Asphalthelden Eventberichte

Indian Summer Cruise 2020

One last Ride?

Schluss mit lustig. Die Eventbranche ist in freiem Fall, das Land taumelt, die Saison hat nicht statt gefunden. Im Frühjahr war meine Prognose noch: Bis Sommer müssen wir durch sein oder die Wirtschaft geht kaputt. Erst mal haben wir fast alles abgesagt, Geld zurück bezahlt für geplante Events, zuhause abwarten und Tee trinken. Man ist ja ein braver Bürger. Aber am Jahresende, da können wir bestimmt noch ein kleines Event machen, oder? Nur einen Tagesausflug, nur in Bayern, bloß keine Grenzen überschreiten, nur kein Risiko eingehen. Also geplant wie gedacht und gemacht wie geplant, oder doch nicht?!

 

Ich erspare euch die Details der letzten Woche bis zum Event, die schlaflosen Nächte und die Bemühungen alle Regeln gleichzeitig zu befolgen. Danke jedenfalls an alle, die freiwillig zurück getreten sind, damit wir die Gruppe klein halten konnten und danke an alle Mitfahrer, dass ihr volles Verständnis für alle Hürden hattet! 

Treffpunkt 9.15 Uhr an einem Café. Nach den Nachrichten der letzten Tage und zahllosen Überlegungen doch noch schnell auch dieses kleine Minievent abzusagen, stehe ich also da: Ein großer Parkplatz in einem sonntäglich ausgestorbenen Industriegebiet. Die Polizei fährt an mir vorbei, man weiß ja schon gar nicht mehr ob man noch da sein darf. Aber offensichtlich alles gut. Ein paar Teilnehmer sind schon vor mir da und haben sich mit Kaffee und Gebäck eingedeckt. Mindestabstand, keine Begrüßungen, Desinfektionsmittel. So ein Spaß. Und dennoch machen alle das Beste draus. Alle haben gute Laune. Jeder weiß, das ist alles was wir haben und besser wird's in absehbarer Zeit nicht mehr. Das erste Mal dieses Jahr und vermutlich auch das letzte Mal rollen einige bunt folierte, tiefergelegte Autos nacheinander durch die Einfahrt herein. Wiedersehensfreude auf Distanz. Schnell noch ein paar Fotos machen. Fotos sind erlaubt aber man weiß ja nie!

Endlich gehts los. Jeder sitzt in seinem Auto. Das Wetter ist gemischt, zuerst düster, dann neblig und später sogar sonnig. Aber vor allem ist es trocken. Nach den letzten Regentagen ein echtes Highlight. Die Straße schlängelt sich durchs Hinterland durch die Einsamkeit der Natur. Wir treffen kaum jemanden und erreichen die ersten Ausläufer des Allgäu. Serpentinen schlängeln sich über die Berge und nach etwa zwei Stunden nähern wir uns dem Ziel. 

Auf dem Hohenpeißenberg bricht die Sonne durch die Wolken und der Parkplatz ist fast leer. Langsam fällt die Anspannung ab und man kann sich etwas freuen. Der Gasthof Bayerischer Rigi auf dem Berg hat unsere Reservierung Coronatauglich gemanagt. Ente, Gans und Wild warten auf uns, die Bedienungen sind freundlich, jeder macht das Beste daraus. Offensichtlich hatten die Idee noch einige andere Leute mit Freude an Mobilität. Einige Oldtimer und auch eine Motorradgruppe haben den Weg auf den Berg gefunden. Andere Gäste freuen sich, dass es etwas "zu gucken" gibt. Mit gebührendem Abstand wird gefachsimpelt und die eine oder andere Motorhaube geht auf. Alle die her gekommen sind verbindet offensichtlich etwas. Ein bisschen Freiheit, einfach ein schöner Tag. 

Der letzte Teil der geplanten Reise wurde von mir "freigestellt". Statt eines gemeinsamen Ziels habe ich mehrere Ziele zur Disposition gestellt, so konnte sich jeder etwas aussuchen in dieser schönen Gegend und die Gruppe war aufgelöst. Man muss es ja nicht überreizen. 

Abschließend kann ich nur sagen, alle Mitfahrer haben wirklich das beste aus dem Tag gemacht. Die Stimmung war sehr gut, das Feedback war toll und sogar das Wetter hatte ein Einsehen. Ein wirklich schöner Abschluss eines seltsamen Autojahres. Ob, wie und wann wir zurück kommen werden, das weiß der Wind. Wir werden sehen....aber wir haben einen Plan mit dem wir euch demnächst überraschen werden!

Text: Andreas Leffler, Bilder: S&B Fotos, Fabian Zellner, Andreas Leffler

Asphalthelden is powered by: www.petschko.de und www.k-city-production.de


Der Spring Break 2020

Endlich was mit Autos

Ich hatte ja letztes Jahr versprochen, dass die Rallye ein Jahr pausieren wird. Statt dessen hatten wir ein kleines, einfaches Wochenendevent zum Saisonstart im Sinn. Ein schönes Hotel, ein paar gute Benzingespräche, ein bisschen leckeres Essen und ein paar nette Straßen - fertig ist ein perfektes Autowochenende zum Saisonstart. Wir waren auch schnell ausgebucht und das Roadbook war schon Anfang Februar nach einem Testwochenende meinerseits erstellt. Und dann kam Corona. Frei nach dem geflügelten Satz „die besten Pläne von Mäusen und Menschen gehen oft schief“ ging dann auch alles schief was schief gehen konnte. Alles ist also im doppelten Wortsinne ins Wasser gefallen. Warum wir aber trotzdem gerade von einem tollen Wochenende zurück sind erzähle ich euch hier. 

 

Zuerst kam der Shutdown und damit die Überlegung den Spring Break entweder gleich ganz zu streichen oder ihn nach hinten zu verlegen. Dem Gedanken folgend, dass unsere Wirtschaft nicht mehr existent sein wird, wenn es im Juni immer noch nicht möglich sein wird, so eine kleine Ausfahrt zu machen, wurde der Spring Break also von April auf Mitte/Ende Juni vertagt. Die folgende Ereignisse im Zeitraffer: Natürlich können nicht alle eigentlichen Teilnehmer das Ausweichdatum wahr nehmen aber immerhin sind einige dabei geblieben, auch wenn sie selbst von der Krise voll getroffen wurden, einfach weil sie wissen, dass es für uns schon auch überlebenswichtig sein kann (danke dafür). Unser Hotel hatte bis dato überlebt, die Gastros durften wieder aufmachen und die Regeln wurden sogar in der Woche vor unserem Start abermals gelockert. Am Ende waren wir noch 12 Leute und 7 Autos statt 20 Leute und 12 Autos aber egal, für uns ging es dann am Freitag los. 

 

Doch man sollte sich nie zu früh freuen, denn ins Wasser gefallen ist dann auch das Juni Datum und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Denn pünktlich zum Start begann der Regen und es wurde feuchtfröhlich. 

