenpower. Ebenfalls neu waren dieses Jahr 3 Fahrzeuge aus dem Hause Nissan mit den furchteinflösenden 3 Buchstaben GT-R. Zwei auswärtige Team brachten drei Nissan R35 GT-R Nismo GT 3 an den Ring.

Dieses Jahr war beim Rennen irgendwie der Wurm drin und das obwohl das Wetter perfekt war. Direkt beim Start ging es schon los: Der Aston Martin musste beim Start angeschoben werden, da er es aus eigener Kraft nicht über die Startlinie schaffte. Die Einführungsrunde verlief dann noch friedlich aber direkt danach gingen der harte Kampf und die Materialschlacht los. In der ersten Kurve wurde der erste von sechs BMW M6 vom Team Schnitzer, durch massiven Kontakt gedreht. Während des gesamten Rennens wurden die BMW M6 auf der Strecke immer weniger bis zum Schluss nur noch ein BMW M6 im Feld übrig blieb. Die Marke BMW hatte allgemein Pech, den auch ein BMW E46 M6 GTR landete in der Leitplanke. Das Frauenteam Giti mit seinem Golf war ebenfalls vom Pech verfolgt und hatte während des Rennens Motorprobleme und war gezwungen den Motor komplett zu tauschen. Das Männer Team Giti war ebenfalls mit Problemen geplagt.

Während des Rennens gab es sehr spektakuläre und außergewöhnliche Fahr- und Überholmanöver. Es wurde ohne Rücksicht auf Verluste über die Curbs und sogar das Grün überholt. Viele Autos landeten im Grün oder im Kies und rissen sich dadurch einige Teile am Fahrzeug ab. Es kam immer wieder zu Kontakt zwischen den Autos, so das das Carbon nur so durch die Gegend flog.

Es kam zu schweren Unfällen, mit großem Materialschaden aber zum Glück nur mit geringem Personenschaden. Meist ist man mit dem Schrecken davon gekommen. Eine von zu vielen Schreckmomenten war der Unfall eines Porsche Cayman S, der ziemlich hart in die Leitplanke eingeschlagen ist. Alle Zuschauer hielten für einen Moment den Atem an, als die ersten Bilder auf den Bildschirmen erschien. Das BMW Team Rowe verlor im Rennen beide Autos und das Team war extrem niedergeschlagen. Der Opel Manta hat sich wegen eines Fahrfehlers mit einer gebrochenen Vorderachse selbst ins Aus geschossen. Abends wurde der Nissan GT-R durch eine Unachtsamkeit eines Porschefahrers spektakulär von der Strecke geschossen. 

Nachts fielen die Fahrzeuge reihenweise aufgrund von Unfällen, Fahrfehlern oder technischen Defekten aus und das obwohl die Nacht sogar Regen und Nebelfrei war. Der neue Toyota Supra GT 4 wurde von einem Mercedes AMG GT3 vom Team Black Falcon gerammt. Der Supra hatte nur eine Delle in der Tür und für den AMG war das Rennen wegen des massiven Schadens vorbei, gekrönt von den Worten des Fahrers „Fuck Fuck Fuck“.

Die wohl amüsanteste Aktion war die offene Motorhaube eines BMW M4 GT4. Währen der Fahrt ging die Motorhaube auf und versperrte dem Fahrer die Sicht. Der Fahrer versuchte vorsichtig und langsam in Richtung Boxengasse zu fahren, er verfehlte sein Ziel aber ganz knapp und fuhr fast in Zeitlupe an der Boxengasseneinfahrt in die Leitplanke wo er stecken blieb. Diese Bilder gingen um die Welt.

 

Nach einem wirklich spannenden und ereignisreichen Rennen fuhren verbleibenden Fahrer Schleich und endlich übers Ziel. Gratulation an den Sieger, das Audi Sport Team Phoenix mit seinem Audi R8 LMS. Persönlich freuen wir uns ebenfalls über den Erfolg des Nissan Teams Kondo Racing mit dem Nissan R35 GT-R Nismo GT3 zum 9. Platz (bzw. nach nachträglichem Ausscheiden des Manthey Teams zum 8 Platz.) in der Gesamtwertung.