Zum Start in Leonhards Diner in Karlsfeld bei Dachau mussten wir zum Brunchen schon drin sitzen, da es sich gerade gepflegt bis Samstag Abend einregnen sollte. Immerhin schaffte es auch unser „Freitagsarbeiter“ noch pünktlich zum Start aus dem Diner und mit einer ungewöhnlichen Autogruppe ging es in Richtung Altötting. Ungewöhnlich deshalb, weil ausnahmsweise weder BMW noch VAG die dominierenden Marken bei der Ausfahrt waren. Wir hatten vier Musclecars dabei, zwei Dodge Challenger Hellcat (mit bis zu 850 PS), das von zahllosen Asphalthelden Events bekannten Bi-Turbo Camaro Cabrio und meinen Mustang. Optisch und soundtechnisch war also schon Mal einiges geboten. Die dominierende Marke war dabei Ford, denn außer meinem Pony gab es noch einen Escort RS Turbo und einen neuen Fiesta ST. Bleibt noch der gut 400 PS starke 1er BMW Coupe von der Tuning & Wheels GmbH by Petschko zu erwähnen. 

Langsamer als geplant ging es durch seeähnliche Pfützen nach Altötting wo so wenig los war wie nie, was vermutlich Wetter und Corona gleichermaßen geschuldet war. Der Besitzer des Cafes am wunderschönen Kapellplatz war wie alle folgenden Wirte recht froh, endlich Kundschaft zu haben und wir waren froh unter einem Vordach draussen ein bisschen Ruhe zu haben. Weiter ging es schließlich ans Ziel, zum Klosterhotel Raitenhaslach bei Burghausen, für mich eines der schönste Klosterhotels überhaupt. Den idyllischen Biergarten konnten wir zwar nicht nutzen aber die (Corona bedingt, etwas geschrumpfte Gastro) hatte trotzdem geöffnet und versorgte uns die folgenden Tage mit ausreichend Kalorien. 

Am Samstag machten wir dann einen Ausflug nach Berchtesgaden und auf die Rossfeld Panorama Straße. Vom Panorama hat man allerdings nicht viel gesehen, so dick hingen die Nebel und Regenwolken im Berg. Dafür war die Strecke so leer wie selten. Im Gegensatz zu allen Vorurteilen haben es übrigens auch alle unsere Musclecars engagiert gefahren, durch die regennassen Kurven geschafft. Komplett durchnässt ging es anschließend zu einem Café auf einem Reiterhof in der Nähe des Chiemsees wo wir den restlichen Regen sozusagen bei Kaffee und Kuchen ausgesessen haben. Auf der Heimfahrt war dann kollektives Tanken angesagt, sehr zur Freude des Tankwarts und einiger anderen Gäste die dort am Parkplatz ihren Samstag verbrachten. Sicher sind inzwischen einige Videos irgendwo im Netz von uns aufgetaucht, die dort von uns gedreht wurden. 

Kaum wieder zuhause hörte der Regen endlich auf und wir konnte die Klosteranlage noch für ein kleines Fotoshooting verwenden. Am Sonntag war dann der offizielle Teil nach dem Frühstück zu Ende. Einige von uns fuhren noch zusammen nach Seeon zu einem kleinen Seespaziergang und einer Einkehr, der Rest machte sich direkt auf den Heimweg. 

Rückblickend gesehen hat sich der Spring Break jedenfalls gelohnt. Nicht finanziell aber ideell. Die Leute hatten alle gute Laune, es gab viel zu lachen und zu erzählen, alle angefahrenen Stationen waren froh uns zu sehen, die Leute waren freundlich wie selten und damit haben wir dann auch der Wirtschaft in der Region zumindest einen kleinen Gefallen getan. Das ist vermutlich der viel beschworene Zusammenhalt. In diesem Sinne, vielen Dank an alle die dabei waren. Es war anders als sonst aber auch dieses Mal wirklich eine gute Zeit! 

Text: Andreas Leffler, Bilder: Fabian Zellner, Teresa Zellner, Andreas Leffler

Asphalthelden is powered by: www.petschko.de und www.k-city-production.de


Drivers Car - die letzten Meter Freiheit

Der Asphalthelden Film

Schlechte Nachrichten über das Auto dominieren heute die Presse. Aber ist wirklich alles schlecht was das Thema Auto betrifft oder erfüllt es abgesehen vom reinen "Transport" noch ganz andere soziale Funktionen? Der erste Freiraum für junge Erwachsene die noch zuhause wohnen, ein paar Quadratmeter Privatsphäre in immer enger werdenden Städten, so laut Musik hören wie man möchte, ohne dass sich die Nachbarn aufregen oder die Auseinandersetzung mit einem "Ding" welches man sich bewusst aussucht, welches man reparieren und modifizieren kann, wenn man sich lange genug damit beschäftigt. 

 

Es ist also nicht alles schlecht und in unserer Dokumentation "Drivers Car - die letzten Meter Freiheit" sprechen wir mit Menschen aus der Szene über ihre Liebe zum Auto. "Fahren können" statt "einen Computer fahren lassen" und der Traum von den letzten Metern Freiheit in einer komplett reglementierten Welt oder wie es ein befragter Fahrer so schön sagte: Motor an, Welt aus!

Zuerst sprechen wir mit Armin über seine Lieblingsautos aus den frühen 2000er Jahren, über Michael Schumacher, Familienbande und die Freude am eigenen Schrauben. Weiter geht es mit Daniel, Alex und Christian und ihre "Altblechliebe". Egal ob Opel, Ford oder sogar "Zurück in die Zukunft". Das eigene Schrauben, Filme und Vorbilder wie Väter oder Onkel sind immer mit dabei. 

Weiter geht es in der Pfalz bei RHD-Speedmaster. Chris erzählt uns über seine "Zicken" aus den 80er und 90er Jahren, über seine Jugend am Hockenheimring und er bringt mit dem Ferrari Testarossa nicht nur seinen sondern auch meinen Jugendtraum mit in die Sendung. 

Schließlich besuchte uns Severin von der Velocity-Group und erzählt uns wie er sein Hobby zum Beruf gemacht hat. Mit seinem und meinem Mustang machten wir anschließend einen Generationen übergreifenden Beitrag zum Thema US-Cars im Allgemeinen und Ponycars im Besonderen. 

Am Ende trafen wir uns auf dem Firmengelände von Auto Schweitzer wo wir mit zahlreichen Szenengesichtern den Rahmen der Sendung besprachen und filmten. 

Was wir am Ende immer wieder hörten waren die Worte "Freiheit" und "vom Vater gelernt". Eigentlich sehr schöne Attribute, die heute vielleicht etwas zu wenig Beachtung finden. Egal ob nun Hommage an das Auto oder Abgesang auf einen Lebensstil den man uns plötzlich verbieten will, Drivers Cars fängt die Stimmung in der Szene ein. Zusätzliche Aufnahmen des Films stammen vom Asphalthelden Treffen 2019 in Pilling und von der U.S.T. Saisoneröffnung in Donauwörth. Wir bedanken uns sehr herzlich bei RHD Speedmaster, der Velocity Group, Auto Schweitzer und natürlich bei allen Teilnehmern. Ein besonderes Dank auch an das Asphalthelden Team, das übers Jahr verteilt immer wieder mit an dem Film arbeitete und unsere beiden Partner K-City-Cars und die Tuning- und Wheels GmbH ohne die wir solche Projekte nicht realisieren könnten. Der Trailer zum Film steht in den Startlöchern und wir euch die kommenden Tage einen ersten Einblick verschaffen! 

Text: Andreas Leffler, Bilder: Asphalthelden 


Winter Slowdown 2019

Unser Jahresabschluss mit Kalender-Release

Der Schnee hat sich dieses Jahr auch einen Tag nach Nikolaus noch nicht mal ansatzweise blicken lassen und da er uns schon letztes Jahr schmählich im Stich gelassen hat, habe ich dieses Jahr beschlossen den Winter Slowdown vor allem in eine schöne Stadt zu verlegen, anstatt in den Bergen auf die weiße Pracht zu hoffen. Also warum nicht in die schönste Altstadt Deutschlands fahren, zumindest wenn wir der Auszeichnung vom Focus glauben dürfen. Ich allerdings glaube ihr, denn ich bin hier ohnehin mehr oder weniger Stammgast. Also auf nach Dinkelsbühl. 