Für uns war es wieder ein großartiges Rennwochenende und wir freuen uns jetzt schon auf 2020. Wer noch nie beim 24h Rennen war sollte es sich unbedingt einmal Live ansehen. 

Text: Jasmin Stuelpner, Bilder: Ralf Eberhardinger

Asphalthelden is powered by: www.petschko.de und www.k-city-production.de


HONDAy 2019 in Tschechien

Fahren statt stehen

Kürzlich waren unsere beiden Asphalthelden, Armin und Peggy, mit ihrem Civic Kompressorumbau erstmalig in Tschechien bei einem Hondatreffen. Dort fanden sie ein tolles Event zu einem supergünstigen Preis, eine Rennstrecke, Leute die lieber fuhren als rum standen und nette Gastfreundschaft. 

Klar, der Weg war ziemlich weit und wir haben es uns gut überlegt, aber es war einfach mal Zeit für etwas ganz anders. Die erste positive Überraschung erwartete uns dann auch gleich bei der Ankunft: Der Eintritt betrug bei Fahrern 450 Kronen (ca. 18€), bei Beifahrern 250 Kronen (10€). In diesem Preis war bereits alles enthalten und damit meine ich nicht nur die üblichen Spiele, Musik, Pokale oder WC Duschen. Nein, er beinhaltete auch freies fahren auf der kleinen Rennstrecke, einzelnes Zeitfahren am Samstag Nachmittag und die Möglichkeit dort auch noch ein paar Runden mit dem Kart zu drehen. Damit man das Gelände gar nicht erst verlassen musste gab es auch ein Restaurant und einen Imbiss.

Die Stimmung und auch die Ausrichtung  des Events war ganz anderes wie in Deutschland, es gab einen kostenfreien Waschplatz, den haben aber wie wir beobachten konnten, nur 2 Fahrzeuge genutzt. Man könnte auch sagen Auto waschen war auf diesem Treffen überbewertet. Die Leute sind teilweise rein gefahren, haben ihr Zelt und ihre sonstige Ausrüstung auf die Wiese gelegt ohne es aufzubauen und sind dann direkt auf die Strecke. Hier ging es rein um den Spaß auf der Rennstrecke, einfach ein geniales Feeling und alle waren sehr nett und freundlich und die Sprachbarrieren waren kein Problem. 

 

Auf den ersten Blick war es so, dass die Strecke „unbewacht“ war, zumindest für uns Deutsche also sehr ungewohnt nicht „überall“ Posten zusehen. So war es aber nicht und es wurde doch genau geschaut, dass alle ordentlich und rücksichtsvoll fahren. Driften war ebenfalls nicht erlaubt und die Lautstärke wurde dieses Jahr erstmalig auf 103 dB begrenzt. Wenn man sich nicht an dieses Regeln gehalten hat wurde man der Strecke verwiesen und das ziehmlich zügig. Ein wiederholtes auffahren auf die Strecke wurde dann mit einem Platzverweis geahndet. Also man kann sagen, dass es trotz einem lockeren Eindruck sehr gut organisiert war und daher auch alles ordentlich ablief.

Allgemein war der Charakter des Treffens einfach sportlich ausgerichtet. Aber auf der Strecke wurde Rücksicht aufeinander genommen und es kam zu keinen großen Zwischenfällen. Auf dem Platz selbst konnte man beobachten wie alle miteinander redeten, Gedanken austauschen und fleißig an ihren Autos schraubten - ein Paradies für Menschen mit Benzin im Blut. Selbst ich hab mich auf die Strecke getraut und es war recht lustig mit den anderen zu fahren. Es war übrigens für die meisten selbstverständlich mit zwei Reifensätzen anzureisen

Wir konnten auch einige längere Gespräche führen und erfuhren dabei, dass das Thema Tuning in Tschechien auch nicht so einfach ist. Da es sowas wie "eintragen" nicht gibt ist man gezwungen entweder nur kleinere und unauffällig Änderungen vorzunehmen oder auf das Wohlwollen der Ordnungshüter zu hoffen, die das Ganze aber wohl oft auch eher wohlwollend betrachten, zumindest so lange man nicht unangenehm auffällt. Unter dem Strich war es jedenfalls definitiv eine Reise die sich gelohnt hat! 

Text: Armin Hauber, Bilder: Peggy Hansen & Armin Hauber

Asphalthelden is powered by: www.petschko.de und www.k-city-production.de


Familenparty am See

3. internationales Ford Treffen

Naherholungsgebiet, Rothsee bei Zusmarshausen. Vom 21-23. Juni war es wieder soweit. Ford Fahrer aus allen Ecken Deutschlands und auch Europas trafen sich in Schwaben und feierten ein Wochenende lang ihre Marke, sich selbst und den Spaß am Auto. Wir waren natürlich dabei!

 

Bereits kurz nach dem 2. internationalen Ford Treffen 2018, welches unser letzter Anlaufpunkt der großen Deutschlandtour für Ap Sportfahrwerke war, bekamen wir die Anfrage der Jungs und Mädels von den Ford Fahrern Schwaben/Allgäu ob wir denn nicht 2019 auch wieder vorbei schauen wollen. Natürlich wollten wir. Erstens ist es eine tolle, familiäre Veranstaltung, zweitens ist es bei uns mehr oder weniger um die Ecke und drittens ist es immer schön wenn sich die Leute freuen, dass wir vorbei schauen. 

Letztes Jahr hatten wir ja mehr oder weniger den Jahrhundertsommer und das treffen war gepackt voll. Dieses Jahr war es zwar wieder ausverkauft, aber das Wetter spielte nicht so recht mit. Vorhersagen „a`la Weltuntergang am 14 Uhr“ ließen doch den ein oder anderen zögern. Aber drückender Schwüle und nahendem Ungemach zum Trotz hatten sich immer noch genug Gäste eingetroffen um das Treffen zum Erfolg zu machen. 

Genug Essensstände, Bespaßung und Pokale gab es auch und das schöne Gelände mit dem nahen See ist sozusagen serienmäßig. Natürlich gab es darüberhinaus auch ausreichend zu quatschen, nicht nur mit den Leuten vom Veranstalter, sondern auch mit Christian Schauer von Stripes and Polish, der sozusagen vor Ort arbeitete, mit den Leuten vom Autohaus Ostertag oder mit Markus Schmidbauer von S&B Fotos. 

Am Ende bleibt ein weiteres gelungenes Treffen in Erinnerung. Für uns ist jetzt mal zwei Wochen „Treffen Pause“ aber die Ford Fahrer Schwaben/Allgäu planen schon am 4. internationalen Ford Treffen 2020. 

Text: Andreas Leffler, Bilder: Carina Kell, Andreas Leffler

Asphalthelden is powered by: www.petschko.de und www.k-city-production.de


Streetfood meets Tuning

Streetculture Dachau

Wenn ich so drüber nachdenke, viele Autoleute wie ich sind recht simpel gestrickt: Gutes Essen und schöne Karren (nicht unbedingt in der Reihenfolge) und der Tag ist gerettet. Eine geniale Idee also, die Steve von Streetculture da hatte mit seinem Event in Dachau. 

 

Ich gebe es ja zu, ich war 2 Stunden zu früh da. Erstens wollte ich noch in Ruhe einen Kaffee trinken und zweitens wollte ich von eben jenem Cafe aus das Getümmel rund um das Event beobachten. Die Gruppen, wie sie meist mehr und ganz selten weniger diszipliniert ins Dachauer Industriegebiet abbogen, die Warteschlangen an den umliegenden Waschanlagen, die kleinen Versammlungen der „zu-früh-Kommer“ die gespannt aufs Gelände rüber lugten, wann sie denn endlich rein durften. 