 

Morgens Halbzehn in Deutschland. Ich rolle eine halbe Stunde zu früh auf den Parkplatz vom McDonalds in Sulzemoos, unserem Treffpunkt. Aber wer dachte ich kann mir erst mal in Ruhe eine Knusperwaffel und einen Kaffee zu Gemüte führen, der täuscht sich. Schon einige Teilnehmer hatten sich zeitig versammelt und erwarteten mich. Apropos Teilnehmer. Dieses Jahr gab es fast keine Ausfälle. Nur drei Autos hatten abgesagt, selbiges ist schon fast rekordverdächtig. Liegt es an der nicht allzu schlechten Wettervorhersage oder am Event, man weiß es nicht? In jedem Fall füllt sich der Parkplatz rasch mit Leuten die teilweise mehrere hundert Kilometer Anfahrt hatten. Heiliger Klimaschock, die Autopalette war dieses Jahr sehr bunt gemischt und ehrlich gesagt auch ziemlich cool für ein Winterevent. Vom dicken Chevy Truck bis zum Porsche 911, vom superseltenen Stagea bis zum Youngtimer Camaro, von der feurigen Italienerin in feschem grün bis zum selbsgeflickten Rosto-Cabrio, vom 1000 Euro bis zum 100.000 Euro Auto war alles dabei. Michi von unserem Partner K-City Cars war mit neuem Mitarbeiter, Freunden und Freundin ebenso am Start wie fast die gesammelte Asphalthelden Mannschaft. In kurzen Worten - knapp 30 Autos, gut 50 Leute, Väter und Söhne, Paare und Kids. So wie ein Weihnachtsausflug eben sein sollte. 

Pünktlich 10.45 Uhr ging es dann auch gleich los über abgelegene Straßen im Hinterland wo wir uns mit einer Treibjagd Gesellschaft auf waffenlose Durchfahrt einigten. Kurz drauf sehe ich wie eine ganze Gruppe vor meinem Häuschen zum Selfie posiert. Wäre ich doch fast vorbei gefahren. Gut eine Stunde später erreichten wir schließlich Schrobenhausen, wo wir im Chillis Restaurant Plätze zum Mittagessen reserviert hatten. Parkplätze waren kein Problem und kaum gute zwei Stunden später waren dann endlich auch alle versorgt und es konnte weiter gehen. 

Zickzack folgten wir der Route durchs Donau-Ries, abgelegen von den großen Straßen in Richtung Harburg. Die Harburg an der Romantischen Straße ist nicht nur eine der größten, ältesten und best erhaltenen Burganlagen in Süddeutschland sondern sie bildete auch die Kulisse für den nun folgenden Fotostopp. Zeit für Fotos, Getränke und auch ein paar Geschenke. Und natürlich auch Zeit die ganzen vorbestellten Exemplare des Asphalthelden Kalenders 2020 zu verteilen. 

Das Wetter war bis jetzt beständig und nicht zu kalt. Der Regen lies sich bis auf ein paar wenige Tröpchen nicht blicken und so konnte man sich eigentlich nicht beschweren. Leider waren wir ob des etwas längeren Mittagessens etwas spät dran und beschlossen ab hier direkt ans Ziel weiter zu fahren. 

So ging es über Oettingen und Fremdingen schließlich nach Dinkelsbühl und dort zum Weihnachtsmarkt. Die touristisch erschlossene Stadt war ziemlich voll mit Touristen und stellt uns bei der Parkplatzssuche vor ein paar kleinere Problemchen. Allerdings gab es noch komplett leere Flächen für einige Dutzende oder gar hunderte Autos wenn man 10 Minuten Fußmarsch verkraften konnte. Also alles gut. Einige von uns blieben auch übernacht und checkten in die umliegenden Hotels ein, bevor wir uns am Christkindlmarkt im Spitalhof wieder trafen. 

Für mich ging es erstmalig am Winter Slowdown wieder direkt nach Hause und so verabschiedete ich mich nach einer Stunde Weihnachtsstimmung langsam, von denen die noch blieben. An dieser Stelle möchte ich mich einmal herzlich bedanken bei allen Mitfahrern für Zuverlässigkeit, Spaß und gute Laune, dafür, dass ihr uns teilweise schon seit Jahren die Treue haltet. Danke für die Mitbringsel, haben mich doch einige von euch mit Geschenken zum Jahresfinale überrascht. Danke an alle meine Asphalthelden, Helfer und Fotografen und die zahlreichen Interessenten, die sich uns gerne fürs nächste Jahr anschließen möchten. Danke auch nochmals an alle die bei der Erstellung des Kalenders mitgewirkt haben. Ein vermutlich einmaliges, aber doch sehr spannendes Projekt mit einem, wie ich finde, sehr schönen Ergebnis. Alles in allem also, danke für das schöne Jahr, eine gute Zeit, eine frohes Weihnachtszeit und auf ein tolles, knitterfreies und erlebnisreiches 2020!

Text: Andreas Leffler, Bilder: Florian Wolfstädter, Fabian Zellner, Wolfgang Weidner & Andreas Leffler

Asphalthelden is powered by: www.petschko.de und www.k-city-production.de


Asphalthelden Kalender 2020

Idee, SHOotINGS und das Endprodukt

Erstmalig haben wir uns dieses Jahr aufgemacht, um einen eigenen Asphalthelden Kalender zu verwirklichen. Nach vier Jahren Mitarbeit am Kalendershooting eines namhaften Fahrwerksherstellers hatte ich dazu bereits zwei wesentliche Dinge gelernt: Kalendershootings sind aufwendig und mit Kalendern verdient man kein Geld. Warum also machen wir es? Weil wir es können?! Nunja, zumindest weil wir einfach mal einen Kalender wollten, der so ist, wie wir es uns wünschen würden. Ob wir es können fanden wir erst im Laufe des Jahres heraus und hier ist die Geschichte dazu. 

 

Geht es um das Thema Autokalender so wagt man sich in unsicheres Fahrwasser denn inzwischen gibt es unzählig viele dieser Art. Die Benchmark setzt vermutlich der Kalender eines bekannten Reifenherstellers und das schon seit 55 Jahren. Darunter tummeln sich unzählige Machwerke, manche ästhetisch, manche schön, manche billig, manche simpel gestrickt und manche aufwendig erdacht. Gibt es da einen Platz für uns? Nun, wir würden es sehen. Wir wollen ja gar keinen Riesenaufriss machen, nur eine Kleinauflage für unsere Freunde und Fans, wenn er sich am Ende selbst trägt, dann wäre die Sache schon in Ordnung. Wichtig ist, dass er uns am Ende selbst gefällt, denn nur so können wir davon ausgehen, dass er auch anderen gefällt, die ihn sich schließlich in die Garage, das Wohnzimmer oder die Küche (wo er bei mir seinen Platz hat) hängt. Mache was schönes und freue dich! Klingt gut, allerdings wurde der Aufwand dann noch ganz erheblich. 