Vorab, ich hoffe das Gelände am InCenter in Dachau bleibt Steetculture erhalten, nicht nur weil es für mich günstig liegt und es damit endlich wieder ein Streetculture im Westen von München gibt, sondern auch weil mitten im Industriegebiet niemand gestört wird, Tankstelle, Waschanlagen, Fastfoodläden und (am Sonntag) leere Ausweichparkplätze allesamt verfügbar sind und der Platz selbst auch perfekt für so ein Autotreffen geeignet ist. 

Ansonsten gab es wie vermutet, viele bekannte Szenegesichter und Autos aus der Umgebung, zahlreiche hochwertige Fahrzeuge incl. einem der „Gewinner“ unseres eigenes Asphalthelden Treffens wenige Wochen vorher (www.galantes-projekt.de) und natürlich eine ganze Reihe Streetfood Trucks von denen ein lecker verlockender Geruch über das Gelände waberte. 

Also unter dem Strich definitiv ein Treffen mit Zukunft und ich hoffe Streetculture kehrt spätestens 2020 nach Dachau zurück. 

Text: Andreas Leffler, Bilder: Andreas Leffler

Asphalthelden is powered by: www.petschko.de und www.k-city-production.de

Mission (Im)possible

Das internationale BMW Treffen in München

Ich habe es ja schon letztes Jahr gesagt. Es ist mehr als nötig, dass München ein eigenes BMW Treffen hat und seit letztem Jahr hat der BMW Club Munichs das auch in seine professionelle Hände genommen. So hiess es vergangenes Wochenende zum zweiten Mal - herzlich Willkommen zum internationalen BMW Treffen. Natürlich waren wir wieder mit dabei und haben mal für euch geguckt, was es alles so zu sehen und zu erleben gab. 

Schwüle Sommerhitze liegt über dem Autokino in Aschheim und ich weiß schon beim Eingang, ich bin wieder mal zu dick angezogen. Drinnen haben meine zwei Kollegen mit ihren BMWs schon unseren Stand aufgebaut. Das Promocar von www.petschko.de steht auch bei uns am Stand. Ich würde ja sagen, das ist schon mal eine Hausnummer, aber hier geben sich prominente BMW Modelle aller Baujahre quasi die Klinke in die Hand. 

BMW Pickup? Seltene Alpinas? Örtlich bekannte Szene BMW`s wie Bellas oranges Meisterwerk oder der Black Bimmer von Adis? Die bekannten BMWler aus Karlsruhe um unseren Freund Steffen? Egal, alle sind da. Natürlich gibts auch Pokale und jede Menge Bespassung, Händler und viele Szenefotografen. Aber das ist hier ja nur die Spitze des Eisbergs. 

Das Autokino Aschheim bietet eine hervorragende Infrastruktur mit richtigen Toiletten und mehr als ausreichendem Essens- und Getränkeangebot. Und wo wir schon im Autokino sind, wird es natürlich am Abend auch noch einen Film geben: Mission Impossible Roque Nation. Passend dazu werden auch gleich noch ein paar Filmrequisten ausgestellt. 

Zu guter Letzt gibt stehen dann ja auch noch viele weitere Autos der Gäste und natürlich die Fahrzeuge vom BMW Club Munichs vor Ort, von denen ja einige schon richtige Kracher sind, inklusive des „Return of the 2002“ von Georg Schuster selbst. 

Also ich sag es einfach in kurzen Worten: Wenn du auf BMW stehst, dann ist das Event ein absolutes Muss, ohne Punkt und ohne Komma!

Text: Andreas Leffler Bilder: Florian Wolfstädter, Andreas Leffler

Asphalthelden is powered by: www.petschko.de und www.k-city-production.de


Stars & Stripes in Augsburg

ACFA goes XXXL - American Lifestyle Festival

Gehe ich noch hin, gehe ich nicht hin? Das Wochenende ist schon wieder total voll gepackt mit Arbeit und dann ist da gleich um die Ecke auch noch dieses "American Lifestyle Festival" vom ACFA. Lifestyle? Mehr als nur ein Autotreffen? Ach, was solls: Ich fahre schnell rüber und gucke mal. Gute Idee!

 

Ich bin weder eingeladen noch angemeldet. Mein Mustang steht auch daheim in der Garage weil ich sowieso maximal 2 Stunden Zeit habe. Also komme ich als Fußgänger anmarschiert und am Eingang zahle ich erst mal 5 Euro. Neben der Kasse liegt auch gleich eine Begründung warum auch "Zuschauer" 5 Euro zahlen müssen. Steigende Anforderungen an die Veranstalter, Auflagen und Regeln etc. Naja, ganz ehrlich, wer heute was veranstaltet weiß was das alles für einen Rattenschwanz nach sich zieht. Also aus meiner Sicht völlig ok. Zumal der XXL Parkplatz vom XXXL Lutz vor amerikanischem Lifestyle nur so überquillt. 

Platz für 1300 Fahrzeuge, der auch weitgehend ausgefüllt ist, Amis von damals bis heute, Mustangs, Camaros und Corvettes aber auch viele totale Exoten und Besonderheiten: Heckflossen, Police-Cars, ein Feuerwehrtruck, Bikes, K.I.T.T. und vieles mehr. Man ist sozusagen fast erschlagen von den ganzen US-Cars und ich muss sagen, das ist schon ein richtiges Megaevent. 

Dazu gibt es noch eine gar nicht mal so kleine Händlermeile, jede Menge Essensstände und sogar Live Musik. American Lifestyle inmitten von Augsburg. Man hätte hier locker einen halben oder auch ganzen Tag verbringen können. Naja, nächstes mal weiß ich es besser und plane mehr Zeit ein. Bis dahin - keep on rollin!

Text: Andreas Leffler, Bilder: Andreas Leffler

Asphalthelden is powered by: www.petschko.de und www.k-city-production.de


Der Schalldruck und das liebe Wetter

Tuning Gear Saisoneröffnung 2019

Der Wecker klingelt recht spät für diesen Sonntag, ist ja auch klar, die Anfahrt zum Saisonstart 2019 by Tuning-Gear in Gersthofen bei Augsburg ist für mich die kürzeste für dieses Jahr. Auch das Wetter scheint es gut zu meinen, es ist zwar recht frisch, aber die Sonne blinzelt zwischen den Wolken hindurch!

Der Platz ist wohlbekannt aus den letzten Treffen, der teilüberdachte Parkplatz des Selgros bietet viel Platz für schöne Autos und Benzingespräche. Der VIP- Bereich unter der Überdachung ist schon um 10 Uhr gut belegt!

Die Verpflegung ist durch die Pizzeria vor Ort gesichert und so steht einem gelungenen Tag nichts im Wege.

Das Programm mit Fahrzeugbewertung (digital!!), Tombola, Fotostrecke mit Greenscreen, kleiner Händlermeile und Fotos mit dem Flyer- Girl lässt das Tuning- und Autoliebhaberherz höher schlagen. Ein weiteres Highlight war die dB- Messung, bei der sich sogar die Windschutzscheibe eines Mercedes Vans dem Schalldruck geschlagen geben musste und gesprungen ist.

Wettertechnisch war für jeden was dabei: Vom leichten Sonnenschein in der Früh und am Nachmittag bis zu starker Bewölkung mit Regenschauern und teilweise sogar Schneeregen (ja, richtig gelesen! ) war alles dabei.

10 Euro Eintritt für Fahrzeug und Fahrer, 5 Euro für Beifahrer und Besucher halte ich für einen fairen Preis für das was geboten wird! Wir sehen uns wieder!

Text: Florian Wolfstädter, Bilder. Florian Wolfstädter

Asphalthelden ist powered by: www.petschko.de und www.k-city-production.de


Sommer, Sonne, Sonnenschein

Saisoneröffnung des Tuning Clubs Erding 2019

Eines ist ja mal völlig klar: Die Erdinger essen immer brav auf. Anders ist es nicht zu erklären, dass bei jeder Saisoneröffnung von ihnen, bei der ich jemals war, allerbestes T-Shirt Wetter im April herrscht. Ich lerne es natürlich nie und bin auch dieses Jahr wieder zu warm angezogen, aber was soll`s! Werfen wir lieber einen Blick auf das Treffen. 