 

Die Vorarbeit

Zunächst galt es einige Rahmenbedingungen zu überlegen: Als Größe einigten wir uns auf DinA3 quer. Ich hätte ja gerne Din A2 quer gemacht, aber abgesehen von den Versandkosten stießen bei der benötigten Druckauflösung für A2 auch unsere Kameras an ihre Grenzen. Welche Autos sollten in den Kalender? Unsere? Nein, wir einigten uns auf ein Casting für alle die Lust hatten, bei so einem Projekt dabei zu sein. Na gut, einer unserer Wägen ist dann doch im Kalender gelandet und nein, es war nicht meiner. Sollten Mädels mit auf die Bilder oder nur Autos alleine? Eine schwierige Frage, die für viel Diskussionen sorgte. Wir einigten uns darauf, dass Mädels und Autos eine gute Kombination bilden und schrieben auch ein Model-Casting aus. Wie sexy sollten die Bilder sein, wieviel würden die Mädels zeigen sollen, wollen, dürfen, müssen? Ich persönlich mag ja Bilder die irgendwie zusammen passen. Also z.B. bayerische Berge, bayerische Mädels, ein bayerisches Auto und bayerische Dirndl oder Bikini, Cabrio und See an einem Sommertag. Irgendwie so sollte es also werden und irgendwie würden wir schon den richtigen Mittelweg zusammen mit den Mädels finden. Na dann wohl an. 

Shooting 1 - das Werkstattshooting

Im Rahmen unseres Asphalthelden Tuning-Treffens in Pilling vereinbarten wir ein erstes Shooting bei der Tuning & Wheels GmbH von Andreas Petschko. Das Ganze sollte direkt nach dem Autotreffen statt finden und verlief, um ehrlich zu sein, etwas holprig. Ein Auto kreuzte gar nicht erst auf und dafür fehlten kurzfristig 3 von 5 Models. Von allen geplanten Bildern konnten wir exakt eines so machen wie ich es erdacht hatte. Alle anderen mussten wir leider improvisieren. Für diese Rahmenbedingungen war das Endergebnis ganz ordentlich aber da gab es sicher noch Potential nach oben. 

Shooting 2 - das Shoot and Run

Ganz anders lief es beim zweiten Shooting zu welchem wir bei bestem Sommerwetter in die Alpen aufbrachen. Alle 8 Autos waren da und ebenfalls alle 5 Models. Jeder war pünktlich und so ging es vor Sonnenaufgang los. Im Laufe des Tages fielen uns die tollen Fotos fast schon in den Schoß. Die vorher von mir gescouteten Locations waren so gut wie alle benutzbar und wir schafften die Runde noch bevor am Nachmittag die ganzen Touristen Hot-Spots von eben jenen Touristen besetzt wurden. Bei manchen Shootings mit wenig „Textil“ mussten allerdings die Jungs die Mädels vor den zahllosen neugierigen Blicken abschirmen. Zumindest waren wir sicher ein Highlight an diesem Tag in den Bergen und heim ging es mit einem sehr guten Gefühl und einem knappen Dutzend toller Fotos im Gepäck. Für das Shoot and Run findet ihr übrigens weiter unten einen kompletten Bericht. 

Shooting 3 - Herbststimmung

Um einen Kontrast zum sommerlichen Shoot and Run zu schaffen und passende Bilder für die düsteren Monate zu finden, hatte ich zuerst geplant, noch ein drittes Shooting im Herbst zu machen. Aber nachdem wir ja nicht ohne Models auf die Asphalthelden Rallye gegangen sind und tolle Autos waren ohnehin vor Ort reifte in mir der Gedanke die Rallye zu nutzen, um nochmal das eine oder andere Bild zu machen. Wie es dann oft so ist machten Zeitdruck und Wetterkapriolen das Ganze zuerst eher unwahrscheinlich. Doch am letzten Morgen, kurz vor der Siegerehrung war plötzlich alles perfekt. Düstere Nebelschwaden vor einer der romantischsten Burgen in Bayern, der grell orange Promo-BMW von K-City Cars und unsere Peggy im Kleid. Perfekt. Aufstellen, Auto putzen, und los ging es. 

Das Ergebnis

Alles zusammen führte zum Ergebnis, dass wir euch einen 14 Seitigen Kalender mit sehr schönen Fotos mit zahlreichen Szeneautos und Szenemodels präsentieren können, auf den wir auch wirklich stolz sind. Neben Titelseite und den 12 Monatsseiten gibt es auch eine Seite 14 mit Making-of und Bildern die es nicht auf die Monatsseiten geschafft haben. Wir freuen uns deshalb sehr auf das fertige Produkt, welches wir am 7.12. zum Winter Slow Down erstmalig präsentieren werden. Ihr könnt das gute Stück jetzt für nur 12 Euro vorbestellen. Für größere Mengen, Rabatte etc. fragt uns einfach. Kontakt per Mail gleich hier oder über unsere Faceboosite. 

In jedem Falls vielen Dank an alle Teilnehmer und Helfer, es war ein tolles Projekt mit euch und wir hatten viel Spaß! 

Text: Andreas Leffler, Bilder: Andreas Leffler, Florian Wolfstädter und das ganze Team. 


Die zweite Asphalthelden Rallye

Castle-Run 2019

„Definitiv das beste Event 2018“ war im Jahresrückblick von einigen Teilnehmern des letztjährigen Events zu lesen. Was sich erfreulich anhört bringt auch ein bisschen Druck mit sich, denn „das beste Event des Jahres“ lässt sich meist nicht so einfach wiederholen. Aber ich dachte mir, versuchen wir es einfach mal. 

 

Während es nun letztes Jahr für mich ein Heimspiel war, weil es unter dem Motto „Mountain-Run“ durchs heimische Bayernland ging, so sollte es dieses mal in den wilden Osten gehen. Von Burg zu Burg im Castle-Run und schließlich zum Sachsenring. Letzterer ist natürlich meistens ausgebucht und so lief alles auf das letzten Sommerferienwochenende hinaus. Anfang September sollte es also los gehen, was uns entweder wunderschönsten Spätsommer oder eine wahre Regenschlacht bescheren würde. Das Teilnehmerfeld war breit aufgestellt und wir 14 würden es also bald herausfinden. 

 

TAG 1 - von Ingolstadt nach Reichenschwand

Samstag um 11 Uhr trafen wir uns am offiziellem Startpunkt, dem Oldtimer Hotel in Ingolstadt. Das ist, wenn ich mir das erlauben darf zu sagen, eine wirklich sehr schöne Location in Ingolstadt, in der du mit Blick auf millionenschwere Fahrzeuge aus den verschiedensten Epochen in Ruhe Brunchen kannst. Genau das taten wir dann auch, nach einem ersten kurzen Kennenlernen öffneten sich noch die Türen der Ausstellung nur für uns privat, da letztere am Wochenende meist geschlossen ist. Ferrari F40, Ferrari Enzo, ein vollverchromter Audi R8, ein Lamborghini Huracan Performante oder auch nur eine kleine Vespa der ersten Serie? Hier steht alles was das Autofanherzen höher schlagen lässt und natürlich konnten die Teilnehmer auch gleich ein paar Rallye-Punkte sammeln. 

Gegen 13.30 ging es dann langsam aber sich los auf die Straße. In kleinen Grüppchen machten sich die Teilnehmer auf nach Eichstätt, wo gleich die nächste Herausforderung auf sie wartete. Auf der Willibaldsburg machte man sich auf die Suche nach dem Mammut, einem idyllischen Burggarten und einem Panoramablick vom Turm. Ich lernte an diesem Tag, dass sich das Wort „Panoramafoto“ auf verschiedenste Weise interpretieren lässt. 

Nach einem weiteren kleinen Fotostop an Burg Nummer 2 ging es dann zum Schlosshotel in Reichenschwand, zumindest war das der Plan. Eine Gruppe legte eine etwas längere Pause ein, nachdem sich ein Teilnehmer bei laufendem Motor aus seinem Wagen ausgesperrt hatte. Aber wie immer war die Stimmung trotzdem gut und die Mitfahrer teilten sich Leid und Wartezeit auf die Jungs vom ADAC. Nach einem Abendessen im Schlosshotel ging es dann langsam ins Bett, als auch der Tag sich dem Ende neigte. 

TAG 2 - Reichenschwand, Zwickau, Chemnitz

Heute war ein richtiger Fahrtag und das Wetter hielt weitgehend mit vielen Wolken und ein paar Sonnenstrahlen. Richtung Norden ging es erst einmal durch die zerklüftete Landschaft der Hersbrucker Schweiz hinauf in Richtung Nord-Osten. 

Im Kloster Speinshart gab es wieder ein Pünktchen zu holen und natürlich waren auch alle wie schon letztes Jahr auf der Suche nach den richtigen Fahrzeugen für die Auto-Fotochallenge. Ein Glück dass die Straße genau bei Mansory vorbei führte, so ein Zufall. 

Um 15 Uhr gab es einen Zwischenhalt beim August Horch Automuseum in Zwickau, einem wirklich sehr schönen und empfehlenswerten Museum für alle, die sich für Autogeschichte interessieren. Alleine das effektvolle Kino mit dem Film über die 400 km/h Weltrekorde vor ca. 80 Jahren, bei dem Fahrer ohne Gurt und mit mit lächerlichen Lederhelmen ihr Leben für den nächsten Rekord einsetzten ist den Eintritt wert. 

Am Abend trafen wir uns im Schlosshotel Wasserschloss Klaffenbach in Chemnitz. Bis jetzt hatte ich dort immer gute Erfahrungen gemacht und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. Super freundlicher Service, die Möglichkeit mit extra Genehmigung zusammen im Schlosshof zu parken, wo sonst geheiratet wird, schöne Zimmer und ein gemütliches Abendessen im Gewölbekeller. Einige beschlossen den Abend dann in einer nahen Shisha Bar, der Rest in der Hotelbar. 

TAG 3 - Chemnitz, Sachsenring, Ahorntal

Der Morgen begann feucht-fröhlich, allerdings nicht wegen dem Alkohol des Vorabends, sondern wegen dem einsetzenden Dauerregen. So wurde bereits die Suche nach drei Fast&Furious bzw. Gas Monkey Hot-Wheels Autos zu einer matschigen Angelegenheit. Aber es dauerte nicht lange und einige Teilnehmer hatten die Spuren richtig interpretiert und sich nicht nur die drei Spielzeugautos, sondern auch jeweils einen Punkt gesichert. 

Nach dem dem Frühstück ging es dann für alle auf die Chemnitz Fotosafarie, wo man 4 unterschiedliche Bilder schießen musste. Das Selfie mit dem Karl Marx Monument und ein möglichst gelungenes Bild der schönsten Burg Sachsens waren noch relativ klare Angelegenheiten. Mehr Kreativität bedurfte es beim „Rotten Places“ Bild und vor allem bei der „sächsischen Schönheit“. Vor allem letztere sorgte für viele Lacher, wurden doch von der Toyota Supra mit sächsischem Kennzeichen über eine Stute samt Reiterin und der sächsischen Fettbemme die lustigsten Interpretationen der sächsischen Schönheit eingereicht. Natürlich haben auch einige nicht vergessen, dass wir mit einer unserer Mitfahrerinnen bereits eine sächsische Schönheit dabei hatten. 

Um 15 Uhr war dann endlich Treffpunkt am Sachsenring. Dort erwartete uns eine Einführung in den Sachsenring und anschließend vor allem ein paar Runden mit Renault Tourenwagen über den Ring unter der fachkundigen Anleitung der Instruktoren. Das Ganze war durchaus anspruchsvoll auch für die guten Fahrer unter uns, da der Dauerregen auch jetzt noch nicht aufgehört hatte und die Mischung aus schlechter Sicht, Nässe und ungewohntem Auto durchaus eine Herausforderung darstellte. So endete dann auch mal ein Ausflug im Kiesbett. 

Gleich nach Ende der Vernastaltung ging es dann weiter zum letzten Treffpunkt, der Burg Rabenstein in der fränkischen Schweiz. Rabenstein ist eine der idyllischsten Burgen die ich kenne, einsam gelegen auf einem Felsen mit einer Greifvogelschule. Eigentlich geschlossen am Montag war für uns geöffnet und wir konnten den Abend nach einem extra für uns vorbereiteten Abendessen im gemütlichen Kaminzimmer bei einigen Absackern beenden. Vielen Dank an dieser Stelle an das tolle Team der Burg, die wirklich verstehen, wie man Gäste willkommen heisst. 

TAG 4 - Siegerehrung und Abschied

Am Dienstag nutzten wir die wundervolle Kulisse im Morgennebel für ein weiteres Kalendershooting für unseren kommenden Asphalthelden Kalender. Nach dem Frühstück blieben dann nur noch die Verabschiedung und die Siegerehrung übrig. Um Platz drei gab es ein Stechen vom Siegerteam des Vorjahres. Tilo und Steffen, punktgleich (beide 14 von 18 Punkten) mussten die PS Zahl meines Alfa GTV 3.0 erraten, was Tilo schließlich für sich entscheiden konnte. Platz 2 ging an Sarah (15 von 18 Punkte) die auch die Challenge für den „wenigsten Verbrauch“ mit ihrem BMW Diesel für sich entscheiden konnte. Sie hatte exakt für 0 Euro während der ganzen Tour getankt. Schließlich und zu guter Letzt hatten wir mit Sebbl, der ebenfalls zum zweiten Mal dabei war, einen würdigen Sieger, der mit 17 von 18 Punkten fast alles richtig gemacht hatte. Außerdem war er Sieger in der Kategorie des „meisten Verbrauchs“ und mit knapp 300 Euro Tankbelegen während der Rallye hat ihn die Rallye dann doch deutlich mehr gekostet als sie Sarah gekostet hatte. Vermutlich liegt es an seinem Camaro Bi-Turbo?

Für die Teilnehmer, die von weiter her gekommen waren ging es nun nach Hause, der Rest nahm noch an einer Burgführung teil und verabschiedete sich dann. 

Am Ende muss ich sage, trotz einiger Wetterprobleme war die Rallye wieder eine tolle Veranstaltung, bei dem abermals der Spaß und das Miteinander im Mittelpunkt standen. Auch dieses mal gab es keine Spielverderber oder Miesepeter, sondern nur Leute, die immer Lust hatten, ein paar großartige Tage zu erleben. Vielen Dank daher an alle Teilnehmer, an eure gute Laune und euer Vertrauen und vielen Dank auch an K-City-Cars und Car-Tuning-Petschko, ohne die unsere Events nicht möglich wären. 