Was kann ich sagen? April, blauer, klarer Himmel, Sonne, Hitze, alle wollen endlich ihre Autos zeigen….. das Ergebnis: Es wird rappelvoll! Dabei bin ich schon einige Minuten nach der offiziellen Eröffnung da und die Autos strömen bereits ohne Unterlass herein. Cobra, Porsche, Lamborghini - check, check, check. 

Die db Messung war mehr eine richtige Show mit Showbühne als eine einfach db Messung. Also das entwickelt sich hier wirklich richtig groß. Dazu eine beachtliche Händlermeile, Pokale und einiges mehr an Bespaßung und Unterhaltung. 

Das große Plus für mich und vermutlich auch für viele andere Besucher war wie immer hier, dass die Zusammenarbeit des TCE mit dem Ordnungsamt offensichtlich sehr gut funktioniert. Man fühlt sich irgendwie recht willkommen und nicht „kriminalisiert“ und das ist sehr erfreulich. 

12 Euro im Vorverkauf ist auch ein fairer Preis und die Tatsache, dass Besucher umsonst rein dürfen zieht sicherlich auch Neugierige aus der nahen Erdinger Innenstadt an. Alles in allem ein schönes Event für die ganze Familie, aber ich denke auch für die Gemeinde, die damit ein echtes Highlight im Veranstaltungsprogramm hat. 

Text: Andreas Leffler Bilder: Andreas Leffler, Florian Wolfstädter


Ostermontag in Altötting

Porsche, Oldtimer und bekannte Gesichter

Wie es der Zufall manchmal will, fahre ich nichtsahnend am Ostermontag mit der Familie nach Altötting. Wir wandern also über den bekannten Kapellplatz, der bevölkert ist von österlichen Touristen. Es ist heiß, also erst mal in eines der nahen Restaurants in die Sonne setzen und ein kühles Getränk bestellen. Während wir da so sitzen höre ich aus der unmittelbaren Nähe immer wieder das bekannte Boxer Fauchen der Zuffenhausener Sportwagenschmiede. Irgendwas seltsames geht hier vor und dann rollen auch noch zwei wohlbekannte Autos, die wir auf der letztjährigen Sommertour kennen lernen durften, an uns vorbei. Zeit mal genauer nachzugucken!

 

Kaum um die Ecke gebogen säumen zahlreiche Porsche die Straße. Mitten drin, die Legende. Also ich meine nicht den 911, der hier zahlreich vertreten war, sondern Walter Röhrl. Ich durfte echt schon viele Berühmtheiten aus dem Motorsport und Tuningbereich kennen lernen, von Vaughn Gittin Jr., über die Jungs von West Coast Customs bis zu Kato von Liberty Walk. Aber Walter Röhrl, Legende meiner Jugend! Mir fällt fast die Kamera aus der Hand und dann bin ich auch schon zu langsam. Umringt von zahllosen Menschen verschwindet er und mir bleibt nur, mich über die Autos zu freuen. 

Blöd gelaufen, könnte man sagen. Aber kaum gehe ich durch einen nahen Torbogen gibt es weiteres Erfreuliches zu berichten. Direkt neben dem Porschetreffen findet ein kleines Oldtimertreffen statt. Mittendrin, der Manta Dany mit zwei von seinen Schmuckstücken, die vorhin an mir vorbei gefahren sind. Apropos Walter Röhrl, der Dany hat seinen Ascona i400 dabei, so einen mit dem Walter 1982 zur Rallye WM gefahren ist und natürlich durfte sein „Manta Manta“ Film Nachbau auch nicht fehlen. Mein Vater freut sich über einen DKW, sein erstes Auto damals und über die Borgwards, ich stehe ja mehr auf den Camaro und den E-Type, aber so ist eben für jeden etwas dabei. 