Text: Andreas Leffler Bilder: die ganze Rallye Gruppe

Asphalthelden is powered by: www.petschko.de und www.k-city-production.de


Asphalthelden Grill & Chill

Homecoming ins Allerheiligste

Die Saison geht langsam in ihren Endspurt und das Jahr ist mit unserem eigenen Treffen, der Rallye, dem Kalendershooting, dem Film, der Show und vielen anderen Terminen voll wie nie. Dabei gibt es jetzt schon die ersten Gedanken und Gespräche, was wird nächstes Jahr. Größer, höher, weiter. Ewiger Wachstum, das Mantra der modernen Zeit. Aber um was ging es bei Autotreffen eigentlich bevor jemand das Wort „Event“ dafür verwendet hat. Ein paar Leute treffen sich auf einem Parkplatz, werfen einen Grill an und sprechen über Autos?! Das machen wir beim Homecoming, nur ein bisschen anders. 

 

Einen Parkplatz haben wir, direkt vor dem Asphalthelden Headquarter. Leute kennen wir auch und das Beste, wir haben sogar noch einen garten, eine Terrasse, eine Küche und eine Toilette. Also war es mal wieder Zeit für ein „Chill & Grill“. Es waren ca. 40 Leute angemeldet, der Wetterbericht sah gut aus, also auf gehts. 

Gut, ein paar Tropfen kamen dann doch vom Himmel, aber nichts tragisches und 3-5 Leute weniger als angekündigt sind auch aufgekreuzt aber sonst - alles gut! Eine schöne Mischung unterschiedlichster Autos fand sich ein, manche bekannt aus dem Film, manche aus der Show, manche Neuzugänge. Sogar unseren eigenen Abschleppwagen hatten wir dabei, nur für den Fall, dass sich jemand selbst still legen wollte. Einige Leute kannten sich vom Kalendershooting, andere von anderen Asphaltheldenevents und wieder andere waren zum ersten mal da. Die Asphalthelden Family wächst und das ist schön. 

Der Abend ging lange und erst weit nach 1 Uhr nachts haben sich die letzten auf den Heimweg gemacht. Es gab viel zu lachen, viel zu essen (ich glaube ich werde noch 1 Woche daran weiter essen) und viel zu reden. Mr. Painovsky hat uns endlich seinen Namen gesagt, oder auch nicht und die „Blätter-Bitch mit dem Mückenvertreibungs-Vibrator“ war auch da. Bitte nicht wundern, das war glaube ich eine Überdosis Hühnchen-Schwein-Burger-Bratwurst. 

Kinder tobten über die Wiese, Leute standen vor den Autos und redeten über ihre Schätzchen, der Geruch von Grillgut waberte übers Gelände und niemand musst „besser sein als der andere“. 

Eigentlich ganz schön! In diesem Sinne, vielen Dank an alle die da waren, vielen Dank an die Helferlein und an alle die auch noch etwas mitgebracht haben. Es war ein wunderschöner Abend! Wir sehen uns…. 

Text: Andreas Leffler Bilder: Jasmin Stuelpner, Astrid Bott, Andreas Leffler

Asphalthelden is powered by: www.petschko.de und www.k-city-production.de

 


Making-of Kalendershooting

Shoot & Run

Das „Shoot and Run“ war der nunmehr zweite Teil unseres Kalendershootings nach dem Auftakt beim Asphalthelden Treffen in Niederbayern. Dieses mal war ich vorgewarnt, dass kurzfristige Absagen oder einfaches Nichterscheinen so ein Projekt schnell in Schieflage bringen können. Daher habe ich vorgesorgt und so ging es mit 8 Fotoautos, 5 Models und 4 Begleitfahrzeugen quer durchs Bayerische in Richtung Berge. Doch zuerst hiess es mal - Wecker stellen um 4 Uhr. 

 

Morgensonne kann man nicht austricksen und im Juli geht die Sonne nunmal sehr früh auf. Also musste jeder der mitwollte in den sauren Apfel beissen und sehr früh aus dem Bett krabbeln. Das war umso heftiger, da die Teilnehmer und vor allem unsere Models oft einige hundert Kilometer zurück zu legen hatten. Ich glaube Rekordhalterin in dieser Disziplin war Nicki aus Halle. 

Die Vorzeichen jedenfalls standen gut, das Wetter sollte mindestens bis Nachmittag halten und meine einzige Sorgen waren nun noch: Würden wirklich alle erscheinen und wie lange bleiben Straßen und schöne Plätzchen von den Touristenhorden verschont, die sich bereits seit einigen Ferientagen aus anderen Bundesländern durch unsere Alpenwelt wälzten. 

Erfreulich war jedenfalls, dass uns am Tag des Shootings niemand im Stich gelassen hat und alle pünktlich und mit guter Laune vor Ort waren. Am ersten Shootingplatz gingen dann alle meine Wünsche in Erfüllung und die Morgensonne lieferte eine perfekte Kulisse für die beiden BMW`s von Alex und Chris. 

Doch bereits am zweiten Shootingplatz am Kochelsee merkten wir, dass sich bereits zwischen sieben und acht Uhr der Verkehr verdichtete. Und während wir die Themen „Trachten“, „Race“ und „Country“ umsetzten bekam ich ein etwas ungutes Gefühl, zumal man selbst auf der abgelegensten Nebenstraße immer wieder auf Verkehr stieß. Trotzdem waren die ersten Fotos vielversprechend und mit jedem „Gewinnerfoto“ besserte sich auch meine Laune. 

Beim Weg über die Berge hinauf zum Walchensee war dann ein glückliches Händchen im Spiel, so dass wir trotz enormen Menschen-, Auto-, und Motorradaufkommen immer wieder genau an der richtigen Stelle ein kleines Plätzchen bekamen. Mein Dank geht hier besonders an Sarah, die mit den „gerade nicht beschäftigten Autos“ immer schon vorfuhr um die nächsten Plätze für uns zu blockieren. 

Bis Mittag lief dann alles mehr oder weniger wie geschnitten Brot. Die Feedbacks der vorbeifahrenden Autofahrer waren bis auf ein kleines Problembärchen durchweg positiv, auch wenn wir mal im Weg standen. Selbst die Ferrari Fraktion winkte fröhlich aus dem Auto nachdem wir ihr im Weg standen. Drei BMW`s, darunter der szenebekannte „Jägermeister“ von Thomas und Sonja, der Touring vom Alex von den BMW Club Munichs Jungs und ein 6er Cabrio von Chris, ein neuer Camaro, bekannt aus der neuen Asphalthelden Show, ein R33 Skyline GTR, einer der einzigen Skyline R31 in Deutschland, ein seltener Subaru WRX Sti Spec C S202, Bernhard mit seinem Vectra A 2000 Turbo und Sascha mit seinem „Gewinnercabrio“ vom Asphalthelden Treffen in Pilling ergänzten die Kulisse inmitten der wunderschönen Berglandschaft für unsere Models. 

Einen herzlichen Dank deshalb an dieser Stelle auch und vor allem an unsere 5 Models: Sarah und Nicki kenne ich ja schon lange und weiß, dass sie eine sichere Bank sind. Das kann man gar nicht genug hervor heben, weil so etwas in dieser Welt und in unserer Branche wirklich Gold wert ist! Aber auch die drei „Neuzugänge“ waren ein echter Gewinn für das Shooting. Sabrina mit ihrer perfekten Professionalität, Linda mit ihrer ganz eigenen Art, die grade für das Racecarthema super perfekt war und Magdalena die sich mutig bei allerlei Themen ausprobiert hat. Alle mit guter Laune, immer da, immer pünktlich, immer motiviert!

Alles in allem ein sehr schöner Tag, der für die Meisten von uns in einem gemütlichen Biergarten im malerischen Mittenwald endete. Bleibt die Frage, haben wir jetzt genug Fotos? Jaein! Um die Auswahl zu vergrößern und noch ein bisschen andere Licht-/Wetterstimmung in den Kalender zu bringen wird es noch ein letztes Shooting geben….. bis dahin - nochmal vielen lieben Dank an Models, Autobesitzer und an mein Team, ohne welches das sicher alles nicht funktioniert hätte! 

Text: Andreas Leffler Bilder: Florian Wolfstädter, Andreas Leffler

Asphalthelden is powered by: www.petschko.de und www.k-city-production.de


Das Asphalthelden Treffen

Magnificent 100

Wenn eine Gemeinde ein Fest feiert, wenn Geld für die freiwillige Feuerwehr gesammelt werden soll und wenn wir dann noch gefragt werden, ob wir in dessen Rahmen ein Autotreffen organisieren könnten, dann lassen wir uns nicht zweimal bitten. Unter dem Motto „Magnificent 100“ haben wir also 100 der besten Fahrzeuge gesucht, die wir finden könnten und auf gutes Wetter und wenig Probleme gehofft. 

Der Vorteil auf „im Vorfeld ausgebuchten“ Treffen ist ja, man glaubt zu wissen wieviele Leute kommen. In unserem Fall 100 Fahrzeuge auf 100 Plätze. Die 100 Plätze allerdings hätten wir x-fach füllen können. So haben wir mit unserer Veranstaltung auf Facebook gut 75.000 Leute erreicht, davon haben ca. 3000 Leute etwas gepostet und fast ebenso viele wollen kommen oder waren zumindest interessiert. Scheint so, als war ein Asphalthelden Treffen längst überfällig. Der einzige Wermutstropfen ist, wie leider immer, dass natürlich lang-, mittel- oder auch sehr kurzfristig viele Leute wieder absagen. Dann muss man nachbuchen, umbuchen und verbuchen und am Ende konnte man ein paar Leute nicht mitnehmen, die man gerne mitgenommen hätte. Aber so ist das Spiel nunmal und jeder der schon ein paar Events veranstaltet hat kennt es. 

Also spulen wir vor zum Tag des Treffens. Die Wettervorhersage für Ende Mai war gemischt, frei nach dem bayerischen Motto: „Es kant renga oda schneibn oda a schee Weda bleim“. Doch Petrus zeigte sich von seiner besten Seite und während ich noch eine Woche vorher in der Winterjacke herum gestapft bin, war plötzlich bestes T-Shirt Wetter. 

Die Autos wurden wie von uns gewünscht auf mehrere Plätze verteilt, so dass man ein bisschen umher wandern konnte um sich umzusehen. Waschplatz und Tankstelle waren direkt vor Ort und durch einen kleinen Kniff trudelten die 100 Gäste schön verteilt über etwa eine Stunde ein, so dass es auch keinerlei Staus oder ähnliche Probleme bei der Ableitung gab. Das haben die Mädels und Jungs von der Eingangskontrolle übrigens deluxe gemacht. 

Hilfe hatten wir darüber hinaus von der örtlichen „Bimmer Crew Süd“, die das Treffen mit der örtlichen Feuerwehr mitveranstaltet hat und vor Ort alles für uns im Vorfeld geklärt hatte. Danke auch dafür. Als Gast vor Ort war Verena vom Automuseum Adlkofen, die auch in unserer Bewertungsjury dabei war. Die Gäste kamen teilweise viele hundert Kilometer angefahren, andere haben ihr Schätzchen sogar auf dem Trailer herbei geschleppt und ich denke am Ende hatten wir eine sehr gelungene Mischung aus Oldtimer, Youngtimern und modernen Autos, aus deutschen, japanischen, amerikanischen und sonstigen Fahrzeugen. 

Neben zahlreichen Szenefotografen, die für viel Bildmaterial sorgten, haben wir auch einige Filmaufnahmen für den „Drivers Car Film“ vor Ort gemacht. 

Am Ende gab es dann noch drei gleichwertige Pokale für drei der Fahrzeuge. Das war vermutlich eine der schwieirgsten Aufgaben des Tages, denn wie Jurymitglied Michi von K-City-Cars so schön sagte, hier sind so viele Autos die auf fast jedem anderen Treffen den ersten Platz machen würden, da ist es fast unmöglich sich zu entscheiden. Aber am Ende denke ich, Michi, Armin (von Asphalthelden), Verena vom Automuseum und Jasmin von der Import Society haben eine weise Entscheidung getroffen und durch das „Vorführen“ der Fahrzeuge vor versammelter Menge auch sehr genau erklärt wieso und weshalb die drei Gewinner ausgezeichnet wurden. 

Alles gut also. Nun ja, mit dem Catering gab es gelinde gesagt Probleme. Das lag zwar nicht in unserer Hand aber wir werden es im Wiederholungsfall nicht mehr drauf ankommen lassen und eben auch das noch selbst organisieren „und wenn ich mir nen Grill vors Auto stelle“, wie ich noch am selben Abend sagte. Die meisten haben sich den Spaß jedoch nicht verderben lassen und ich wurde sogar von einigen gut gelaunten Gästen „durchgefüttert“ die sich einfach Familienpizzen liefern lassen haben. Das zeigt in jedem Fall, dass wir wieder mal eine tolle Zusammenstellung, nicht nur an Fahrzeugen sondern vor allem auch an „Leuten“ vor Ort hatten. 

Nach fünf Stunden Event ging es dann als kleine I-Tüpfelchen für einige noch weiter zum ersten Teil des Asphalthelden Kalender Shootings bei der Car-Tuning uns Wheels GmbH. 

Abschließend bleibt mir nur zu sagen, vielen Dank an alle Helfer für ihre Arbeit, Respekt an unser Bewertungsteam ob der wirklich undankbaren Aufgabe und natürlich vielen Dank an alle Gäste und eure gute Laune.

Text: Andreas Leffler, Bilder: Florian Wolfstädter, Fabian Zellner, Ralf Erberhardinger, Carina Kell, Andreas Leffler

Asphalthelden is powered by: www.petschko.de und www.k-city-production.de


Winter Slowdown 2018

Unser Jahresabschluss

Zum zweiten Mal fand diesen Dezember unser Jahresabschlussevent statt. Frei nach dem Motto: „One last ride" trafen wir uns auch dieses Jahr wieder auf einen gemütlichen Jahresabschluss in der Off-Season. Noch einmal Freunde treffen, noch ein paar letzte Benzingespräche, Spaß mit kitschigen Aufklebern und bunt-rostigen Winterautos, Christkindlmarkt und Glühwein und natürlich die ewige Suche nach dem Schnee. 

Wie immer begann alles mit einem Facebookcasting, wie immer haben sich viele beworben und wie immer haben einige einen Tag vor der Veranstaltung abgesagt. Aber wie immer hat uns das nicht aufgehalten und fast unter Vollbesetzung haben wir uns dann mit etwa 25 Autos und ca. 50 Personen beim McDonalds in Sulzemoos getroffen. Darunter unser Sponsor Andi Petschko von der Car-Tuning & Wheels GmbH, Georg Schuster von Renntechnik Schuster, Mike vom Murxa`s Driftteam, Foobitec, Holger von Kfz Eggstein, Franz von Racing Ducato, Sebastian von TZ-Produktion, einige Leute vom Tuning Club Erding, vom BMW Club Munichs, von Tuning Gear, von der Import Society Germany, fast alle Asphalthelden Team Mitglieder, JJGraphy und STH Car Photography, einige Gäste die schon aus großer Entfernung am Vortag angereist waren oder in den frühen Morgenstunden aufgebrochen waren und viele andere. Also erst mal ein Kaffee, einchecken, brav den DSGVO Bilder Release unterschreiben damit auch unserer wunderbaren Regierung genüge getan ist und schließlich eine kurze Ansprache meinerseits. Das Wetter hatte erfreulich aufgeklart. Da Schnee ob des wochenlangen Föhnsturms ohnehin nicht mehr zur Debatte stand gab es nur die Wahl zwischen Regen und kein Regen und im Moment war sogar die Sonne noch auf unserer Seite. 