Unter dem Strich, ein schönes Erlebnis mit wirklich tollen Autos vor einer zauberhaften Frühlingskulisse. Gerne jederzeit wieder und vielleicht schaffe ich es ja dann bis zum Walter. 


Unser erster Auftritt 2019

United Streaker Team Season Opening 2019

Schnee hat er gesagt, der liebe Wettermann und Schnee gab es auch. Aber zum Glück nicht in Donauwörth sondern z.B. in Baden Württemberg. Also ging es auf zur Saisoneröffnung des United Streaker Teams in Donauwörth. Pünktlich um 10 sind wir zur Eröffnung da und freuen uns auf einen Tag unter Gleichgesinnten. Wir erlebten eine sehr nette Funkstreife, den Auftritt eines örtlichen Fernsehsenders und ein paar Geschenke habe ich auch bekommen, aber beginnen wir am Anfang. 

 

Keine Pokale, keine Händler, keine Stände, kein gar nix und ich meine das keineswegs negativ. Ich finde die ganz normalen Parkplatztreffen haben einfach auch was. Kein großer Aufriss, Rückbesinnen auf das, was eigentlich mal wichtig war. Das Auto, das diskutieren über Autos, das Treffen von Freunden und Bekannten. Gibts hier alles und das für 2 Euro Einfahrt. Dafür bekommt man dann auch gleich noch ein paar Putzmittelproben und eine Tuning Zeitschrift in die Hand gedrückt. Na da sind die 2 Euro doch schon mal gut angelegt und stehen darf ich hier auch den ganzen Tag. Letztens habe ich am Flughafen für 2 Stunden parken 20 Euro bezahlt, just saying!

Das Wetter mag sich leider nicht so recht entscheiden. Immerhin bleibt es trocken aber der Wind pfeift ordentlich und wir entscheiden uns gegen den brandneuen Asphalthelden Pavillon und für „einfach Asphalthelden Schilder auf die Autos klatschen“ und die Stühle in den Windschatten einer Einkaufswagen Sammelbox, in die ab und zu aufblitzende Sonne, stellen. 

Wir sind noch nicht lange da und die Rennleitung erscheint. Langsam fahren sie über den Platz. Jasmin ruft ihnen zu: coole Folierung! Der gut gelaunte Polizist fragt uns ob wir auch so eine wollen. Wir sagen ja, aber nur in rosa. Leider hatten sie keine in der Farbe, aber so kann es zwischen Tuner und Polizei eben auch gehen. Schön dass es noch Städte gibt, die sich nicht an der allgegenwärtigen Hexenjagd gegen Leuten die gerne auf Parkplätzen sitzen beteiligen. 

Leider gibts auch hier Clowns die hart daran arbeiten, genau diese Hexenjagd zu entfachen. Nicht unbedingt auf dem Platz aber auf der Straße vor dem Event. Zwei bis drei Kameraden drücken mehrmals richtig aufs Gas, um ein bisschen Radau zu machen und fahren 2-3 mal vor dem Parkplatz auf und ab. Natürlich kommen sie nicht rein, die 2 Euro Eintritt hatte man wohl schon für den Endschalldämpfer ausgegeben. Aber genervte Nachbarn kann sowas schnell auf den Plan rufen und während Mr. Radaubruder dann schon längst das Weite gesucht hat, hat der Veranstalter den Ärger, wenns denn mal blöd läuft. Gar nicht cool!

Aber sonst alles gut. Meine kleinen Asphalthelden versorgen mich mit Essen, ein öffentlicher Fernsehsender filmt fleißig, wir machen Fotos, filmen auch ein bisschen und vertrödeln den Tag. Auch schön. Bis zum nächsten mal! 

Text: Andreas Leffler Bilder: Ralf Eberhardinger, Florian Wolfstädter, Andreas Leffler


Auf der 50. SEMA in Las Vegas - klick me
Auf der 50. SEMA in Las Vegas - klick me

Mein erstes Tuning Treffen in den USA - klick me
Mein erstes Tuning Treffen in den USA - klick me



Das Buch zur Reise quer durch die USA
Das Buch zur Reise quer durch die USA