Fünfundvierzig Minuten nach dem offiziellen Treffen ging es dann für alle los in Richtung erstem Zwischenziel. „Tanke, Kaffee, Hunger Pipi“ war erst einmal genüge getan und nachdem sich die meisten hinter den, seit Jahren fehlerlos fahrenden, Timo geklemmt hatten, schaffte es nicht einmal das Roadbook für Verwirrung zu sorgen. Es ging über abgelegene Straßen nach Süd-Westen und alle kamen relativ zeitnah zusammen an einem Parkplatz am Lech an. Der Wind war leider inzwischen so heftig, dass wir nicht mal mehr eine Drohne einsetzen konnten aber wie immer gabs Plätzchen - sogar die inzwischen bekannten Asphalthelden Plätzchen von Jessy - die berühmte Limo vom Fabi, Spezi vom Flo und sogar eine Zapfanlage für Glühwein (alkoholfrei für Fahrer und nicht ganz so alkoholfrei für Beifahrer) im Opel Astra. Einige Mitfahrer hatten mir auch noch Weihnachtsgeschenke mitgebracht, was schon eine sehr nette Anerkennung meiner Arbeit hier ist. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal dafür!

Die Stimmung war gut, die Gruppe hat wieder mal gepasst, ich merke auch, wir werden älter. Kinder und Hunde sind plötzlich dabei und ich finde das schön. Ein familiäres Ambiente in der so oft beschworenen „Auto Family“ über die meist viel gesprochen wird aber die nicht immer gelebt wird. Hier bei uns aber schon und das macht mich stolz und glücklich. 

Dann aber wurde es Zeit für ein bisschen Wärme und Zickzack über die Landstraßen nach Landsberg, hinunter durch die historische Altstadt und in die Siperia, ein wirklich ziemlich stylisches Cafe und Restaurant im Industriegebiet. Italienische Roller, italienische Pizza, italienischer Cafe, italienische Bedienung und das alles auch noch zu günstigen Preisen. Die Orga des Besitzers hat problemlos geklappt und einmal mehr hat sich die Mittagslocation als Volltreffer erwiesen. 

 

Während sich draussen das Wetter langsam aber sicher verdunkelte ging es für uns auf die dritte und längste Etappe, von Landsberg in Richtung Allgäu. Entlang am hohen Peissenberg wurde die Straße richtig eng und kurvig und das Wetter dafür feucht-fröhlich.

Immer knapp am Schneefall vorbei blieben die immer dicker werdenden Tropfen leider Regen aber das sollte der Laune keinen Abbruch tun und so erreichten wir unsere letzten Zwischenstop in Schongau. Der McDonalds war leider brechend voll, die Raucher verstecken sich halbwegs mehr oder weniger windgeschützt hinter dem Kinderspielplatz, fast wie in einem Schulausflug wenn ich so drüber nachdenke, und ich selbst habe mich mit ein paar Damen in die nahe Tankstelle verkrümelt. Dort gabs nämlich Kaffee, Platz und super freundliches Personal. 

 

Aber irgendwann konnte ich den Frierenden nicht mehr zuschauen und es ging auf die letzte Etappe. Bevor wir uns aber dem Ziel näheren vielleicht noch eine Frage nach den Autos. Natürlich hat man bei einer Winterausfahrt nie so viele coole Autos wie bei den Sommerevents aber dennoch hat man Spaß oder vielleicht hat man sogar fast mehr Spaß weil es weniger „Wettbewerb“ gibt und man auch mal über sein eigene Fahrzeug lachen kann. Mit einem Dodge Nitro, einem Mitsubishi ASX und einem BMW X5 hatten wir zumindest drei passende Winterautos dabei. Jasmin hatte ihren BMW wieder mit Schneeflocken beklebt und ich, ihrem Vorbild vom letzten Jahr folgend, meinen Cascada dieses Jahr mit Schneeman, Sternen und Christbaumkugeln. Christians BMW hatte vorne blinkende Weihnachtslichter am Parkplatz und ein Lupo kam im Marienkäfer Look. 

Dazu gab es einige szenebekannte Autos wie den Porzelack Insignia von Andree und Bianca, den DawnoftheMeth BMW von Timo, das Nismo Pulsar Projekt von Micha, den Forza Cam von Wolfgang oder auch den Hulk Bus von Markus und Ayse. Erstmalig hatten wir sogar einen Hybrid Toyota dabei. Ja, im Winter ist tatsächlich alles möglich. Mein persönliches Autohighlight war allerdings der Can Am Traxter Hd10 vom Sir Krampfl und er und seine Beifahrer sind mit dem offenen Teil tatsächlich die ganze Strecke gefahren durch Wind und Wetter. Respekt für so viel Winterfreude. Man möge mir alle nicht aufgezählten Fahrzeuge verzeihen aber auf den Bildern findet sich noch einiges mehr, von Audi bis Lexus. 

Wir alle landeten schließlich wie geplant in Marktoberdorf auf dem Weihnachtsmarkt. Marktoberdorf ist Deutschlands höchst gelegene Kreisstadt mit 758 Meter über dem Meer. Leider half auch diese hohe Lage nicht den Regen in Schnee zu verwandeln aber egal. Mit genügend Glühwein und Bratwurstsemmeln blieb die Laune gut. Bis 19 Uhr war es dann für die Meisten Zeit heim zu fahren und mit den letzten 10 ging es für mich noch zum Abendessen ehe wir irgendwann zwischen 12 und eins in die Betten fielen. 

Unter dem Strich endet das Autojahr 2018 für mich mit diesem sehr positiven Erlebnis. Die Gruppe war wieder mal toll, die Laune war gut und man merkt über die Jahre immer mehr, dass unser „aus der Szene für die Szene“ Motto wirklich wertgeschätzt wird. Ein dickes Danke dafür. Zum Abschluss noch eine kleine Anekdote zum Thema „sage ich ab oder komme ich doch“ bei allerlei Events. Letztes Jahr um die gleiche Zeit ist Jasmin das Winterevent mit Gipsfuss und Krücken mitgefahren und dieses Jahr kam Lexy mit, die sich 3 Tage vorher mit dem Auto auf der Autobahn überschlagen hat. Von den Mädels kann man sich echt eine Scheibe abschneiden. 

In diesem Sinne - danke für einen tollen Tag mit euch, für eine tolle Saison und Merry Christmas an alle von uns Asphalthelden. 

Text: Andreas Leffler Bilder: Asphalthelden, JJGraphy, STH Car Photography, Georg Schuster & Carina Kell


Alles zur 1. Asphalthelden Rallye, hier im Blog von ap Sportfahrwerke. 


Grill-out 2016 mit ap Sportfahrwerke - klick me
Grill-out 2016 mit ap Sportfahrwerke - klick me


Das Buch zur Reise quer durch die USA
Das Buch zur Reise quer durch die USA